Chocolate Love

Auch ich habe die neue Lecker Bakery entdeckt, für fantastisch befunden und gekauft. Das Resultat dieses Kaufs sind: Viele gebackene Kuchen, einige Pfunde mehr auf den Hüften und ganz viel Glück! Auch heute habe ich die anbetungswürdige Zeitschrift zur Hand genommen, um meinem Mann und mir den sonnigen Sonntag mit etwas schokoladigem zu versüßen.

Black & White Cookies (Marmorkuchen als Keks!!!)


Zutaten (für ca. 60 Stück, bei mir ergab es weniger, da meine Cookies sehr groß geraten sind)
250 g weiche Butter
300 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker (hier hab ich Bourbon Vanillezucker benutzt)
Salz
2 Eier
400 g Mehl
1 Pck. Backpulver
2 EL Kakaopulver (am Besten Kakao zum Backen verwenden, der hat einen höheren Kakaoanteil)
1-2 EL Milch


Zubereitung
Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Rührgerät schön cremig rühren. Dann Eier einzeln einrühren. Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Teig halbieren und unter die eine Hälfte den Kakao und die Milch rühren.
Ofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Jetzt gebt ihr abwechselnd dunklen und hellen Teig in eine Schüssel und durchzieht die Teigmischung mit einer Gabel, so dass ein schönes Marmormuster herauskommt.
Mit einem Teelöffel stecht ihr immer ein wenig Teig ab, so dass ca. 10 Teighäufchen auf ein Blech passen. Bitte ein bisschen Abstand einrechnen, der Teig läuft beim Backen auch noch auseinander. Die Cookies brauchen ca. 10 - 12 Minuten im Backhofen. Herausholen und gut auskühlen lassen.

Hot Chocolate


Zutaten (für ca. 6 Personen, à ca. 250 ml Inhalt)
200 ml + 1 L Milch
4 EL gutes Kakaopulver (sollte einen höheren Kakaoanteil haben, aber kein Backkakao)
2 TL Zucker
100 g Zartbitterkuvertüre, gehackt
100 g Schlagsahne


Zubereitung
200 ml Milch, Kakao und Zucker verrühren. Während dessen 1 L Milch aufkochen. Den angerührten Kakao zugießen und unter Rühren nochmals aufkochen lassen. Die gehackte Kuvertüre in den heißen Kakao geben und schmelzen lassen. Sahne steif schlagen. Anschließend den Kakao in die Becher füllen und einen Klecks Sahne darauf geben.


Die Kekse schmecken irrsinnig lecker und der Kakao ist ein Traum. Eigentlich passt das alles viel besser in die kalte Jahreszeit, aber die Sonne soll ruhig da bleiben, denn Schokolade geht eigentlich immer! So ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet einen traumhaft sonnigen Sonntag! Habt einen guten Start in die Woche!

Sonnige Grüße
Eure Katie


Tajine Marocaine

Ach, das Wetter ist so traumhaft. Endlich scheint die Sonne, es ist warm und man kann die dicke Winterjacke in die hinterste Ecke des Kleiderschrankes verbannen! Macht euch das auch so glücklich?

Sicherlich könnt ihr euch noch daran erinnern, dass ich mal erzählt habe, dass mein Mann Marokkaner ist. Das tolle an einer multikulturellen Ehe: Die vielen neuen Aspekte, Erfahrungen und Blickwinkel die jeder mitbringt. Das ist fast ein bisschen wie Magie. Neben allen Dinge, die ich an der Kultur und dem Land meines Mannes schätzen und lieben gelernt habe, liebe ich aber vor allem die marokkanische Küche! Wovon ich überhaupt nicht die Finger lassen kann? Couscous! Aber auch die Süßigkeiten, Salate und Tajines sind nicht ohne. Heute habe ich ein Rezept für euch, dass ich persönlich sehr lecker finde. Leider ist es (wahrscheinlich) kein Rezept aus der marokkanischen Hausfrauentrickkiste. Aber es kommt dem schon nahe und ist sehr lecker. Auf marokkanische Art wird es im Tajine zubereitet. Mit Tajine ist hier der traditionelle Kochtopf der Nomaden gemeint, der aus Lehmerde hergestellt wird. Tajine bezeichnet aber auch ganz allgemein ein in Marokko weit verbreitetes Eintopfgericht in verschiedenster Variation. Wer keinen Tajine hat, jetzt bloß nicht enttäuscht sein. Das Gericht kann man auch wunderbar in einer großen Pfanne mit Deckel zubereiten. Gar kein Problem.


Das Kochbuch habe ich in London, in der kleinen Buchhandlung "BOOKS FOR COOKS" in Notthing Hill gekauft. Es handelt sich dabei um eine Serie der Austtralian Woman´s Weekly. Weiß jetzt nicht, ob man so etwas auch über das Internet beziehen kann. Wer sich für marokkanische Küche und Tajine interessiert, dem könnte auch dieses Kochbuch gefallen.




