Asiasalat: Strandfigur trotz Erdnussbutter

Was haltet ihr eigentlich von Erdnussbutter? Ich bin ja nicht gerade der große Erdnussbutterfan. Erdnussbutter auf Brot - damit kann man mich jagen. Wohingegen es Erdnussbutter auf dem Salat in mein Herz geschafft hat! Vielleicht ist es die Kombination aus super ungesund und super gesund die so unglaublich lecker schmeckt! Gegessen habe ich einen ähnlichen Salat mal in einem japanischen Restaurant unter dem Namen "Strandfigur". Er hat mich so überzeugt, dass ich auch daheim nicht auf den guten Geschmack verzichten wollte und so habe ich etwas herumgetüftelt. Herausgekommen ist dieses Rezept. Die Mengenangaben für den Salat sind ungefähre Angaben, natürlich könnt ihr gerne mehr oder weniger Gemüse und Salat verwenden.




Zutaten für den Salat (ca. 4 Personen)


1 Eisbergsalat
1 Römersalat
1 Pck. Sojasprossen (Asialaden)
4 Tomaten
4 Karotten
2 Paprika
1 Gurke
Sesam (nach Belieben)

Zutaten für das Dressing (ca. 4 Personen)

6 EL Erdnussbutter
5 EL Limettensaft
10 EL Kokosmilch
2 TL Sojasauce
Salz/ Pfeffer



 Zubereitung

Den Salat wäschst und putzt du und schleuderst ihn anschließend gründlich trocken. Die Blätter zupfst du in mundgerechte Stücke. Das restliches Gemüse wäschst du ebenfalls gründlich und schneidest es in mundgerechte Stücke. Die Sprossen solltest du ebenfalls kurz abwaschen und auf Küchenpapier trocknen lassen. 

Den Sesam  gibst du in eine Pfanne und röstest ihn ohne Öl kurz an. Die Körner dürfen leicht gebräunt sein. Die Pfanne während dieses Vorgangs bitte nicht aus den Augen lassen, der Sesam kann schnell verbrennen.

Für das Dressing verrührst du die Erdnussbutter mit Limettensaft, Kokosmilch, Sojasauce und würzt alles nach Geschmack mit Salz und Pfeffer. Wenn dir das Dressing zu dickflüssig ist, kannst du etwas Limettensaft dazugeben. 

Richte den Salat mit dem Gemüse und den Sprossen auf einem Teller an. Dann gibst du je nach Belieben das Dressing auf den Salat und streust zum Abschluss noch den Sesam obendrauf.


 Dieser Salat ist eine geniale Hauptspeise! Er macht nicht nur super satt, sondern ist auch noch gut für die Gesundheit! Lasst es euch schmecken! 

Liebste Grüße
Eure Katie


Ein Tag in München

Meine Instagram- und Facebook-Follower haben es ja schon mitbekommen, Ende Januar habe ich gemeinsam mit meinem Mann einen Tagesausflug nach München gemacht. Das letzte Mal war ich mit ungefähr 10 Jahren in München. In diesem Alter hat man wenig Interesse an alten Gebäuden, wunderbaren Shoppingmeilen und entzückenden Cafés mit selbstgemachtem Kuchen. 20 Jahre später weiß ich aber all das besonders zu schätzen und deshalb hat mir München total gut gefallen. Und weil ich München so schön fand, will ich auch euch dafür begeistern! Deshalb folgen hier nun ein paar Handy- und IPadfotos (die Kamera wollte ich bei einem so kurzen Trip nun wirklich nicht rumschleppen) für euch!

Die Reise begann um 8 Uhr von Nürnberg aus mit einem Fernbus. Das war sehr bequem und noch dazu nicht besonders teuer. Außerdem blieb uns eine stressige Parkplatzsuche erspart. Ankunft in München war gegen 10:30 Uhr, Rückfahrt um 20:15 Uhr. Uns blieb also nicht besonders viel Zeit um München zu entdecken. Erster Stopp war die Touristeninformation am Hauptbahnhof. Mit einer Partner-Tageskarte und einem U-Bahn- und Straßenbahnplan ausgestattet ging es dann in die Münchner Innenstadt.


