Dienstag, 9. September 2014

DIY: bunte Kuchenplatte

Schon so lange habe ich mir eine schöne, große Kuchenplatte gewünscht. Nur leider sind die im Handel nicht unbedingt günstig. Daher habe ich mich bisher immer zurück gehalten, aber meinen Traum doch nie ganz aufgegeben. Zum Glück habe ich bei Pinterest eine super DIY Idee entdeckt, die ich sofort umgesetzt habe! Vielleicht ist das auch was für euch! Die Kuchenplatte ist nicht schwer herzustellen und sieht prima aus!


 Für die Kuchenplatte braucht ihr:
  • einen Pflanzenuntersetzer aus Ton/ Terracotta (Durchmesser ca. 24 cm)
  • einen Tontopf (Innendurchmesser ca. 12 cm)
  • Sprühfarbe (ich habe Marabu Do-it Color Spray verwendet)
  • Heißklebepistole/ o. Holzleim/ o. Montagekleber

Die Utensilien für die Kuchenplatte bekommt ihr in jedem Baumarkt und Bastelladen. Zuerst müsst ihr den Pflanzenuntersetzer, sowie den Tontopf gleichmäßig mit der Sprühfarbe besprühen.Dies solltet ihr auf jeden Fall draußen machen und den Untergrund gut mit Zeitungen abdecken. Das Spray solltet ihr in mehreren Schichten dünn auftragen. Das nimmt etwas Zeit und Geduld in Anspruch, lohnt sich aber. Nach jedem Sprühvorgang gut trocknen lassen und dann erst mit der nächsten Schicht beginnen. Wird zuviel Farbe gleichzeitig aufgesprüht, gibt es im schlimmsten Fall häßliche Ränder - ja genau, ich habe das mal für euch getestet :)! Wenn die Farbe gut deckt und ihr mit eurem Werk zufrieden seid, könnt ihr mit dem sprayen aufhören. Kurze Anmerkung zu der Farbe von Marabu: Die Farbe ist super, die Dosen sind mit ca. 150 ml nur sehr klein und das Spray ist in kurzer Zeit aufgebraucht. Entweder kauft ihr gleich drei Spraydosen, oder aber ihr findet eine Sprühfarbe mit mehr Inhalt! Das erspart euch einen weiteren Besuch im Bastelladen, indem ihr dann wieder nur viel unnötiges Zeug kauft und viel Geld ausgebt, ... :)!
 

Im nächsten Schritt wird der Pflanzenuntersetzer, sobald alles gut getrocknet ist, auf den Tontopf geklebt. Dies habe ich mit Heißkleber gemacht und bisher hält das ganz gut. Alternativ könnt ihr aber auch Holzleim oder Montagekleber verwenden. Schaut einfach, was ihr so in eurer Bastelwerkstatt findet!
 

Wenn der Pflanzenuntersetzer gut auf dem Tontopf angetrocknet ist, habt ihr es auch schon geschafft! Jetzt könnt ihr eure Kuchen, Torten, Muffins oder Cucpakes wunderbar präsentieren! Da es sich bei den meisten Sprühfarben- und lacken nicht um lebensmittelechte Farben handelt, d.h. sie sollten nicht unbedingt in Berührung mit Lebensmitteln kommen, empfehle ich Tortenspitze als Unterlage bei Kuchen und Torten! Das sind die Leckereien vor möglichen Chemikalien geschützt und es sieht auch noch hübsch aus!Wenn ihr lebensmittelechte Sprühfarbe findet, umso besser. Mir ist das leider nicht gelungen - hier bin ich für eure Tipps sehr dankbar!

Und was sagt ihr? Kann sich das fertige Produkt sehen lassen? Ich freue mich schon auf meine nächsten Backaktionen! Die neue Kuchenplatte und ich werden viel Spaß zusammen haben, da bin ich mir sehr sicher :). Natürlich eigenet sich das fertige Endprodukt auch fabelhaft als Geburtstagsgeschenk für die beste Freundin!



