Vanilleeis mit Karamellsauce

Auch wenn der Sommer schon vorbei ist, Eis geht immer. Besonders an den dunklen und trüben Wintertagen, an denen man die Sonne so sehr vermisst! Deshalb bekommt ihr heute ein Rezept für selbstgemachtes Vanilleeis mit selbstgemachter Karamellsauce! Und das alles ganz ohne Eismaschine. Na, ist das nicht was? Nur die Eiswaffeln müsst ihr vielleicht noch kaufen. Dann mal nichts wie los und nochmal zurück in den Sommer träumen!


Zutaten für 3 - 4 Portionen Vanilleeis


2 Vanilleschoten
300 ml Milch
300 g Sahne
3 Eigelb
130 g Zucker


Zubereitung

Schneide die Vanilleschote der Länge nach auf und kratze das Mark heraus. Mark und Schote gibst du in einen Topf und lässt sie mit Milch und Sahne ca. 20 Minuten leicht köcheln. Lasse danach alles ein wenig abkühlen und entferne die Vanilleschote.
Schlage Eigelb und Zucker mit einem Handmixer in einer Schüssel auf.
Den heißen Milch-Sahne-Mix gibst du langsam nach und nach über einem heißen Wasserbad in die Ei-Zucker-Masse. Am Besten tust du dies mit einem Kochlöffel oder einem Gummi- oder Silikonspartel. Die Masse solltest du ständig rühren und in Bewegung halten. Wenn du dann einen Kochlöffel in die Masse hälst und beim Pusten über dem Löffel Wellen entstehen, die wie Rosenblätter aussehen, sollte die Creme fertig sein. Diesen Schritt nennt man "die Rose abziehen". Die Masse sollte eine cremige Bindung haben. Danach lässt du wieder alles abkühlen.
Fülle die Eismasse in einen Behälter z.B. eine Kastenform, die du vorher mit Backpapier ausgelgegt hast und stelle sie ins Eisfach. Das Eis musst du alle 30 - 45 Minuten mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät aufschlagen.



 Zutaten für die Karamellsauce


250 g Sahne
200 g Zucker


Zubereitung

Du erwärmst die Sahne. Einen weiteren Topf wärmst du vor, erst dann lässt du langsam den Zucker hineinrieseln. Rühre mit dem Schneebesen solange, bis eine hellbraune Maße entsteht.
Du gibst jetzt vorsichtig nach und nach die erwärmte Sahne dazu, dabei bitte das Umrühren nicht vergessen, sonst gibt es möglicherweise Klumpen. Die Masse musst du solange rühren, bis sich der Zucker in der Sahne aufgelöst hat. Bevor du die Karamellsauce in eine Flasche umfüllen kannst, lass sie am Besten im Topf abkühlen. Die Karamellsauce hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen.
Bitte sei vorsichtig beim Kochen des Karamells, es wird sehr heiß und man kann sich schnell böse Verbrennungen holen.


Das Rezept für dieses leckere Eis und die Karamellsauce habe ich aus dem Buch Eis-Träume. Möglicherweise verschenkst du gern selbstgemachte Leckereien aus deiner Küche? Wie wäre es dann mal mit hausgemachter Karamellsauce? Schön verpackt ist das an Weihnachten bestimmt der Renner bei allen Süßigkeitenliebhabern!

Eisbecher und Löffel: nanu-nana
Flasche: Recycling, aber hier gibt es Flaschen zu kaufen

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche!

Liebste Grüße 
Eure Katie

Eine Reise nach Gdànsk (Polen)

Dieses Jahr habe ich mir ein paar Reisen gegönnt. Im Sommer war ich mit meiner Familie in Gdànsk (Polen) und im Herbst mit meinem Mann in Marokko und London. Bei diesen Reisen habe ich viele schöne Ort entdeckt, wunderbare Eindrücke und jede Menge Fotos mitgebracht, die ich euch nicht vorenthalten möchte! Deshalb beginne ich mit einem Reiseeinblick in die schöne Stadt Gdànsk.