Auch bei einem Kurztripp gilt das touristische Pflichtprogramm, das da wäre: Marienplatz, Neues Rathaus, Hofbräuhaus, Frauenkirche, Viktualienmarkt und im Sommer sicherlich der Englische Garten. Wenn man nicht nur hektisch durch die Gegend rennen möchte, sondern die Stadt auch noch ein bisschen genießen will, ist in der kurzen Zeit dann aber auch leider nicht mehr zu schaffen. 


Genießen ist das Stichwort: In München verstecken sich viele süße, kleine Geschäfte und Cafés, die das (Food-)Bloggerherz höher schlagen lassen. Durch den Tipp von Assata vom Blog Neulich im Leben konnten wir ein sehr niedliches Café besuchen. Das White Rabbit´s Room ist eine Mischung aus Alice im Wunderland und Zauberwald - die Wände zieren Sprüche aus Alice im Wunderland, Hasenbilder und halbe Teekannen - und tassen. Außerdem ist der weiße Raum mit pinken Akzenten mit weißen Baumstämmen dekoriert. Wenn ihr jetzt aber glaubt, die Dekoration ist das Highlight, dann muss ich euch enttäuschen. Neben dem Café mit allerlei leckeren, selbstgemachten Köstlichkeiten, gibt es auch einen sehr süßen, kleinen Laden mit Produkten von ohhhmhhh, House Doctor, Miss Etoile etc., indem es sich wunderbar shoppen lässt. In meine Shoppingtasche wanderte einiges an Cupcakezubehört von Miss Etoile!



 White Rabbit’s Room
Franziskanerstr. 19
81667 München

Einen weiteren Tipp bekam ich von einer Freundin. Bei ihrem Aufenthalt in München hat sie sich unsterblich in das Café Lotti verliebt. Und das Café Lotti hat auch mich total begeistert.  Mit viel Liebe zum Details eingerichtet, ist es ein absoluter rosa Mädchentraum. Bei einem leckeren Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee haben wir es uns dann auch im Café Lotti gemütlich gemacht. Leider konnte ich nur ein Foto machen, da das Café bis auf den letzten Platz besetzt war und man außer vielen Köpfen nicht besonders viel fotografieren konnte. Aber ich finde, der Kuchen spricht für sich!


Café Lotti
Schleißheimer Straße 13
80333 München

Und ein Café, das wir im Vorbeigehen entdeckt und für sympathisch befunden haben, war das Café Fräulein am Viktualienmarkt. Wir werden es das nächste Mal ausprobieren, da es zum Zeitpunkt unseres Besuchs leider sehr voll war und wir keinen Platz mehr bekommen haben.

Café Fräulein
Viktualienmarkt
Frauenstr. 11


Und dann war unser Tag in München auch leider schon vorbei. Mit 9,5 Std. war es ein sehr kurzer Ausflug und ich wäre noch gerne länger geblieben. Mein erster Eindruck von München war aber absolut positiv und wir werden auf jeden Fall wieder kommen. Es gibt ja noch einiges zu entdecken!
Assata hat auch noch mehr Tipp´s auf Lager. Hier und hier findet weitere ihrer Lieblingsplätze in München. Fahrt ihr jetzt auch demnächst nach München? Dann wünsche ich euch viel Spaß dabei!

Liebste Grüße 
Eure Katie


Ein schnelles und einfaches Dessert

Das Ende eines guten Essens sollte immer von einem köstlichen Dessert gekrönt sein, findet ihr nicht auch? Aber es ist oft gar nicht so einfach, dass richtige Dessert zu finden - zu kompliziert, zu aufwendig, zu teuer, unmöglich - also was tun? Vanillepudding an Valentinstag ist zwar eine sichere Nummer und super lecker, aber auch irgendwie ein kleines bisschen langweilig.
Wenn ihr ein Dessert sucht, das lecker, unkompliziert und nicht zu kostenintensiv ist, seid ihr hier genau richtig. Heute gibt es nämlich ein easypeasy Dessert, das bei festlichen Anlässen dennoch glänzen kann, vorallem wenn man es in schöne Gläser verpackt. Darf ich vorstellen: Cookie-Frucht-Quark!