Dann wünsche ich euch herrlich viel Spaß beim Nachbasteln! Wer möchte, kann mir gerne ein Foto seiner Kuchenplatte zuschicken! Ich bin doch so neugierig! Falls etwas unverständlich, oder verwirrend war, gerne auch Fragen per Mail an mich! Mehr Bilder von der Kuchenplatte und das Rezept für die Muffins folgen in der kommenden Woche!

Liebste Grüße
Eure Katie



Mittwoch, 3. September 2014

Eine Hochzeitsfeier in Marokko


Mein Mann und ich haben im Jahr 2010 geheiratet. Das Besondere daran – mein Mann stammt aus Marokko und ich aus Deutschland.  In einer internationalen Ehe, wie wir sie führen, sind die Partner jeden Tag vor eine neue Herausforderung gestellt. Das fängt beim Kennenlernen an und hört beim Austauschen über die unterschiedlichen Kulturen noch lange nicht auf. Jeder Partner bringt Eigenschaften und Erfahrungen mit, die von seiner Kultur und seiner Familie geprägt sind. Und genau das macht eine internationale Beziehung so unglaublich spannend! Man ist gezwungen über den Tellerrand zu schauen und die Perspektive zu wechseln. Wenn man sich mit einer gesunden Portion Offenheit, Neugierde und Diskussionsfreude darauf einlässt, ist das zwar nicht das Erfolgsrezept zum lebenslangen Glück, sollte aber zu einem gemeinsamen und glücklichen Leben beitragen.

Für mich persönlich ist unsere Beziehung sehr bereichernd! Die Welt, die sich mir durch meinen Mann eröffnet hat, ist unglaublich bunt und vielseitig! Vielleicht wäre ich auch ohne einen marokkanischen Mann irgendwann mal als Touristin in Marokko gelandet, aber die Perspektive, aus der ich das Land entdeckt hätte, wäre nicht dieselbe gewesen.
Wieso ich euch das alles erzähle? Weil ich durch meine wunderbare internationale Ehe im Mai auf einer marokkanischen Hochzeit eingeladen war. Und wenn ihr eine Liste mit dem Namen „Was ich mal gemacht haben möchte, bevor ich sterbe“ habt, dann schreibt drauf: „Besuch einer marokkanischen Hochzeit!
Dieses Erlebnis war unglaublich und wahnsinnig schön! Nicht umsonst gehört die marokkanische Hochzeit zu einer der schönsten und aufwendigsten Hochzeitsfeiern der Welt. Aber fangen wir von vorne an.

Geheiratet hat der Bruder meines Mannes (also mein Schwager).  Ich war so aufgeregt und neugierig und wusste überhaupt nicht, was da eigentlich auf mich zukommt. Mir war bewusst, es würde ein Erlebnis werden, aber was dann da am Ende auf mich wartete, machte mich im Grunde eigentlich nur sprachlos!


Begonnen hat alles mit der Suche nach einem Kleid für mich. In Marokko geht man nicht unbedingt in einem Kleid wie wir es in Deutschland tragen würden z.B. ein Etuikleid, auf eine Hochzeitsfeier, sondern man trägt einen Kaftan. Kaftane sind kunstvoll bestickte Kleider, die meistens in Handarbeit gefertigt werden – kurzgesagt, sie sind traumhaft schön! Nun musste auch für mich ein solcher Kaftan her. Er war goldgelb und wunderschön bestickt. Früher hätte ich mir nicht mal im Traum vorstellen können, so etwas zu tragen, aber als ich den Kaftan dann anhatte, wollte ich ihn eigentlich gar nicht mehr ausziehen. Ich habe mich gefühlt wie eine Prinzessin! Zum meinem Glück kann man Kaftane in Marokko mieten! Der anschließende Besuch beim Friseur war auch ein absolutes Event! So viele kunstvolle und aufwendige Frisuren an einem Ort sind mir noch nie begegnet! Mein Friseur zauberte mir mit sehr viel Liebe zum Detail eine absolute Traumfrisur und trotzte damit den Verständigungsschwierigkeiten!


