Marokko: 7 Dinge, die man gemacht haben muss

Von Ende April bis Anfang Mai waren mein Mann und ich zwei Wochen im Urlaub. Das Ziel war Marokko. Wer mich und meinen Blog schon länger kennt weiß, das ist erstmal nichts ungewöhnliches, da mein Mann ja ursprünglich aus diesem nordafrikanischen Land kommt. Diesmal stand aber nicht (ausschließlich) der Familienbesuch auf unserer To-Do-Liste, sondern das Entdecken von Marrakesch und dem Süden von Marokko. Schließlich ist mein Mann mit 18 Jahren nach Deutschland gekommen und hatte selbst noch nicht viel von seinem Heimatland gesehen.
An dieser Stelle will dich aber gar nicht mit einem endlosen und langweiligen Reisebericht belasten, sondern habe mir was ganz anders überlegt.


Marokko ist ein wunderbares und traumhaftes Land. Das kann man nicht in einen mehr oder weniger langen Blogartikel quetschen. Deshalb wird es jetzt einmal im Monat einen Blogartikel über Marokko geben. Dabei werden sich Berichte, Tipps, Interviews und Rezepte abwechseln und ich denke für jeden wird etwas dabei sein. Und klar, ich werden immer viele Fotos einbauen! Möglicherweise packt euch ja dann auch die Lust auf Marokko, die wunderbaren Landschaften, das leckere Essen und die herzlichen Menschen!


7 Dinge, die man in Marokko gemacht haben muss

1. Traditionellen Minztee trinken

In Marokko trinkt man eigentlich bei allen sich bietenden Gelegenheiten den traditionellen Minztee. Und das ist auch gut so. Der Tee ist absolut köstlich, erfrischend und ach, habe ich schon erwähnt, dass er einfach köstlich ist? Also scheut euch nicht und greift ruhig zu! Erschreckt nicht, vor den nicht ganz geringen Zuckermengen, die in den Tee gehören. Ohne Zucker wäre das Geschmackserlebnis nicht mal halb so schön! Und um die Zähne kümmern wir uns einfach wieder nach dem Urlaub :-)!


2. Übernachtung im Riad

Wenn du die Möglichkeit hast, dann übernachte (immer) in einem Riad. Wunderschön hergerichtet, sind diese typisch marokkanischen Häuser mit Innehof und/ oder Garten eine kleine Oase im Stadttrubel. Oft sind die Riads gar nicht mal so teuer und man bekommt schon für wenig Geld eine traumhafte Unterkunft.

3. Wüstentour

Auch in Marokko hat man die Möglichkeit die Wüste zu besuchen. Und wenn man die Möglichkeit hat, dann sollte man sie nutzen. Diese Erfahrung hefte ich unter der Kategorie "atemberaubend" ab. Dabei kann ich mich eigentlich nicht entscheiden was grandioser war - der Ritt auf dem Kamel oder die Übernachtung in der Wüste.




4. Hamambesuch

Sauberkeit ist in muslimisch geprägten Ländern oberstes Gebot - nicht umsonst wäscht man sich 5 Mal am Tag vor dem Gebet. Ein Hamam ist ein sogenanntes orientalisches Dampfbad und besonders traditionelle Einrichtungen dieser Art stechen durch ihre wunderschöne Architektur hervor, die dem ganzen Reinigungsritual einen ganz besonderen Flair verleiht. Durch eigene Erfahrung und durch Erzählungen weiß ich, nach einem Hamambesuch fühlt man sich oft wie neugeboren.

5. Ein Spaziergang durch die Medina

Die Altstadt marokkanischer Städte nennt man Medina. Oft reiht sich ein Laden an den anderen und es gibt nicht nur exotische Gewürze zu bestaunen, sondern auch wunderschöne Stoffe, Lampen oder Schuhe. Eigentlich weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, bei sovielen Eindrücken. Deshalb lasst euch treiben, geht spazieren in der Medina. Haltet Augen, Nase und Ohren für die vielen Sinneseindrücke offen.



6. Tajine essen

Dieses nordafrikanische Gericht solltest du unbedingt probieren. Tajine bezeichnet sowohl das aus Lehm gefertigte Kochgefäß, als auch das darin zubereitete Gericht. Tajines kann man mittlerweile auch ganz einfach in Europa kaufen und daheim viele verschiedene Tajine-Rezepte ausprobieren. Aber nichts geht über ein traditionell gekochtes Tajinegericht aus Marokko - ob mit Fleisch oder ohne, ob mit Gemüse oder Obst, im Tajine ist geschmacklich eigentlich alles möglich. Und das haben die Marokkaner definitiv perfektioniert.  Mein persönicher Tajine-Tipp. Lham bel barkok (Tajine mit Pfaumen und Mandeln).

