Tarterie St. Pauli in Hamburg

Nun, da die entdeckten kulinarischen Köstlichkeiten ihren eigenen Post verdient haben, jetzt und hier meine Liebeserklärung an die Tarterie St. Pauli!


Wahrscheinlich verdrehen die Hamburger unter euch jetzt die Augen: "Kennen wir doch schon!" ... Ja, zum Glück kennt ihr den Laden schon! Wusste jetzt irgendwie gar nicht, wieso ich ihn nicht kannte! Wisst ihr eigentlich, was mir da entgangen ist? Ja, klar, das wisst ihr! Na ja, bis ich eines Tages die Lecker Bakery kaufte, kannte ich die Tarterie auf jeden Fall nicht - ab diesem Tag war alles anders. Da war nämlich ein Artikel und in diesem Artikel ging es um Karottenkuchen und die Tarterie St. Pauli. Da gibt es nämlich diesen leckeren Karottenkuchen. Und wisst ihr was? Ich habe nicht nur versucht diesen Kuchen nachzubacken, wo ich doch ein erklärter Feind von Karotten im Kuchen bin war, nein, ich wollte auch unbedingt mal dort hin! Diesen Kuchen höchst persönlich probieren, ist ja klar!
Hat lange gedauert, aber ich habe es geschafft! Meinen Mann habe ich, mit Hilfe meines Handys, einmal quer durch St. Pauli dirigiert. Und dann standen wir schon davor! Und was soll ich euch sagen? Es war mittags und da ich normalerweise keinen Karottenkuchen zum Mittag esse (die Idee an sich finde ich aber gut), gab es Flammkuchen (immerhin kam das Wort Kuchen darin vor). Aber hey, wenn der Karottenkuchen nur halb so gut schmeckt wie der Flammkuchen, dann ist er ein Gedicht! Und was man dazu auf jeden Fall trinken sollte ist die hausgemachte Limonade!!! Wir werden auf jeden Fall wieder kommen! Schon wegen dem Karottenkuchen! Daher mein persönlicher kulinarischer Tipp für eine Reise nach Hamburg: Tarterie St. Pauli!







Und habt ihr jetzt auch Lust bekommen? Bin am Wochenende mal wieder im Odenwald! Wünsche euch viel Sonne und eine entspannte Zeit!

Liebste Grüße
Eure Katie


In Hamburg ist es schön!

Ja, in Hamburg ist es schön! Wer findet das noch? Bitte laut HIER schreien! Eigentlich gibt es gar keinen besonderen Grund warum ich Hamburg so schön findet - manche Städte packen mich einfach, sie flirten mit mir und versprühen eine Menge Charme, so dass ich gar nicht anders kann und mich in sie verlieben muss. Aber wenn ich doch ein paar Gründe aufzählen müsste, warum ich mich in Hamburg verliebt habe, bitte schön:


1. Das Wasser!
Städte die am Wasser liegen, muss man doch einfach lieben! Da kann man so schön bummeln und sich eine frische Brise um die Nase wehen lassen! Außerdem wie spannend ist das denn, wenn so große Frachter auf der Elbe rum schippern und man sich die haarsträubendsten Abenteuer ausdenken kann, wo die wohl gerade her kommen (neee, Flaggen oder Aufschriften am Frachter interessieren unsere Phantasie natürlich nicht!)!



2. Die Menschen!
Hach, was sind die Menschen in Hamburg so nett und freundlich und überhaupt so charmant! Jetzt habe ich nicht mit allen Menschen in Hamburg gesprochen und gesehen habe ich wahrscheinlich nicht mal die Hälfte, aber hey, die ich getroffen habe, waren außerordentlich nett und haben ihre Stadt fantastisch repräsentiert, jawohl!


3. Die Geschäfte!
Was es da so alles in Hamburg zu entdecken gibt! Da habe ich mich in so einer Seitenstraße verirrt und entdecke ganz süße Läden und Leckereien. Was ich bisher noch nicht kannte, obwohl das wahrscheinlich jeder kennt (außer mir) ist Strauss Innovationen! Hach, was für tolle Dekosachen man da kaufen kann!!! Und dann der leckere Tee von Samova! I am in love! Was sagt ihr dazu?? Und natürlich habe ich nicht nur in der Innenstadt so tolle Sachen entdeckt! Was ich für geniale Entdeckungen in der näheren Umgebung gemacht habe zeige ich euch ach noch!


4. Das Essen!
Mensch, überall leckere Restaurants! Na ja, die Sterne- und Meisterköche scheinen ja auch fast alle in Hamburg zu kochen! Aber auch süße kleine Cafés und Bars und ... hach, ein Traum! Wieso wohne ich eigentlich nicht in Hamburg????