Die Hochzeitsfeier selbst fand in einem großen Festsaal statt - die vielen Gäste mussten ja auch irgendwo untergebracht werden. Die Feier begann so gegen 19 Uhr. Wir wurden von einer Musikgruppe empfangen, deren Mitglieder traditionell gekleidet waren und auf Trommeln und Blasinstrumenten traditionelle Musik spielten.Und dann warteten wir auf das Brautpaar. Dazu gibt es ein Sprichwort: Die Deutschen haben die Uhren und die Marokkaner die Zeit. Das ist absolut zutreffend und ziemlich sympathisch! Braut und Bräutigam ließen ihre Gäste ein wenig warten - aber als sie dann endlich da waren ging es richtig rund! Das Ehepaar wurde königlich empfangen und gefeiert. Die Braut wurde von vier Trägern auf einer Sänfte in den Saal getragen. Der Bräutigam ging voraus. Dies wurde mit viel Musik, Applaus und Gesang begleitet. Dem Empfang entsprechend war die Braut auch gekleidet und gestyled. Sie trug wunderschöne traditionelle Kleider, die mehrmals am Abend gewechselt wurden, dazu aufwendige Frisuren und das passende Make-Up. Für mich steht definitiv fest: Wer sich einmal in seinem Leben als Prinzessin fühlen möchte, sollte auf jeden Fall marokkanisch heiraten!  In den Pausen, die durch den Kleiderwechsel entstanden, wurden die Gäste mit leckerem Kleinigkeiten verwöhnt. Außerdem sorgte die marokkanische Live-Band für Stimmung! Sobald das Brautpaar in neuem Gewand zurück war, wurde es tanzend, singend und klatschend begrüßt! Sowieso wurde ziemlich viel gefeiert und getanzt! Da war echt was los! Ein weiteres Highlight: Das marokkanische Essen! Gegen 23 Uhr wurden die Häuptgänge serviert. Es gab unter anderem Meeresfrüchtepastilla und Lamm. Große Platten wurden auf die Tische gestellt, von denen wir dann gemeinsam aßen. Es war einfach nur lecker! Die traumhafte und sehr leckere Hochzeitstorte wurde kurz vor dem Ende serviert!
Um 6 Uhr morgens war der Zauber dann (leider) vorbei! Aber ich werde diesen Tag bestimmt nie wieder vergessen und bin sehr glücklich und dankbar, dabei gewesen zu sein! Ein Fest für alle Sinne!



Da dies meine erste marokkanische Hochzeit war und die vielen Eindrücke meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch genommen haben, bin ich leider so gut wie gar nicht zum fotografieren gekommen. Und wenn ich etwas fotografiert habe, eigentlich nur mit dem Handy und dann lässt die Qualität der Fotos echt zu wünschen übrig. Das kann ich euch unmöglich zeigen! Ich hoffe, ihr könnt mir das verzeihen! Die wenigen, verwertbaren Fotos habe ich euch aber hier eingefügt. Bei der nächsten marokkanischen Hochzeit werde ich die Feier (hoffentlich) gewissenhafter dokumentieren! Ich hoffe sehr, dass ich irgendwann nochmal das Vergnügen habe, eine marokkanische Hochzeit zu besuchen! Im Internet habe ich hier und hier Hochzeitsfotografen für euch gefunden, die eine marokkanische Hochzeit fotografiert haben! Viel Spaß beim Angucken! 

Falls ihr noch Fragen habt, helfe ich euch gerne weiter! Schreibt mir doch einfach eine E-Mail! 

