Spekulatius-Nuss-Torte

Angelina vom Blog Princi Cakes hat mich im November gefragt, ob ich Lust hätte, etwas für ihren Blog-Adventskalender zu backen. Na klar, da war ich sofort dabei und hab die Backbücher und Internetseiten nach leckeren, weihnachtlichen Ideen durchstöbert. Herausgekommen ist das Rezept für eine Spekulatius-Nuss-Torte. Ich hoffe das Rezept gefällt euch und ihr findet in der stressigen Adventszeit ein bisschen Zeit sie nach zu backen! Sie macht sich nämlich prima auf der adventlichen Kuchentafel. Oder aber auch beim Familienbesuch an den Feiertagen! 


 Zutaten für eine runde Springform (26 cm)
Zutaten für den Teig

4 Eier
125 g Zucker
1Pck. Vanillezucker
4 EL heißes Wasser
75 g Mehl
2 TL Backpulver
75 g Speisestärke
100 g Haselnüsse

Zutaten für das Himbeermousse

500 g TK Himbeeren
6TL Gelantineersatz (Agar-Agar)
2EL Zucker
1 EL Zitronensaft

Zutaten für die Creme

100 g Gewürz- oder Butterspekulatius
500 g Ricotta
500 g Quark
100 g Zucker
1 TL Zimt
1 Pck. Vanillezucker

300 g Sahne
1 Pck. Vanillezucker
2 Pck. Sahnesteif 



Zubereitung

Zuerst  lässt  du die Himbeeren auftauen. Nun fettest du die Springform und heizt den Backofen auf 175 Grad vor.
Im nächsten Schritt verrührst du die Eier und den Zucker und gibst das heiße Wasser dazu. Anschließend gibst du Mehl, Speisestärke, Backpulver und Haselnüsse hinzu und verrührst alles gut.
Gib den Teig in die Springform, der Kuchen muss 25 – 30 Minuten im Backofen bleiben.

Für das Mousse pürierst du die aufgetauten Himbeeren mit dem Zucker, dem Gelantineersatz (Agar Agar) und dem Zitronensaft. Das Mousse stellst du dann ca. 1 Std. in den Kühlschrank. 

Sobald der Kuchen fertig ist, nimmst du ihn aus dem Backofen und lässt ihn auskühlen. Die Springform kannst du abnehmen, wenn du aber (so wie ich) keinen Tortenring hast, brauchst du den Springrand später wieder. Dann halbierst du den Kuchen und gibst den oberen Teil auf eine Kuchenplatte, um den du wieder den  Springrand (oder einen Tortenring) schließt. 
Nun kannst du für die Creme den Spekulatius feinbröseln und mit Marscarpone, Quark, Zucker, Zimt und Vanillezucker zu verrühren.

Anschließend gibst du das Himbeermousse auf den 1. Tortenboden. Darauf verteilst du dann die Creme und gibst den 2. Tortenboden darauf.  Die Torte stellst du dann für etwa 2 Std., besser über Nacht, in den Kühlschrank. Als letzten Schritt schlägst du die Sahne mit Sahnefest und Vanillezucker steif und streichst damit die Torte ein. Wenn du möchtest, kannst du die Torte mit Zimt oder Schokostreuseln dekorieren.

  

Habt viel Spaß beim Nachbacken und ich wünsche euch noch eine wunderschöne und friedliche Advents- und Weihnachtszeit! Habt ihr denn schon alle Weihnachtsgeschenke?

Liebste Grüße
Eure Katie



Toskana Teil 4: Florenz

Im 4. und letzten Teil meiner Toskana-Reihe möchte ich euch mit nach Florenz nehmen. Die wunderschöne Stadt am Arno kann bei Kulturfans mit historischen Gebäuden und berühmten Museen punkten. Modefans freuen sich über viele Geschäfte mit wunderschönen Kleidern und Accessoires.
Und auch beim Thema Essen geht es in Florenz bunt und interessant zu.

In einem Anflug von naivem Optimismus, glaubten wir Florenz in einem Tag  ansehen zu können. Aber das hat von vorne bis hinten nicht funktioniert. Wer nicht von einer Sehenswürdigkeiten zur nächsten hetzen möchte und nebenbei auch noch ein bisschen Shopping einplant, der sollte mindestens einen 3 tägigen Aufenthalt für Florenz vorsehen. Mit einem Tagesausflug wird man dieser großartigen Stadt nicht gerecht und fährt mehr oder weniger frustriert wieder nach hause.


Und da habe ich schon ein paar Tipps für euch:

1. Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Kathedrale Santa Maria del Fiore sollte man besonders am Vormittag meiden. Alle Touristen stellen sich dort an und man muss mit mindestens 2 Std. Wartezeit rechnen. Lieber am Nachmittag gegen 15 Uhr vorbeischauen, da sind die Warteschlangen nicht mehr besonders lang und die Mittagshitze hat ein wenig nachgelassen




2. Um den Warteschlangen am Ticketschalter (nicht am Eingang!) zu entgehen, kann man im Internet die Eintrittskarten für die Kathedrale und Museen schon vorab kaufen. Vorsicht, meistens sind die Tickets teurer als vor Ort. Nötig ist dies nicht unbedingt. Wir hatten im Internet die Eintrittskarten für die Kathedrale und die Uffizien gekauft. Fazit: Die Ticketschalter für die Kathedrale sind so gut organisiert und besetzt, dass unser frühzeitiger Kauf unnötig war. Die Schlange für den Ticketschalter bei den Uffizien war hingegen ziemlich lang. Da wir die Tickets schon hatten, konnten wir dieser Warteschlange entgehen und kamen direkt ins Museum.


3. Bei der Besichtigung aller Kirchen in Italien geht es sehr streng zu. Schulterfrei und Minirock ist verboten d. h. Frauen mit Trägertop und Männer in Shorts bekommen eine Art Stoffumhang, der die betreffenden Stellen bedecken soll. Das sieht sehr seltsam aus :). Falls ihr also vorhabt, eine Kirche zu besichtigen, zieht euch lieber T-Shirt und lange Hose an, oder nehmt euch eine Strickjacke oder ein Tuch mit.


To-Do-Sightseeing
  • Kathedrale Santa Maria del Fiore
  • Uffizien
  • Ponte Veccio
  • Piazza della Signoria
 Ansonsten kann man wunderbar durch die schmalen Gassen von Florenz bummeln und einen Espresso trinken oder das Portemonnaie beim Shoppen strapazieren. Lasst die Stadt einfach auf euch wirken! Mir hat Florenz sehr gut gefallen. Leider hatten wir nicht genug Zeit, aber wir werden eines Tages bestimmt wieder kommen!


Damit verabschieden wir uns entgültig aus der Toskana! Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit und ihr konntet was für eure Reiseplanung mitnehmen.

Toskana: Teil 1
Toskana: Teil 2
Toskana: Teil 3

Liebste Grüße
Eure Katie