 


Zutaten für 4 Personen

250 g Quark
300 g Vanillejoghurt
Obst eurer Wahl z.B. Mango, Heidelbeeren, Erdbeeren
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
Schokocookies (gekauft oder selbstgemacht) 


Zubereitung

Falls du die Schokocookies selbstmachen möchtest, dann findest du hier, hier oder hier vielleicht das passende Rezept. Aber du kannst auch bedenkenlos Cookies aus dem Supermarkt benutzen - schmeckt super! Für meine Variante habe ich die Cookies im Supermarkt gekauft.

Du rührst Quark, Vanillejoghurt und Vanillezucker zusammen, bis eine einheitliche Maße entsteht. Das Obst wäschst du und schneidest es (je nach Sorte) in kleine Stücke. Die Schokocookies gibst du in einen Gefrierbeutel, verschließt diesen und rollst bzw. haust die Schokocooies mit einem Nudelholz zu groben Stücken.

Jetzt kannst du die Gläser bereit stellen, denn jetzt wird das Dessert geschichtet. Zuerst gibst du die Quark-Joghurt-Mischung ins Glas. Darauf gibst du die Schokocookies, gefolgt von den Obststücken. Abschließend gibst du Quark-Joghurt-Mischung auf das Obst und verzierst das Ganze noch mal ein paar Cookiekrümeln. Wenn deine Gläser größer sind, kannst du diesen Vorgang natürlich beliebig oft wiederholen. Und schon ist das Dessert fertig und du kannst deine Gäste damit begeistern. Am besten du stellst es vor dem Servieren noch etwas in den Kühlschrank.




Ich bin ein großer Fan des Cookie-Frucht-Quarks und esse ihn nicht nur gerne zu festlichen Anlässen, sondern auch mal abends auf dem Sofa zu einer Folge meiner Lieblingsserie! Kommt der Cookie-Frucht-Quark nun auch bei euch öfter auf den Tisch? Lasst es euch schmecken!

 Gläser: Tschibo (vor ca. 2 Jahren im Sortiment)
Löffel: Flohmarkt

Liebste Grüße
Eure Katie


Frühstückscookies nach Martha Stewart

Manchmal habe ich es ziemlich eilig am Morgen. Das liegt nicht daran, dass ich so unglaublich beschäftigt bin, auch wenn ich natürlich schon pünktlich auf der Arbeit sein sollte, nein, das Problem ist eigentlich eher, dass ich manchmal nicht so recht aus dem Bett komme. Warum auch nicht? Im Bett ist es warm und gemütlich und draußen in der Realität ist es kalt und eigentlich ziemlich ungemütlich - zumindestens im Winter. Wenn ich es dann irgendwann doch mal aus dem Bett geschafft habe, bleibt mir nicht unbedingt viel Zeit zum Frühstücken. An solchen "Ich-bleib-noch-ein-bisschen-im-Bett"-Tagen muss es zackig gehen. Da brauche ich mir gar nicht erst gemütlich einen Tee machen und 5 Minuten überlegen, was ich so auf mein Brot streiche, nein, dass sieht ungefähr so aus, dass ich die Jeans schon halb angezogen habe, während ich mir noch die Zähne putze. Aber mit leerem Magen aus dem Haus gehen kommt für mich eigentlich nicht in die Tüte. Deshalb habe ich mir bisher immer Obst wie z.B. Apfel/Banane/Mandarine geschnappt und bin aus dem Haus gestürmt. Lange hält das aber nicht an und spätestens um 9 Uhr knurrt mir mein Magen und will ein richtiges Früshtück. Puuh, alles gar nicht so einfach! Aber ich habe eine Lösung für das Problem: Frühstückscookies! Klar, wir kennen sie alle die Frühstückskekse aus dem Supermarkt, aber ehrlich gesagt, lecker fand ich die nie. Deshalb war ich beim Ausprobieren dieses Rezept auch ziemlich skeptisch. Aber und jetzt dürft ihr aufatmen liebe Langschläfer, die Cookies schmecken fabelhaft und machen auch noch richtig satt. Und ich bilde mir sogar ein, dass sie auf jeden Fall gesünder sein könnten, als ein Brötchen mit Marmelade! What ever, sie schmecken super und sind an eiligen Tagen (oder sonstigen Tagen) das perfekte Frühstück!



