Ich sage nur: Kokos, Ananas und bunte Schokostreusel gegen Winterblues!

Zugegeben, Ananas und Kokos und bunte Schokostreusel passen eigentlich nicht so gut zu Weihnachten. Da müsste ich jetzt wohl eher mit Zimt, Vanille und Lebkuchen kommen. Sowieso versinkt um mich herum alles im Advents- und Weihnachtschaos. Alles ist gold oder rot, glitzern tut es sowieso und plötzlich stehen mitten in der Stadt Tannenbäume neben Laubbäumen, die noch ihr Laub tragen. I love Weihnachten. Ohne Weihnachten würde mir was fehlen. Ich liebe das Glitzern, die Tannenbäume, die Lichterketten, die Plätzchen und Süßigkeiten und sowieso alles was mit Weihnachten zu tun hat. Hach, aber manchmal wird auch mir das alles ein bisschen viel (die Weihnachtsmänner stehen ja auch schon seit, äh, September? in den Läden), wenn dann auch noch das Wetter so trübsinnig ist wie heute, dann brauche ich ein Gegenmittel.


 

Daher heute, kurz vor dem 1. Advent, das Rezept für den ultimativen Sommerkuchen! Wer sagt denn eigentlich, dass man an Weihnachten keine Sommergefühle haben darf? Gegen den Winterblues gibt es wahrscheinlich nichts besseres als den Karibikkuchen. Und natürlich der Soundtrack zum Sommer: Summerfeeling von Kate Yanai!





Karibikkuchen

Zutaten für den Kuchen

100 g Kokosraspel (10g für die Form)
4 Eier
250 g Zucker
200 ml Öl (ich benutze immer Sonnenblumenöl)
200 ml Ananassaft
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Zutaten für den Guss

100 g Puderzucker
3 EL Ananassaft

Zubereitung

100 g Kokosraspel in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett leicht anrösten. Die Kranzform fetten und mit 1 EL ungerösteteten Kokosraspeln ausstreuen. Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker dick-cremig schlagen. Öl und Ananassaft dazugeben, Kokosraspel, Mehl und Backpulver rasch unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und den Kuchen im Ofen (bei Umluft 180 Grad) 45 - 50 Minuten backen.

Den Puderzucker mit dem Ananassaft zu einem dünnen Guss anrühren und den warmen Kuchen damit bestreichen.

Dann noch bunte Schokostreusel drüber streuen, fertig ist der Karibikkuchen, Sommergefühle garantiert!



Liebeste Grüße und guten Appetit!
Eure Katie

Waldspaziergang im Herbst ... oder doch schon Winter?

Das Wochenende war großartig, entspannt und wunderbar herbstlich. Heute erfahre ich aber, es hat geschneit. Jedenfalls im dem Teil von Deutschland, in dem ich mich am Wochenende aufgehalten habe: Schnee im Odenwald! Fühlt sich das nur für mich irgendwie komisch an? Mir ist noch gar nicht nach Schnee. Eher nach Herbstlaub. Aber das ist so gut wie weg - durfte ich am Wochenende feststellen. Bin wohl in letzter Zeit nicht viel raus gekommen. Na ja, ich beiße die Zähne zusammen und bastle dann mal Adventskalender und Weihnachtsdeko, aber ich fühle mich eher nach Herbstlaub und Apfelkuchen. Vielleicht bin ich dann an Weihnachten bereit für Schnee. So, aber nach einigen technischen Schwierigkeiten (da Kamera gerade out of order, etwas komplizierter Fotos zu bekommen) hier (noch) ein paar herbstliche Eindrücke aus dem Odenwald (winterliche Eindrücke dürften dann wohl auch bald folgen):













Und am Sonntag gab es auch den super leckeren Apfelstreuselkuchen von meiner Oma! Und da der so super genial lecker ist, muss ich das Rezept natürlich mit euch teilen, so einen Kuchen kann man der Welt nicht vorenthalten. Das Rezept stammt ursprünglich aus einem uralten sehr alten Dr. Oetker Backbuch.Werde mich auch mal daran probieren, aber so lecker wie bei meiner Oma wird er wohl nie, dass weiß ich jetzt schon - Oma ist einfach die Beste. Macht eure Oma auch einen besonders leckeren Kuchen?



Apfelstreuselkuchen auf dem Blech

Zutaten für den Teig

200 g Butter
200 g Zucker
2 Eier
etw. Salz
500 g Weizenmehl
1 Pck. Backpulver
1/4 l Milch

Zutaten für die Streusel

300 g Mehl
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Messerspitze Zimt
150 g Butter

Zubereitung

Man rührt das Fett schaumig und gibt nach und nach Zucker, Eier und Salz hinzu.
Das Mehl mit Backpulver nach und nach abwechselnd mit der Milch unterrühren. Man verwendet nur soviel Milch, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt.

Der Teig wird auf ein gefettetes Backblech gegeben.