Vielleicht fragt ihr euch, wieso Gdànsk? Im Sommer gibt es sicherlich Orte an denen man die Sonne besser genießen kann! Da gebe ich euch absolut recht! Bei dieser Reise ging es auch weniger um die Sonne, als mehr um Familie bzw. um die Familiengeschichte. Ursprünglich stammt meine Oma nämlich aus Gdànsk bzw. aus Danzig, so hieß es nämlich vor dem zweiten Weltkrieg. Meine Oma war zwar noch ziemlich klein, als sie mit ihrer Familie damals von Danzig, über viele verschiedene Zwischenstationen in den Odenwald gekommen ist, aber ihr Herz hängt immer noch an der alten Heimat. Man kann es ihr nicht verdenken. Deshalb sind wir also mit der ganzen Familie nach Gdànsk gereist. Mit ungefähr 11 Jahren war ich schonmal dort, aber leider hatte ich damals wenig Interesse an der Stadt oder der Familiengeschichte, so dass ich so gut wie keine Erinnerung an diese Reise hatte. Ich freute mich also umso mehr, gemeinsam mit meiner Oma ihre alte Heimatstadt zu entdecken. Und was soll ich sagen, ich war wirklich beeindruckt. Die Stadt ist wunderschön. An dieser Stelle muss gesagt sein, da hat das Land Polen eine Menge Arbeit und Geld in den Wiederaufbau dieser wunderschönen Stadt gesteckt und es hat sich wirklich gelohnt. Gdànsk ist immer eine Reise wert!






Zu meiner großen Freude gibt es in Gdànsk einen Cupcakeladen. Der Name: Fajne Baby! Das Angebot ist riesig und schmeckt auch noch ziemlich lecker! Gerade als wir dort waren gab es ein Gewinnspiel, bei dem unter den Cupcakes Gewinne wie z.B. ein zweiter Cupcake versteckt waren. So habe ich dann auch noch einen Kaffee gewonnen :)! Also falls ihr mal in Gdànsk seit, nichts wie hin, es lohnt sich!




Gdànsk hat ziemlich viel zu bieten. Neben jeder Menge Kultur und Geschichte, die man sich in den verschiedenen Museen angucken kann, ist die Stadt an sich schon sehr sehenswert. Wie gesagt, es wurde ziemlich viel Mühe und Geld in die Stadt gesteckt, um sie wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Überrascht hat mich, dass Gdànsk eine sehr junge Stadt ist, d.h. es gibt neben jeder Menge Touristen, sehr viele Studenten und junge Leute, die das Bild der Stadt prägen und mitgestalten. Wer gerne mal die Nacht zum Tag macht, oder einfach nur ein paar Cafés und Bars besuchen möchte, ist in Gdànsk genau richtig! Das Angebot an hippen Kneipen, Cafés, Bars, oder Restaurants ist vielfältig und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer shoppen möchte, der muss mit einem Einkaufszentrum in einem der Stadtteile z.B. Wrzeszcz vorlieb nehmen. In der Innenstadt selbst findet man in den Seitenstraßen vereinzelt den ein oder anderen kleinen, individuellen Secondhandladen, häufig stößt man aber eher auf Souvenirläden. Insgesamt kann man aber gut einkaufen, da alles eher günstiger ist, als wir es aus Deutschland kennen. Für einen Cupcake habe ich umgerechnet ca. 1,50 - 2 Euro bezahlt.
Sprachlich kommt man in Gdànsk mit polnisch und englisch weiter. Vereinzelt wird auch deutsch gesprochen und/ oder verstanden, aber wer ein paar Brocken polnisch oder englisch spricht, ist auf der sicheren Seite.

 





Natürlich gibt es mehr als genug Touristen in Gdànsk. Das liegt wohl daran, dass die Stadt einfach wunderschön ist und einiges zu bieten hat. Berühmt ist Gdànsk auch für sein Bernstein. Vorallem in der ulica mariacka reiht sich ein Bernsteingeschäft an das Andere. Wer mal eine Pause vom Tourismus braucht, dem kann ich einen Ausflug nach Sopot an den Strand empfehlen. Entweder fährt man mit einem Schiff dorthin, oder man nimmt die S-Bahn vom Hauptbahnhof. Badesachen nicht vergessen!
  



Wir waren im August dort, als der berühmte Dominikanermarkt stattfand. In der ganzen Stadt reihten sich kleine Buden aneinander, die verschiedenste Dinge, meist selbst gemacht, verkauften. Wer kann, dem würde ich empfehlen, auch mal zu dieser Zeit nach Gdànsk zu reisen. Natürlich zieht der Markt eine Menge Touristen an und die Stadt ist ziemlich voll. Allerdings ist die Stimmung einmalig: Nachmittags schlendert man durch die Stadt von Verkaufsstand zu Verkaufsstand, abends bevölkern jede Menge Menschen den Długi Targ (Langer Markt) um etwas essen zu gehen, oder einfach nur den Feuerspuckern und Musikern zu zuschauen. 2014 findet er vom 26. Juli bis zum 17. August statt.