Natürlich gibt es noch 1000 andere Gründe, warum ich immer wieder gerne nach Hamburg komme! Und ihr solltet auch unbedingt mal nach Hamburg verreisen, wenn ihr das nicht schon längst mal getan habt und jetzt auch total verliebt seid!

Liebste Grüße
Eure Katie


Marokkanische Suppe: Harira

Die Zeit  in Hamburg war super und auch sonst war mein Urlaub sehr erholsam. Jetzt kann ich wieder voll durchstarten und morgen geht dann auch wieder die Arbeit los. Ich freu mich! Nur leider hat die Sonne lange auf sich warten lassen, aber lieber spät als nie! Über Hamburg werde ich euch bald erzählen, heute zum Start aus dem Urlaub eine sehr leckere Suppe für euch! Seit Freitag ist Ramadan und das ist natürlich auch bei uns ein Thema, da mein Mann fastet. Die Sonne geht so um 21:30 Uhr unter und dann kommt diese leckere Suppe auf den Tisch! Harira nennt sich die typisch marokkanische Suppe, die aber auch in anderen nordafrikanischen Ländern gegessen wird. Man kann sie auch als Fertigprodukt kaufen, aber natürlich schmeckt sie selbst gemacht wesentlich besser! Hier als das Rezept für die Suppe zum Fasten brechen, die man aber auch zu jeder anderen Gelegenheit essen kann!



Das Rezept stammt aus dem Kochbuch Marokko von GU. Das Kochbuch ist wirklich sehr gut und bietet viele verschiedene Rezepte aus der marokkanischen Küche! Es wird, soweit ich weiß, wohl nicht mehr gedruckt, jedoch kann man es gebraucht noch erhalten.

Harira (Ramadansuppe) für 4 Personen

Zutaten
150 g Kichererbsen
150 g braune Linsen
50 g Mehl
1 TL Zitronensaft
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Koriander
400 g Lammfleisch (wahlweise auch Hühnerfleisch)
2 Zwiebeln
1 EL Öl
1 Zimtstange
1 TL Kurkuma
1/4 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL Safran
1 L Hühnerbrühe
8 Tomaten
Salz/ Pfeffer




Zubereitung
Kirchererbsen und Linsen kann man schon fertig eingeweicht kaufen, das erspart arbeit. Wer das allerdings nicht möchte, sollte die Kichererbsen und Linsen waschen un in der doppelten Menge Wasser 12 Std. vor der Suppenzubereitung einweichen.
Wenn es dann an die Zubereitung der Suppe geht, das Mehl in einer Schüssel mit 3/4 l Wasser verrühren. Die Mehlmischung durch ein Sieb streichen und den Zitronensaft hinzufügen. Die Petersilie und das Koriandergrün waschen und trockenschüteln, die Blätter fein hacken.
Falls die Kichererbsen und Linsen eingeweicht wurden, jetzt abgießen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, wer mag, Fett und Knochen entfernen. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
Dann kann es los gehen: Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Fleischstücke und die Zwiebeln darin 3. Minuten anbraten, Zit dazugeben und 1/2 Minute anrösten. Sofern die Kichererbsen und die Linsen eingeweicht wurden, werden sie jetzt hinzugefügt. Falls es sich um fertig gekaufte Produkte handelt, noch nicht hinzufügen, sonst werden Linsen und Kichererbsen zu weich. Jeweils die Gewürze und die  Hälfte der Petersilie und des Korianers dazugeben.Mit Hühnerbrühe auffüllen und zum Kochen bringen. Die Suppe etwa 1 Std. köcheln lassen.



Währenddessen die Stielansätze der Tomaten entfernen. Tomaten kurz überbrühen und häuten. Über einem Sieb entkernen, Tomatensaft auffangen. Tomaten und Saft mit übrigem Koriander und Petersilie pürieren.
Tomatenmischung unter die Suppe rühren, bie Bedarf etwas Wasser nachgeißen. Die suppbe bei mittlerer Hitze weitere 15 Minuten köcheln lassen. Wer möchte kann jetzt noch kleine Nudeln hinzufügen.
Das angerührte Mehl unter die Harira rühren, weitere 15 Minuten ziehen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe darf weder wässrig noch zu dickflüssig sein.


Die Schüsseln haben wir auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt gekauft und sind handgefertigt aus Tunesien. Man findet diese Art von Geschirr aber auch in anderen nordafrikanischen Ländern. Ich persönlich liebe diese Schüsseln und werde auch dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt wieder zugreifen! 