Zutaten (für 4 Personen)
500 g Hackfleisch (bei uns gibt es immer Rinder- oder Lammhackfleisch)
1 zerdrückte Knoblauchzehe
1 Tasse fein gehackte frische Minze
2 EL fein gehackte frischer Koriander
1 TL gemahlener Zimt
1 TL gemahlener Koriander
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Chilipulver
1 EL Olivenöl
1 mittlere, braune Zwiebel (150 g), fein gehackt
4 große Tomaten (880 g), grob gehackt
1 Prise Safranfäden
4 Eier
1/2 Tasse locker gepackte frische Korianderblätter

Zubereitung
1. Vermische Hackfleisch, Knoblauch, Minze, Koriander, Zimt, gemahlenen Koriander und die Hälfte der Chili in einer großen Schüssel. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Mischung mit gestrichenen Esslöffeln zu Kugeln formen.
2. Erhitze das Öl in einem Tajine oder einer großen Pfanne. Die Hackfleischbällchen braten bis sie braun sind, dann aus dem Tajine oder der Pfanne entfernen.
3. Zwiebel im Tajine oder der Pfanne erhitzen, bis sie weich ist. Füge die Tomaten, den Safran und den übrigen Kreuzkümmel und das übrige Chili hinzu. Das Ganze zum Kochen bringen. Zugedeckt etwa 15 Minuten oder bis  die Tomaten weich sind, kochen lassen.
4. Hackfleischbällchen in den Tajine oder die Pfanne dazugeben und etwa 10 Minuten ohne Deckel kochen lassen (bis die Feischbällchen durch sind und die Soße angedickt ist). Abschmecken.
5. Vorsichtig die Eier in den Tajine oder Pfanne auf das Hackfleischbällchen Tomaten Gericht schlagen. Alles weitere 5 Minuten zugedeckt köcheln lassen (oder bis die Eier durch sind). Bestreue das Essen mit frischen Korianderblättern. Dazu schmeckt knuspriges Brot.




Traditionell wird mit allen gemeinsam aus einem Tajine gegessen. Das Brot dient sozusagen als "Messer und Gabel", den damit wird das Gericht gegessen und die Soße aufgesaugt. Das war am Anfang sehr ungewöhnlich für mich, jetzt mache ich nichts lieber als mit Brot zu essen. Es gibt dabei eine Technik, die ich aber noch nicht wirklich verstanden habe und manchmal noch auf Messer und Gabel zurück greifen muss, vor allem wenn die ganze Familie aus dem Tajine isst (man will ja nichts falsch machen).


Jetzt wünsche ich euch guten Appetit und vielleicht habt ihr Lust bekommen, dass Gericht mal nach zu kochen!

Liebste Grüße
Eure Katie


Huhn mit Parmesankruste à la Donna Hay

Ihr kennt das bestimmt: Es gibt Zeiten, da kommt man zu rein gar nichts. Man tut viel, aber irgendwie nicht das was man tun möchte. So ging es mir auch in den letzten zwei Woche. Ich habe einiges getan, bloß nichts für den Blog. Irgendwie bin ich nach Zahn-OP und Mandelentzündung ins Schleudern geraten und habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich mein Gleichgewicht wiedergefunden habe. Aber jetzt bin ich wieder in der Spur und starte voll durch. Hoffentlich seit ihr noch mit dabei! Würde mich sehr darüber freuen! Und damit wir auch ganz viel Kraft für die nächste Zeit haben, heute ein super leckeres Rezept zum Durchstarten.

Huhn mit Parmesankruste á la Donna Hay


Zutaten (für 2 Personen)
70 g Semmelbrösel
20 g Parmesan, gerieben
30 g Butter, flüssig
1 EL fein gehackte Thymianblätter
Pfeffer, Salz
2 Hühnchenbrustfilets à 200 g, halbiert
Zitronenspalten und grüner Salat (mit Buttermilchdressing) zum Servieren

Zubereitung
Bevor ihr beginnt, erst mal den Ofen auf 200 g vorheizen. Bei uns gab es neben Salat noch Pommes frites dazu, so dass ich diese schon mal in den Backofen schieben konnte (brauchen ein bisschen länger, als die Hähnchenbrust). Während die Pommes frites im Backofen brutzeln könnt ihr schon mal die Semmelbrösel, den Parmesan, die geschmolzene Butter, den Thymian und den Pfeffer mischen. Die Hühnchenbrustfilets in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen und die Semmelbröselmischung  auf dem Fleisch verteilen. Wenden nicht vergessen, damit die Semmelbrösel auch überall schön verteilt sind. Alles 10 Minuten im Backofen garen, bis das Fleisch durch gegart ist und die Semmelbrösel goldbraun sind. Dann alles auf einem Teller anrichten und mit Zitronenspalten und grünem Salat servieren. 

Für das Buttermilchdressing verrührt ihr 80 ml Buttermilch mit 100 g Naturjoghurt, 1 durchgepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und 2 EL fein gehacktem Schnittlauch. Das Dressing passt zu Eisbergsalat oder anderen knackigen Blattsalaten.


Das Hähnchenbrustfilet mit der Parmesan-Thymiankruste ist wirklich sehr, sehr lecker! Außerdem super einfach und schnell zu zubereiten. Total unkompliziert. Kann es nur weiterempfehlen!

Frisch gestärkt freue ich mich wieder zu bloggen und wünsche einen guten Appetit!

Liebste Grüße
Eure Katie