Wintergemüseauflauf

Im November letzten Jahres bin ich im Kochbuch von Gwyneth Paltrow auf ein Rezept für leckeres Wintergemüse gestoßen. Hier habe ich es für euch nachgekocht. Da das Wintergemüse nicht nur mich begeistert hat, sondern auch mein komplettes Umfeld, kam ich ins Grübeln. Irgendwie musste da doch noch mehr drin sein. Deshalb tüfftelte ich ein wenig herum und einige Wochen später entstand so ein köstlicher Wintergemüseauflauf, der von Innen wärmt. Heute habe ich endlich das Rezept für euch aufgeschrieben.


 Zutaten für 4 Personen

1 großer Kohlrabi
2 mittelgroße Pastinaken
4 Möhren
1 große Süßkartoffel
1 Bund Lauchzweibeln
300 - 350 g Hackfleisch
6 TL Ahornsirup
6 TL Senf
2 TL Olivenöl
120 g Gruyere
Olivenöl zum Braten
Pfeffer/ Salz 



Zubereitung

Bevor du das Gemüse in grobe Würfel schneidest, schälst und wäschst du es. 
Die Lauchzwiebeln wäschst du ebenfalls und schneidest sie in Ringe. Erhitze etwas Olivenöl in einer Pfanne und brate die Lauchzwiebeln kurz an. Dann gibst du das Hackfleisch dazu, brätst es gut durch und pfefferst und salzt es nach deinem Geschmack. 
Aus Ahornsirup, Senf, Olivenöl, Pfeffer und Salz stellst du eine Soße her. Dann gibst du das rohe Gemüse und das gebratene Hackfleisch in eine gefettete Auflaufform. Schütte nun die Soße darüber und vermische alles gut miteinander. Zum Abschluss reibst du den Käse darüber und dann kommt das Ganze für etwa 30 - 40 Minuten in den Backofen.


 
Mittlerweile wurde der milde Winter zwar von einem schönen Frühling abgelöst, aber die Abende sind doch noch ziemlich kalt! Deshalb mach es dir doch, eingekuschelt in eine Decke mit einer Schale Auflauf auf dem Schoß, auf dem Sofa gemütlich! Lass es dir schmecken!

Geschirr und Besteck: Flohmarkt
Geschirrhandtuch: Karstadt

Liebste Grüße
Eure Katie


Donauwellen Cupcakes

Gestern habe ich mit einer Freundin Cupcakes gebacken (dokumentiert wurde fleißig auf Instagram). Mit der selben Freundin habe ich auch diese Cupcakes kreiert! Diesmal haben wir uns gedacht, den Donauwellenklassiker kann ja jeder, wie wär´s mal mit kleinen, süßen Donauwellen Cupcakes? Der Geschmack und das Aussehen geben uns recht - der Knaller! Als Grundlage diente uns dabei ein Rezept aus der Lecker Bakery 2013/ Nr. 1. Falls ihr also an Ostern mal wieder die (Schwieger-)Eltern beeindrucken wollt, wie wär´s mit diesem Rezept?



Zutaten für ca. 16 - 18 Cupcakes

Zutaten für den Teig

1 Glas Sauerkirschen, 720 ml
250 g weiche Butter
225 g Zucker
2 TL Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
50 g Zartbitterkuvertüre
3 EL Kakao

Zutaten für die Buttercreme

250 ml Milch
1 Päck. Bourbon-Vanillezucker
1/2 Päck. Vanillepuddingpulver 
(für 1/2 l Milch, zum Kochen)
1 EL Zucker
80 g kalte Butter
50 g Puderzucker
170 g sehr weiche Butter
125 g dunkle Kuchenglasur
Frischhaltefolie
Backpapier


Zubereitung

Du lässt die Kirschen abtropfen (den Kirschsaft kannst du anderweitig verwenden). Das Muffinblech legst du mit den Förmchen deiner Wahl aus. Den Backofen heizt du auf 175 Grad/ Umluft vor. Außerdem kannst du die Kuvertüre schon mal hacken.