Zutaten

4 Tassen Vollkornweizenmehl
1,5 TL Backpulver
1/2 TL grobes Meersalz
460 g Butter
3 Tassen brauner Zucker
4 große Eier
1 Vanilleschote
4 Tassen Haferflocken
1 Tasse grob gehackte Mandeln
1/2 Tasse Kürbiskerne
1/2 Tasse Sonnenblumenkerne
1/2 Tasse Kokosnussraspeln
1/2 Tasse getrocknete Mango
1/4 Tasse getrocknete Ananas
1 Tasse Bananenchips



Zubereitung

Falls du keinen Messbecher mit der Einheit Cup daheim haben solltest, kann dir vielleicht diese Seite beim Umrechnen helfen. 

Bevor du beginnst, heizt du den Backofen auf 180 Grad vor. Vier Backbleche legst du mit Backpapier aus. Die getrockneten Früchte schneidest du in grobe Stücke.

Du mischst Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel zusammen. Dann schlägst du die Butter schaumig, gibst den Zucker dazu und verrührst alles gut.
Anschließend schlägst du die Eier nach und nach in die Butter-Zucker-Mischung und verrührst alles. Nun schneidest du die Vanilleschote längs auf und kratzt das Mark heraus, das du dann zum Teig dazugibst. Danach kannst du die Mehl-Mischung langsam nach und nach unterrühren.  

Achtung: Die Vanilleschote musst du nach dem Benutzen nicht wegschmeißen. Wenn du sie mit Zucker in ein verschraubbares Glas legst, bekommst du ganz schnell und unkompliziert Vanillezucker!

Wenn alles gut verrührt ist gibst du die restlichen Zutaten (Haferflocken, Mandeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Kokosnussraspeln, Mango und Ananas) zum Teig.
Bis alles gut miteinander vermengt ist kann es etwas dauern. Am Besten nimmst du zum Vermischen die Hände.

Nun gibst du mit einem EL Teighäufchen auf die vorbereiteten Backbleche. Achte darauf, dass du dazwischen etwas Platz lässt, da die Cookies beim Backen noch zerlaufen. Zum Abschluss verteilst du noch Bananenchips auf den Cookies und schiebst sie dann ca. 15 - 20 Minuten (bis sie goldbraun sind) in den Backofen.

Nimm die Cookies nach Ablauf der Backzeit aus dem Ofen (sie sind genau richtig, wenn man die Oberfläche mit dem Finger noch leicht eindrücken kann) und lasse sie auf einem Kuchengitter auskühlen.


 
Die Cookies halten sich luftdicht verschlossen ungefähr 1 Woche - wenn sie nicht schon vorher alle aufgefuttert wurden. Außerdem ist das Cookierezept natürlich nach Lust und Laune variabel. Ebenfalls gut vorstellen könnte ich mir folgende Zutaten: getrocknete Apfelringe und Zimt, getrocknete Aprikosen, Cranberrys oder Rosinen. 

Bei instagram könnt ihr unter #mannehmeeinbackbuch an der tollen Aktion von dem schönen Blog Teigfabrik teilnehmen. Um was es da genau geht? Hier erfahrt ihr die Details! Dieses tolle Cookierezept stammt ursprünglich aus diesem Kalender, ich habe das Rezept aber ein bisschen abgewandelt!

Tasse: Das Depot

Probiert es einfach aus. Ich wünsche euch viel Spaß dabei! Habt eine schöne Woche!

Liebste Grüße
Eure Katie