Zu der Harira isst man dann oft auch Datteln und marokkanische Süßigkeiten. Diese Süßigkeiten sind sehr süß und am Besten isst man sie zu etwas Flüssigem, wie z.B. Suppe oder Minztee.
Jetzt habt ihr wieder mal einen kleinen Einblick in die marokkanische Küche bekommen und durftet einen kurzen Blick hinter die Kulissen des Ramadan werfen. Wenn ihr noch Fragen habt, stehe ich euch gerne zur Verfügung! Was kocht ihr heute Abend so? Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag!

Liebste Grüße
Eure Katie


Ein perfekter Tag

Es ist Sommer und das heißt in vielen Fällen: Urlaubszeit! Auch für mich geht es ab morgen für ein paar Tage nach Hamburg. Ich freu mich schon sehr! Daher wollte ich mich schon heute für die nächsten zwei Wochen von euch verabschieden. Auch eine Bloggerin braucht mal einen Urlaub! Aber zwei Wochen gehen schnell vorbei und ich freu mich schon, euch wieder mit tollen Rezepten und super Ideen in Wiesbaden und Umgebung überraschen zu können! Und vergesst nicht das Jubiläumsgeschenk an euch: Jeden Mittwoch gibt es Raum für euch als Leser! Schreibt mir eine Mail, wenn ihr gerne mitmachen würdet!

So, und damit euch in den nächsten zwei Wochen nicht ganz so langweilig wird, hier ein Ort, wo ihr euch die Zeit vertreiben könnt und vielleicht einen perfekten Tag verbringt:


Das perfect day ist ein gemütliches Café in der Wiesbadener Innenstadt. Dort gibt es nicht nur super Kaffee, sondern auch leckere Muffins oder Paninis. Also, falls ihr demnächst in Wiesbaden seid und einen gemütlichen Platz zum Ausruhen sucht, hier seid ihr absolut richtig! Im zweiten Stock wird es dann erst richtig süß, seht selbst:









Das perfect day ist einer meiner Lieblingsorte hier in Wiesbaden! So, nun wünsche ich euch eine wunderschöne Zeit! Genießt den Sommer und lasst es euch gut gehen!

Liebste sommerliche Grüße
Eure Katie


Ziegenkäse-Taler auf Salat und was sonst noch so los war

Nun, ich bin zurück! Wo ich war? Ach ja, vor Stress habe ich total vergessen mich zu verabschieden. Am Wochenende wurde endlich Hochzeit gefeiert und als Trauzeugin bin dazu schon etwas früher in den Odenwald gefahren, um bei den Vorbereitungen helfen zu können. Jetzt ist die Hochzeit schon wieder vorbei und was soll ich sagen: Es war wunderschön! Ich hatte sehr viel Spaß mit vielen tollen Menschen und dem sehr, sehr hübschen Brautpaar! Ein Traum!  Da die Hochzeit jetzt aber vorbei ist und ich auch keine Trauzeugin mehr bin, sondern "nur noch" Freundin, kann ich euch jetzt wieder ausreichend Zeit widmen! Und natürlich war ich in den Tagen, in denen ich nicht gebloggt auch nicht faul, sondern habe ein paar Sachen vorbereitet, soweit es die Zeit zu ließ! Deshalb heute mein neues Lieblingsrezept von Dr. Oethker

Ziegenkäse-Taler auf Salat (für 4 Personen) 

Zutaten
1 Mango
50 g Feldsalat
4 Cocktailtomaten
4  Taler Ziegenfrischkäse (je etwa 40 g)
1 B. Crème légère (150 g)
100 ml Milch
3 EL feingehackte, gemischte Kräuter (z.B. Basilikum, Kerbel, Schnittlauch etc.)
50 g gehackte Walnüsse
etwas Weizenmehl
etwas Margarine


Zubereitung
Zuerst die Vorbereitungen: Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein lösen und in Spalten/ Würfel schneiden. 
Feldsalat verlesen, waschen und abtropfen lassen. Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. 
Mango, Tomaten und Salat in einer Schüssel mischen. 

Für das Dressing Crène légère und Milch mit Nüssen und Kräutern verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann über den Salat geben. 

Die Käseschreiben von beiden Seiten in Mehl wenden. Vorsicht: Der Frischkäse ist sehr weich und bricht auseinander. Die Käsetaler dann in einer Pfanne vorsichtig auf beiden Seiten goldbraun anbraten.

Salat auf einem Teller anrichten und den Taler darauf legen. 


Die Mischung von Tomate, Salat, Mango und Ziegenkäse hört sich exotisch und vielleicht nicht für jeden ansprechend an, aber es lohnt sich wirklich das Rezept mal auszuprobieren. Ich bin hell auf begeistert! Guten Appetit!

Liebste Grüße
Eure Katie