Für die Zubereitung des Teigs beginnst du damit die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Prise Salz etwa 5 Minuten schaumig zu rühren. Dann rührst du die Eier einzeln unter den Teig. Mische anschließend das Mehl mit dem Backpulver. Die Mehl-Backpulver-Mischung siebst du zur Butter-Zucker-Masse und verrührst dann alles zu einem glatten Teig. Dieser wird nun halbiert.
Schmilz die gehackte Kuvertüre (mit Hilfe eines Wasserbads) und gebe sie anschließend mit dem Kakao zu der einen Hälfte des Teigs. Alles gut verrühren. 

Nun gibst du nacheinander zwei TL weißen Teig und zwei TL dunklen Teig in je ein Muffinförmchen. Auf dem Teig verteilst du ca. 4 - 5 Kirschen. 
Anschließend schiebst du das Muffinblech für 35 - 40 Minuten in den Backofen. Nach dem Backen musst du die kleinen Kuchen auskühlen lassen, da sonst die Buttercreme schmelzen würde. 

Während die Cupcakes im Backofen backen, kannst du dich schonmal an die Buttercreme machen. Dafür verrührst du 5 EL Milch (von 250 ml Milch) mit Vanillezucker, 1 El Zucker und dem Puddingpulver. Die restliche Milch kochst du auf und rührst anschließend das angerührte Puddingpulver unter. Während du rührst, lässt du den Pudding etwa 1 Minute weiter köcheln. Den heißen Pudding füllst du nun in eine Rührschüssel. Unter rühren gibst du die in Stücke geschnittene kalte Butter zum Pudding. Du musst solange rühren, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Decke dann den Pudding mit Frischhaltefolie zu (dann bildet sich keine Haut) und lasse ihn auf Zimmertemperatur abkühlen.

Sobald der Pudding Zimmertemperatur erreicht hat, rührst du die Butter mit dem Puderzucker etwa 5 Minuten schaumig. Dann gibst du löffelweise den Vanillepudding dazu und verrührst alles zu einer cremigen Masse. Jetzt kannst du die Buttercreme in eine Spritztülle füllen und auf die ausgekühlten Cupcakes dressieren. 

Für die Schokoladendekoration schmilzt du die Kuchenglasur nach Packungsanleitung im Wasserbad. Wir haben die Kuchenglasur von Dr. Oetker verwendet, da es hier einen praktischen Becher zum Ausgießen gibt und man damit wunderbar und ohne Probleme die Schokogitter gießen konnte. Auf jedenfall musst du die Kuchenglasur gitterartig auf Backpapier gießen. Die Schokogitter  kurz trocknen lassen (ca. 5 - 10 Minuten) und dann vorsichtig vom Backpapier lösen und vorsichtig auf die Cupcakes setzen. 



Ja, ich weiß, das hört sich alles ganz schrecklich kompliziert und nach einem großen Chaos an. Ich will euch nicht anlügen, meine Küche war gestern tatsächlich ein wenig chaotisch und wenn du das Rezept zum ersten Mal ausprobierst, wirst du an ein wenig Haare raufen und Küchenchaos nicht vorbei kommen. Aber ich habe bei dem Versuch, es so leicht verständlich wie möglich für euch aufzuschreiben, alles gegeben :)! Außerdem lohnt sich das Ergebnis wirklich, die Cupcakes schmecken sooooooo lecker und waren heute auf der Arbeit wohl nicht ohne Grund ruckizucki bis auf den letzten Krümmel verputzt! Vielleicht triffst du dich einfach mit einer Freundin und ihr probiert es gemeinsam aus - zu zweit ist das größte Chaos nur halb so schlimm und jeder Patzer doppelt so lustig. Nur Mut!

Lasst es euch schmecken!

Liebste Grüße
Eure Katie


Frühlingshafter Snack: Thunfisch-Hummus-Bruschetta

Frühlingshaft und frisch kommt das Rezept daher, das ich heute für euch habe! Gefunden im Kochbuch von Donna Hay, das seinem Titel alle Ehre macht: Keine Zeit zum Kochen! Wenn ich bei diesem schönen Wetter um 17 Uhr von der Arbeit komme, habe ich wenig Lust, mich noch groß hinter den Herd zu stellen. Da muss es schnell gehen, aber trotzdem leicht und lecker sein. Alle diese Eigenschaften habe ich in diesem Rezept gefunden!