Liebste Grüße
Eure Katie


Dienstag, 26. August 2014

Buttermilchknoten

Als begeisterte Hobbyköchin - und bäckerin bin ich mittlerweile im Besitz etlicher Koch- und Backbücher! Jedes Mal wenn ich durch die Kochbuchabteilung einer Buchhandlung schlendere muss ich mich schwer zurückhalten. Auf einem meiner Streifzüge durch die Kochbuchabteilung blieb ich an einem Backbuch hängen, das sich mit den Backklassikern beschäftigte. Eigentlich habe ich nicht lange überlegt, bevor ich es zur Kasse entführte. Nusskuchen, Käsesahnetorte oder Käsekuchen sind auf den ersten Blick nichts besonderes, wenn man sie mit Cupcakes, Cake Pops oder Ombre Cakes vergleicht. Sie wirken geradezu langweilig und einfallslos. Aber wenn ich an Nuss- und Käsekuchen denke wird mir das Herz ganz warm und ich erinnere mich mit Freude an viele Geburtstagsfeiern im Familienkreis und sonntägliche Kaffeetafeln zurück! Das heißt nicht, dass mir Cupcakes und Co. mit ihrer traumhaften Verspieltheit und Farbenpracht nicht genauso lieb und teuer sind, aber manchmal muss es einfach ein Klassiker sein, findet ihr nicht auch?

Heute habe ich daher ein total unkompliziertes Rezept aus besagtem Buch für euch. Das Buch findet ihr unter dem Namen Backschätze in der Buchhandlung eures Vertrauens oder aber hier. Die kleinen Buttermilchknoten gibt es sowohl als süße, als auch als herzhafte Variante. Auf jeden Fall sind sie herrlich schnell zubereitet und sehen aber durch den Knoten wahnsinnig raffiniert aus! Frisch aus dem Ofen, mit einem Stück Butter, sind sie der Knaller!



Zutaten

350 g Mehl 
3 TL Backpulver
1 TL Salz
50 g kalte Butter
1 Ei
150 g Buttermilch
1 Eigelb + 2 EL Milch zum Bestreichen


Zubereitung

Bevor du mit dem Backen beginnst, heizt du den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vor und legst ein Backblech mit Backpapier aus.

Dann mischst du Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel. Du gibst die Butter in Flöckchen dazu und krümelst sie schnell mit den Fingern unter die Mischung. Nun schlägst du das Ei schaumig und gibst es mit der Buttermilch zu der Mehlmischung. Im Backbuch ist angegeben, dass man den Teig nun mit einem Holzlöffel verrühren soll. Das habe ich auch getan und es hat wunderbar funktioniert. Sicherlich ist es aber auch möglich, das Handrührgerät zu benutzen.

Sobald sich die Zutaten des Teigs gut verbunden haben, nimmst du den Teig aus der Schüssel und knetest in, bis er glatt ist. Dann formst du ihn zu einer Rolle und schneidest diese in 12 gleich große Stücke. Die Teigstücke solltest du zu etwa 20 cm langen Rollen formen, dann kannst du sie am Besten zu einem einfachen Knoten machen. Die fertigen Knoten legst du schonmal auf´s vorbereitete Blech.

Anschließend verrührst du das Eigelb mit der Milch und bestreichst damit die Buttermilchknoten. Diese kommen dann auf der mittleren Schiene für etwa 15 - 20 Minuten in den Backofen.

Für die süße Variante gibst du zusätzlich noch 2 EL Zucker zum Teig.



Holzbrett (im Sale) und Brotkorb: Das Depot
Geschirrhandtuch: Karstadt

Ich bin mir sicher, beim nächsten Brunch oder Picknick machen die kleinen raffinierten Knoten echt was her! Hab viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebste Grüße 
Eure Katie


Montag, 18. August 2014

Eine Reise in die Toskana ...