Ach ja, gefahren sind wir übrigens mit dem Zug. Das ist eine lange Reise und im Sommer ziemlich anstrengend. Wir wissen ja, in deutschen Zügen fallen gerne mal die Klimaanlagen aus bzw. im Ausland besitzen sie manchmal gar keine. Bei 30 Grad ist das nicht unbedingt die beste Situation in der man sich befinden kann :)! Wenn man nicht gerade ein Bahn-Spezial oder Angebot erwischt, kann so eine Zugreise nach Polen auch etwas teurer ausfallen. Der gemeinsame Spaß auf so einer Zugreise ist aber unbezahlbar :)! Alternativ kann man aber natürlich auch das Auto oder Flugzeug nutzen. Gewohnt haben wir hier. Auch das ist nicht für jeden Geldbeutel geeignet. Aber in Gdànsk gibt es ziemlich viele Hostels, die sehr zentral liegen und auch für den etwas schmaleren Geldbeutel geeignet sind. Mal davon abgesehen, haben Hostels oft eine super Atmosphäre und man lernt viele Menschen aus den verschiedensten Nationen kennen.

Sicherlich habe ich jetzt einiges vergessen zu erzählen .... Aber wer jetzt Lust bekommen hat nach Gdànsk zu reisen und/ oder noch Fragen hat, kann mir sehr gerne eine Mail schreiben. 


Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche!

Liebste Grüße 
Eure Katie

Gebackenes Wintergemüse à la Gwyneth Paltrow

Im Juli verabschiedete ich mich hier ungeplant mit einem sommerlichen Kirschkuchen. Der Sommer ist leider vorbei. Aber dafür starten wir jetzt mit einem leckeren Rezept für die kalten Tage! Anfang Oktober durchstöberte ich mal wieder das Kochbuchregal. Meine Sammlung ist mittlerweile ziemlich gewachsen und mein Mann sah es zwar kommen, aber ich wollte ihm nicht glauben: Ich habe den Überblick über meine Kochbücher verloren! Zum Glück habe ich ja einen Ehemann, der mich immer wieder daran erinnert, dass ich doch vielleicht mal was aus den ganzen Kochbüchern kochen sollte bevor ich mir ein neues zulege. Wo er recht hat, hat er recht. Daher schnappte ich mir das Buch von Gwyneth, das, seit ich es besitze im Regal rumsteht. Aber nun war der Zeitpunkt gekommen an dem sich das ändern sollte. Ich entdeckte auf Seite 194 das beste Beilagenrezept überhaupt! So verliebt war ich schon lange nicht mehr in Gemüse! Soulfood der Spitzenklasse! Deshalb möchte ich euch diesen Genuss natürlich nicht vorenthalten und pünktlich zum Herbstende/ oder Winteranfang gibt es für euch das Rezept für das köstliche gebackene Wintergemüse!


Zutaten

3 EL Ahornsirup
3 EL Senf
3 EL Olivenöl 
(Erfahrungswert: Wem ganz plötzlich auffällt, dass das Olivenöl ja leer ist, der kann zur Not z.B. auch ein nussiges Öl wie Erdnusöl verwenden)
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
1 große Süßkartoffel
4 Pastinaken
4 Karotten 
(hier habe ich die lila Karotten verwendet, gab der ganzen Sache eine tolle Farbnote)
2 kleine Kohlrabi 



Zubereitung

Das Gemüse schälen und in Stifte schneiden. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Ahornsirup, Senf, Olivenöl, Salz und Pfeffer gut verrühren. Das Gemüse auf dem Backblech mit der Sirup-Senf-Mischung gut mischen. Das Gemüse etwa 25 Minuten backen, bis es schön gebräunt ist. Zwischendurch immer wieder wenden. 



Das Kochbuch von Gwyneth findet ihr hier. Das Wintergemüse kann man immer neu varieren. Zum Beispiel könnte ich mir auch gut Kürbis, Rosenkohl oder Fenchel als eine Kombination vorstellen. Leider hat Gwyneth in ihrem Buch nicht geschrieben, zu was man das leckere Wintergemüse  genießen kann. Zuerst schmeckt es so ganz allein für sich schon einfach nur spitze, aber wenn man denn was dazu essen mag, kann ich mir gut Hähnchenbrustfilet oder Hackfleischbällchen dazu vorstellen. Lasst es euch schmecken!

Liebste Grüße
Eure Katie