Für die Streusel wird das Mehl in eine Schüssel gesiebt und mit Zucker, Vanillezucker und Zimt vermischt. Man gibt die Butter in kleinen Flöckchen dazu und vermengt alle Zutaten mit der Hand oder mit zwei Gabeln zu Streuseln (laut dem Backbuch, Oma macht es aber mit dem Rührgerät).

Bevor man die Streusel auf den Teig gibt, werden 1 bis 1, 5 kg geschälte Äpfel, oder 250 g steifes Apfelmus auf dem Teig verteilt (Oma macht es mit Äpfeln, die sie in kleine Würfel schneidet, es gehen aber auch dünne Apfelscheiben.).

Der Kuchen muss laut historischem Backbuch 35 Minuten bei mittlerer Hitze backen. Was das genau heißt, dazu schweigt sich das Buch aus, aber ich vermute und meine Oma hat mich darin bestätigt: Bei Umluft ca. 150 Grad. Aber probiert es einfach aus!



Guten Appetit, liebste Grüße und eine wunderschöne Woche
Eure Katie


Ein toller Herbsttag!

Bei wunderschönem Herbstwetter machten wir uns heute von Groß Umstadt auf den Weg in den Spessart zum Wasserschloß Mespelbrunn.  Das Schloss liegt etwas versteckt in einer malerischen 
Landschaft.Auch heute noch befindet sich Schloss Mespelbrunn in Privatbesitz, kann aber von Besuchern in
 einer Führung besichtigt werden. Ihr habt auch Lust hinter die Mauern des Schlosses zu schauen, da müsst ihr leider warten, denn jetzt ist erst mal Winterpause,aber im März wird dann wieder geöffnet.

Nach der Führung gönnten wir uns ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee auf der Sonnenterasse des Restaurantes!
 Spessarter Räuberkuchen
Apfelstrudel

Der Brownie-Käsekuchen: Bilder sagen mehr als tausend Worte ...

... dieser Spruch ist mehr als wahr, wenn man sich diesen Kuchen von "rock the kitchen" anschaut ....


... schaut ihn euch an, betrachtet den schokoladigen Brownieboden, die cremige Frischkäseschicht ..., so saftig, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Und jetzt macht die Augen zu und stellt euch vor, dieser Traum von einem Kuchen zergeht euch auf der Zunge. Könnt ihr die Schokolade schmecken?

So und jetzt werdet ihr wochenlang an nichts anderes, als an diesen Kuchen denken können! Er hat sich in eurem Kopf gesetzt und geht da nicht mehr raus, bis ihr ihn gebacken und verputzt habt!

Und auch dann wird es schwer, nicht mehr an diese Köstlichkeit zu denken!

Das ist ein Kuchen mit Suchtfaktor! Vielen Dank in diesem Sinne an rock the kitchen!

Zutaten für den Teig

120 g Butter
100 g Mehl
120 g Zartbitterschokolade, in Stücke gebrochen
2 Eier
200 g Zucker
60 ml Milch

Zutaten für die Frischkäsecreme

500 g Frischkäse
150 g Zucker
3 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
125 Naturjoghurt

Zubereitung

Auch wenn ihr schon in freudiger Erwartung auf die Köstlichkeit seit, heizt doch bitte den Ofen auf 180 Grad vor. Wenn ihr dann noch die Springform (23 cm) einfettet und mit ein bisschen Mehl bestäuben, damit nichts kleben bleibt, seit ihr dem Brownie-Käsekuchen-Traum wieder ein Stückchen näher.

Jetzt kann es richtig los gehen: Die Butter und die Schokolade schmelzt ihr bei geringer Hitze in einem kleinen Topf. Wenn alles zu einer einheitlichen Masse verschmolzen ist, bitte vom Herd nehmen und den Zucker einrühren.



Eier und Milch mit dem Handrührgerät unterrühren. Jetzt nur noch das Mehl darüber sieben und unterheben, dann könnt ihr den Teig schon in die vorbereitete Form füllen. Am Besten die Oberfläche glatt streichen, damit der Kuchen am Ende nicht schief wird. Das Ganze muss 25 Minuten backen.





Kurz bevor ihr den Brownieteig aus dem Ofen nehmt, könnt ihr die Käsekuchenschicht zubereiten. Nachdem ihr den Kuchen aus dem Ofen geholt hab, müsst ihr die Oberhitze auf 160 Grad reduzieren.



Für den Käsekuchenteig müsst ihr den Frischkäse mit Zucker, Eiern und Vanillezucker gut vermischen. Dann den Joghurt unterheben und die Creme auf dem Brownie-Boden verteilen. Weitere 50-55 Minuten backen, bis die Käsemasse fest ist. Aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Mit einem Messer vorsichtig versuchen den Kuchen aus der Form zu lösen.
Ihr solltet den Brownie-Käsekuchen mindestens 4 Stunden (für ein noch besseres Ergebnis über Nacht) in den Kühlschrank stellen und ihn erst dann in Stücke schneiden.


Viel Spaß mit dieser schokoladigen Leckerei, die sowohl Schokofans, als auch Käsekuchenfans glücklich macht und Unentschlossene zu einem genialen Kompromiss verhilft! Bon appétit!

Liebste Grüße
Eure Katie