... oder wie gestalte ich knapp 24 Std. in Pisa!? Genau soviel Zeit blieb uns nämlich um Pisa und seine Umgebung im Mai zu entdecken. Dann sollte es nämlich schon weiter nach Marokko zu der Hochzeitsfeier meines Schwagers gehen. Die Idee kam von meinem Mann. Ich war wenig begeistert. Weniger als 24 Std. in einer Stadt? Wäre das nicht sinnlos und viel zu stressig? Ich habe meine Zweifel über Bord geworfen und einfach mitgemacht. Was soll ich sagen, es hat sich sowas von gelohnt. Würde ich auf jeden Fall wieder machen! Es war weder sinnlos und schon gar nicht stressig. Es war eine wunderschöne Zeit! Aber fangen wir vorne an:

Wir flogen am 1. Mai los. Der Flug ging etwa um 10 Uhr von Hahn aus. Um ca. 11.30 Uhr waren wir in Pisa. Wenn man schon weniger als 24 Std. zur Erkundung einer Stadt hat, wünscht man sich eigentlich, dass jegliches Chaos von einem fern bleibt. Aber da Wünsche in der Regel eher selten in Erfüllung gehen und schon gar nicht wenn sie wichtig sind, brach das Chaos schon am Flughafen über uns herein.
Mein Mann hatte seine neue Schildkappe im Flugzeug vergessen. Bemerkt haben wir das, als wir gerade den Zollbereich verließen und nicht mehr zurück konnten. Juhuuu! Falls euch das auch mal passieren sollte: Keine Panik, sucht einfach den Schalter für verlorengeganges Gepäck auf. Einen Schalter für "Hut im Flugzeug vergessen" gibt es nämlich nicht. Nach etwa 40 Minuten tauchten gleich zwei Kappen auf, eine davon gehörte meinem Mann. Doppel Juhuu!
Damit war unsere Chaossträhne aber leider noch nicht beendet. Es ging weiter mit der Suche nach einem Bus in die Innenstadt von Pisa. Während ich auf die Kappe wartete, hatte sich mein Mann am Busticketschalter angestellt. Er kam ratlos zurück. Man hatte ihm gesagt, wir sollten ein Taxi nehmen, heute fuhren keine Busse. Hö? Warum das? Vielleicht ein Kommunikationsproblem? Also, erneut in die (sehr lange) Schlange eingereiht, leider selbes Ergebnis: Heute nur Taxi. Na ja, vielleicht war das ja der falsche Schalter, wir gingen ins Informationsbüro. Dort bekamen wir die Info, wir sollen uns an (besagtem) Ticketschalter ein Busticket holen. Aha ...! Ihr könnt euch vorstellen, wir waren verwirrt. Erneutes nachfragen am Ticketschalter ergab: Keine Busse. Erneutes Nachfragen an der Information ergab: Ach so, dann halt Taxi. Es blieb verwirrend. Erstmal raus aus dem Flughafen. Lange Rede, kurzer Sinn: Am 1. Mai fahren in Pisa einfach mal gar keine Busse. Es gab dann zum Glück doch einen Shuttlebus zum Hauptbahnhof von Pisa (den wir durch Zufall entdeckten), den Rest des Weges zu unserem Hostel mussten wir dann aber zu Fuß bestreiten. So konnten wir aber immerhin schonmal ein bisschen was von der Stadt sehen :)!

 


 

Nachdem wir im Hostel angekommen waren verließ uns dann aber zum Glück das Chaos wieder und der Rest der Reise verlief absolut problemlos. Unser Hostel hat uns sehr gut gefallen. Die Atmosphäre war total familiär und freundlich. Wer also mal nach Pisa kommt und kein Problem hat in Hostels zu übernachten, dem können wir diese kleine, familiäre Unterkunft nur empfehlen.