 Zutaten

4 Scheiben Brot/ oder Baguette
etwas Olivenöl
200 g Hummus (fertig gekauft, wir haben ja schließlich keine Zeit zum Kochen *hihi*)
40 g Rucola
2 Tomaten
etwas Minze
300 g Thunfisch (aus der Dose)
2 EL Kapern (abgespült)
Salz und Pfeffer


Zubereitung

Zuerst wäschst du Rucola, Tomaten und Minze. Den Rucola befreist du von den harten Enden und legst ihn beiseite. Die Tomaten schneidest du in Scheiben. Die Minzeblätter zupfst du von den Zweigen ab. Das Brot röstest du unter dem Backofengrill goldbraun und bestreichst es anschließend mit etwas Olivenöl. Dann streichst du den Hummus auf die Brote. Anschließend gibst du nacheinander Rucola, Minze, Tomaten Tunfisch und Kapern auf die Brote. Alles abschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

Fertig ist ein unkomplizierter und schneller Snack für zwischendurch oder ein leichtes Mittag-/oder Abendessen. Perfekt für einen milden Frühlingstag!


 Lasst es euch gut gehen und genießt das schöne Wetter! 

Geschirr: Flohmarkt

Liebste Grüße
Eure Katie


Madeleines á la Jeanny

Auch ich habe mir das bezaubernde Backbuch von der lieben Jeanny zugelegt. Wer ihren Blog Zucker, Zimt und Liebe kennt, der weiß, das Backbuch Zucker, Zimt und Liebe ist ein absolutes muss und man kommt eigentlich nicht drum herum. Geld sparen, zuviele Backbücher im Regal .... alles keine Argumente wenn es um Jeanny´s Backbuch geht! Also steht es jetzt auch in meinem Regal und natürlich habe ich sofort etwas daraus gebacken: Jeanny´s Lieblingsmadeleines wurden jetzt auch zu meinen Lieblingsmadeleines. Beim ersten Biss ging mir ein triviales "Boah, hammer!" durch den Kopf. Mein zweiter Gedanke dagegen führte mich nach Südfrankreich - dort machte ich als Kleinkind mit meinen Großeltern Urlaub und aß meine aller ersten Madeleines. Seitdem bin ich eigentlich immer auf der Suche nach dem Geschmack der Südfrankreichmadeleines! Die Tatsache, dass mich Jeanny´s Madeleines mit einem Biss nach Südfrankreich zurückversetzen konnten, haben sie in nullkommanichts zu meinen Lieblingsmadeleines gemacht! Habt ihr auch Lust auf eine Reise nach Frankfreich? Dann nichts wie ab an die Rührschüsseln!


 
 


Zutaten für ca. 24 Stück

180 g Butter
4 Eier
170 g Zucker
170 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Msp. Zimt
1 TL Bourbonvanillezucker
1 Miniprise Salz



 



Zubereitung

Sofern du nicht eine Madeleinesform aus Silikon besitzt, solltest du deine Form gut einfetten. Den Ofen heizt du auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vor. 

Zu Beginn schmilzt du die Butter und lässt sie abkühlen. 
Während die Butter abkühlt, schlägst du die Eier, den Zucker und den Vanillezucker etwa 5 Minuten (das macht den Teig später so schön locker und fluffig) schaumig. 
Die Mischung aus Mehl, Backpulver, Zimt und Salz siebst du langsam zur Ei-Zucker-Masse. 
Wenn alles gut verrührt ist, kannst du die geschmolzene Butter dazugeben und unterrühren.

Den fertigen Teig füllst du nun in die Madeleinesform und gibst sie für etwa 8 - 11 Minuten in den Backofen. Wenn die Madeleines an den Rändern leicht braun werden, sind sie fertig. 

Nehme die Madeleinesform aus dem Backofen, lasse sie kurz abkühlen und löse die Madeleines dann vorsichtig aus der Form. Lasse die kleinen Küchlein noch ein bisschen auf einem Kuchengitter abkühlen.





Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Madeleines warm absolut unschlagbar schmecken und deshalb eigentlich gar nicht auskühlen müssen - so schnell habe ich noch keinen Kuchen verschwinden sehen. Keiner, inklusive mir, konnte die Finger von diesen Leckerreien lassen.

Dann wünsche ich euch viel Freude beim Ausprobieren dieses Rezepts! Und wenn euch diese Madeleines genauso überzeugen wie mich, dann braucht ihr unbedingt Jeanny´s Backbuch, denn da wimmelt es nur so von genialen Rezepten!

Liebste Grüße
Eure Katie