7. Den Hohen Atlas überqueren

Die Straße über das Hohe Atlas Gebirge ist ein einziges Erlebnis. Kurvig schlängelt sie sich den Berg empor und auf dem Weg nach oben, schaut man mit einem mulmigen Gefühl nach unten. Auf unserer Reise wurde die alte, ziemlich schmale Straße, gerade erneuert und verbreitert - aber fragt nicht wie - es taten sich unbefestigte Abgründe an der Straßenseite vor uns auf! Wenn man dann den  Tizi n’Tichka-Pass auf 2260 m lebend überquert hat, sollte man sich auf jeden Fall die wunderschöne Aussicht gönnen. Auf der anderen Seite des Hohen Atlas erwartet dich eine wüstenähnliche, trockene Landschaft und du bist der Wüste ein bisschen näher gekommen.





Hier findest du tolle Infos zum Thema: Reisen in Marokko.

Hier gibt es ein Rezept für leckere marokkanische Süßigkeiten und wenn du hier klickst, erzähle ich dir etwas über meinen Urlaub in Fés, Marokko.

Hast du jetzt auch Lust auf eine Reise nach Marokko bekommen? Oder warst du schonmal da?
Welche Reisetipps hast du so auf Lager? Schreib sie mir doch in die Kommentare!

Liebste Grüße
Deine Katie


Smoothie Cupcakes

Ich liebe Obst - Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Heidelbeeren, Bananen. Das alles und noch viel mehr packe ich nur allzu gerne in den Einkaufswagen. Die Möglichkeiten Obst zu verarbeiten sind eigentlich grenzenlos, Obst schmeckt einfach in allen Varianten - pur, als Saft, Püree, Kuchen, Torte, Marmelade etc. Heute habe ich euch mal ein Rezept mitgebracht, in dem das Obst als leckerer Smoothie um die Ecke biegt und sich dann - ach wie wunderbar - in einen Cupcake verwandelt. Klingt wie im Märchen? Ist aber wahr, noch dazu gar nicht so schwer und natürlich super lecker! Also, nichts wie ran an den Obstkorb, auf die Plätze, fertig, los!


Zutaten für ca.12 - 15 Cupcakes

Zutaten für den Biskuitteig 

3 Eier (M)
100 g Zucker
80 g Weizenmehl
60 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz

Zutaten für das Topping 

250 ml Smoothie (selbstgemacht, oder gekauft)
250 g Schlagsahne
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker
6 - 8 TL Gelantineersatz

 

Zubereitung

Bevor du beginnst, legst du deine Muffinform mit Papierförmchen aus und heizt den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vor. 

Für den Biskuitteig rührst du die Eier etwa 1 Minute auf der höchsten Stufe schaumig. Dann gibst du Zucker und Salz hinzu und rührst das Ganze weitere 4 Minuten. 
Anschließend gibst du das Mehl und die Mandel dazu und rühst alles langsam unter den Eischaum. 
Den Teig verteilst du gleichmäßig auf die Muffinformen auf und schiebst das Blech dann für 20 - 25 Minuten in den Backofen.

Wenn die Cupcakes fertig gebacken sind, nimmst du sie aus der Form und lässt sie auf einem Kuchengitter komplett auskühlen.

Während dessen kannst du dich um das Topping kümmern. Gib dazu den Smoothie in eine Schüssel und rühre vorsichtig das Pulver unter - der Smoothie sollte dadurch etwas fester werden und die Konsistenz von z.B. Pudding bekommen. Nun wandert der Smoothie erstmal in den Kühlschrank.  
Die Sahne schlägst du mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steif und hebst sie nun vorsichtig unter den Smoothie.

Die Smoothie-Sahne füllst du in einen Spritzbeutel und  kannst sie dann auf die ausgekühlten Cupcakes dressieren. 



Die Smoothie-Cupcakes gefallen mir ziemlich gut, da sie nicht so schwer im Magen liegen und daher auch an warmen Tagen erfrischend sind. Toll finde ich außerdem die Kombi aus Cupcake und Smoothie - wie genial ist das denn bitte? Für jemanden wie mich, die sehr gerne beide Varianten isst, kommt dieses Rezept wie gerufen! Neben süßen Obst-Smoothies schmecken mir ja auch die grünen Smoothies ziemlich gut. Vielleicht finde ich da auch noch eine leckere herzhafte Variante für euch! 

Welche Smoothies trinkt ihr gerne? 
Und welche  Kombinationen findet ihr richtig klasse?

 Lasst es euch gut gehen!

Liebste Grüße 
Eure Katie