Hostel Pisa Tower
Via Piave no. 4
56123 Pisa

Da wir direkt neben dem schiefen Turm von Pisa wohnten, ging es natürlich gleich los zum Sightseeing. Wenn man etwas in Pisa gesehen haben muss, dann natürlich den Turm. Von dem kann man allerdings ziemlich schlecht Fotos machen, da immer irgendwelche Menschen im Weg stehen, die den Turm festhalten möchten. Das sieht dann halt auch wirklich total bescheuert aus :)). Wie ihr auf den Fotos erkennen könnt, ist das ganze Ensemble aus Turm, Kathedrale und Baptisterium wirklich sehr schön. Unser Reisetipp: Setzt euch bei schönem Wetter einfach auf die große Wiese und genießt den Anblick. Fotos, auf dem man den schiefen Turm hält kann jeder, den Moment genießen ist unbezahlbar. Alle Gebäude auf dem Gelände kann man besichtigen, auf den Turm kann man sogar hochsteigen. Dafür braucht man lediglich ein Ticket, dass man sich ebenfalls auf dem Gelände kaufen kann. Wir haben diesen Teil des Sightseeings aufgrund des Zeitmangels mal ausgelassen und haben weiter die Stadt erkundet.



Pisa ist, und das wird jetzt wahrscheinlich keinen überraschen, ziemlich alt. Das verleiht der Stadt ein ganz besonderen Flair. Außerdem ist Pisa nicht besonders groß. Für mich wirkte die ganze Stadt, trotz der vielen Touristen, irgendwie total gemütlich und entspannt. Wie mein Mann immer so schön sagt: "Die Touristen verteilen sich gut!" Leider konnten wir natürlich nicht ganz Pisa erkunden und wir haben bestimmt viele tolle und besondere Orte verpasst. Trotzdem hat uns Pisa sehr gut gefallen und wir kommen gerne wieder. Manchmal braucht es auch gar nicht 5 unglaublich alte Sehenswürdigkeiten um sich in eine Stadt zu verlieben, mir reichten schon 5 Paare die auf einer Piazza im Stil der 20 Jahre tanzten. Ach, was war das schön. Ich hätte ihnen ewig zugucken können. Leider wartete am Flughafen aber unser Mietwagen auf uns. Also, ab ins Taxi (wir erinnern uns, am 1. Mai fahren ja keine Busse) und zurück zum Flughafen. Da dies unser erster Mietwagen war, will ich kurz von unseren Erfahrungen berichten. Buchung und Abwicklung sind absolut problemlos verlaufen. Auto (Dacia) war total in Ordnung. Wir waren begeistert. Mit dem Auto ging es dann Richtung Strand, genauer gesagt, nach Marina de Pisa. Mittlerweile knurrte uns ganz schön der Magen und wir machten uns dort auf die Suche nach einer Pizzeria, denn wenn man schon mal in Italien ist, dann muss man ja wohl auch Pizza essen. Durch Zufall stießen wir auf eine kleine, süße Pizzeria, in der unser Hunger dann mit echt italienischer Steinofenpizza gestillt wurde. Unser Reisetipp:

 Pizzeria "La Rustica" 
Via Maiorca, 98
Marina di Pisa, 
Pisa, Italien

 
Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Auto nach Lucca, einer kleinen mittelalterlichen Stadt. Wer mit dem Auto unterwegs ist und Lucca besuchen möchte, sollte außerhalb der Stadtmauern parken. Dort gibt es extra viele Parkplätze für Touristen. Die Straßen in der Stadt sind ziemlich eng, die Parkmöglichkeiten daher sehr eingeschränkt und außerdem sehr teuer. Lucca kann man sehr gut zu Fuß besichtigen. Es lohnt sich früh dort zu sein, denn gegen Mittag kommen viele Touristengruppen und in den engen Straßen wird es dann doch etwas ungemütlich. Alte Häuser und enge Gassen verleihen auch Lucca eine ganz eigene Atmosphäre. Auch hier haben wir uns das große Sightseeingprogramm gespart und haben uns einfach nur durch die Stadt treiben lassen. Zwischendurch wurde mal eine kleine Pause bei einem italienisches Eis, andere Süßigkeiten oder einem Café Latte eingeschoben. Auch hier konnten wir leider nicht alles sehen, aber die Stadt einen einen sehr guten ersten Einrduck hinterlassen.




Bevor wir dann wieder zum Flughafen mussten, machten wir noch einen kurzen Abstecher an den Strand, diesmal ging es nach Viareggio. Dort gibt es einen kilometerlangen Sandstrand mit Strandpromenade. In Lucca blieb uns die Sonne treu, auf dem Weg nach Viareggio begann es dann aber zu regnen. Daher keine Fotos vom Strandbesuch. Bei sonnigem Wetter stelle ich mir einen Besuch dort aber wunderbar vor. Trotzdem machten wir bei Nieselregen einen kleinen Spaziergang am Strand entlang und wärmten uns dann in einem der vielen Strandrestaurants bei Pasta wieder auf.

Dann war unsere Zeit in Italien auch leider schon vorbei. Um 17 Uhr mussten wir den Mietwagen in Pisa wieder abgeben, um 19 Uhr ging es mit dem Flugzeug Richtung Marokko.
Pisa und seine Umgebung hat uns sehr, sehr gut gefallen. Die Menschen, denen wir begegnet sind waren alle unglaublich herzlich, hilfsbereit und freundlich. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!

Unsere Reisetipps:
  1. Hostel "Pisa Tower", kleines, gemütliches Hostel, in zentraler Lage
  2. auf der Piazza del Duoma den Moment genießen
  3. Pizzaria "La Rustica" in Marina de Pisa
  4. Lucca und Viareggio besuchen
  5. mit einem eigenen Wagen bzw. Mietwagen ist man in der Toskana gut beraten
  6. durch die alten Städtchen bummeln und den Moment genießen
Mittlerweile waren wir auch ein zweites Mal in der Toskana: Wir haben nämlich unseren Sommerurlaub dort verbracht! I am so in love! Ihr könnt euch also auf einen weitere, ausführliche Reisebrichte aus der Toskana freuen! Außerdem folgt demnächst noch ein Reisebericht über das unglaubliche Erlebnis eine marokkanische Hochzeit besuchen zu dürfen!

To be continued ... 

Liebste Grüße
Eure Katie

Sonntag, 17. August 2014

Was bisher geschah ...

Hallöchen ihr Lieben,

hier Katie von eatloveandlive. Wisst ihr noch wer ich bin? Möglicherweise nicht, denn seit Mai habe ich mich hier nicht mehr blicken lassen! Üblicherweise schreibe ich hier einen Blog mit leckeren Rezepten. Aber seit Mai herrschte hier leider absolute Funkstille ... der ein oder andere Leser hat sich sicherlich gefragt, was denn da wohl los ist, an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für die lieben Mails! ... Deshalb hier in Kürze, was bisher geschah:

Juni

Nach einem Jahr mit kaputten Mandeln und immer wiederkehrender Mandelentzündung, entschied ich mich für eine Operation, die im Juni stattfand und mich den ganzen Monat völlig außer Gefecht setzte!

Juli

Mittlerweile wieder auf den Beinen, aber essenstechnisch noch sehr, sehr eingeschränkt, weil u.a. die Geschmacksnerven nicht so funktionieren wollten, wie sie sollten! Daher hatte ich keine große Lust auf´s Kochen oder Backen und bei eatloveandlive blieb es still!

August

Da mein Geschmack langsam zurück kommt, schnappte ich mir erstmal meinen Mann und wir machten Urlaub in der Toskana, sozusagen um die Geschmacksnerven mit den kulinarischen Köstlichkeiten hervorzulocken! Außerdem geht´s auf eatloveandlive jetzt endlich wieder weiter, vielleicht erstmal noch nicht mit leckeren Rezepten (dafür müsste der Kuchen halt nach Kuchen schmecken und nich nach Seife :), aber ich reise ja nicht durch die Welt, um all meine Geheimnisse und Reisetipps für mich zu behalten. Daher werde ich euch in nächster Zeit wohl mit tollen Reiseberichten und DIY verwöhnen! Lust drauf?


Nun bedanke ich mich recht herzlich für euer Verständnis und eure Geduld in den letzten Wochen! Ich freu mich drauf, dass es jetzt wieder weiter geht! 

Liebste Grüße
Eure Katie