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Gesunde Brötchen für den Frühstückstisch

Die (Winter)pause ist vorbei und bei eatloveandlive geht es endlich weiter. Und das nicht irgendwie, sondern vorallem gesund. Wer nutzt nicht das neue Jahr für den ein oder anderen guten Vorsatz - alles soll besser werden, oder zumindestens die Figur, die Gesundheit und/ oder das Organisationstalent.
Auch ich gehöre zu denjenigen, bei denen das neue Jahr als Ausrede für die Umstellung des Lebenswandels herhalten muss. Obwohl ja eigentlich jede neue Woche genau so einen neuen Anfang für ein gesünderes Lebens bietet wie ein Jahreswechsel. Deshalb lebe ich jetzt von Woche zu Woche. Hat es eine Woche mal nicht geklappt, nicht schlimm, nächste Woche kann man es ja besser machen. Jetzt muss ich wenigstens nicht mehr 365 Tage warten um etwas für meine Gesundheit tun zu können. Gut, ich ertappe mich immer öfter dabei, wie ich mir eine Ausrede nach der anderen ausdenke, warum ich HEUTE mal keinen Sport machen kann und warum es heute GANZ schlecht ist gesund zu essen - natürlich fällt mir da mehr als genug ein. Ihr kennt das wahrscheinlich selbst. ABER nichtsdestotrotz bleibe ich dran und gebe nicht auf. Und so schlimm wie mein Innererschweinehund immer sagt, ist es gar nicht, das gesund essen/ leben. Schmeckt sogar ziemlich gut. Das ein oder andere Rezept habe ich schon ausprobiert und es lässt sich wunderbar in mein sonst so ungesundes Leben einschieben - besser als nichts. Wie haltet ihr das so mit der gesunden Ernährung? Habt ihr diesbezüglich auch gute Vorsätze?



Heute habe ich ein ziemlich leckeres und noch dazu gesundes Rezept für euch. Es stammt aus dem Kochbuch von Jamie Oliver Jamies Supefood für jeden Tag. Das Buch macht richtig Spaß und auch wenn die ein oder andere Zutat dabei ist, von der ich noch niemals zuvor etwas gehört habe, ich probier das Rezept aus und lerne so neue Lebensmittel (und auch neue Geschäfte) kennen. Ich spüre förmlich, wie mein Körper sich fragt: "Huch, was ist denn da los? Was isst die denn da plötzlich für komisches Zeug? Ach, mmh, gar nicht so schlecht, tut mir richtig gut."
Tja, aber nur dass wir uns jetzt nicht missverstehen, hier wird nicht jeden Tag gesund und ausgewogen gekocht! Oft genug schafft es hier auch noch ein Cupcake/ Kuchen oder Pizza auf den Tisch. Und das ist auch gut so. Ein ausgewogener Mittelweg scheint für uns hier der beste Weg.
Jetzt aber zum Rezept. Aus dem ursprünglichen Roggen-Natronbrot wurden bei mir Brötchen. Die habe ich einfach viel lieber als Brot.


Zutaten 
für 6 - 8 Brötchen

250 g Vollkornmehl
100 g Roggenmehl
50 g Haferflocken
1 TL Speisenatron
1 großes Ei
300 g Buttermilch/ oder Joghurt
1 EL Körnermischung


Zubereitung

Bevor du beginnst, heizt du den Backofen auf 190 Grad vor. 
Dann kannst du die Mehlsorten, Haferflocken, Natron und einen gestrichenen TL Meersalz in eine Schüssel geben und gut durchmischen. 
Das Ei verquirlst du mit der Buttermilch/ oder dem Joghurt in einer zweiten Schüssel. Anschließend rührst du die Eimischung mit der Gabel unter die Mehlmischung. Sobald der Teig fester wird, kannst du ihn mit bemehlten Händen durchkneten und die Körnermischung dazugeben. 

Aus dem fertigen Teig formst du nun etwa 5 - 6 cm große Kugeln. In die Oberfläche der Brötchen kannst du etwa 5 mm tief ein Kreuz oder einen Stern ritzen - alternativ kannst du die Brötchen auch leicht mit Wasser bepinseln und dann mit einer Körnermischung bestreuen. 
Dann legst du sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst sie für 35 - 40 Minuten in den Backofen. 

Sobald die Brötchen fertig sind, das heißt, die Kruste schön knusprig ist, holst du sie aus dem Backofen und lässt sie auf einem Kuchengitter auskühlen.


Mein Tipp: Ich habe die Brötchen sowohl mit Buttermilch, als auch mit Joghurt gemacht und fand beide Varianten sehr lecker. Allerdings würde ich in der Zukunft eher zum Joghurt greifen, da mir der Teig bei dieser Version saftiger schien. Mir persönlich haben die Brötchen gerade frisch aus dem Ofen und noch warm, mit etwas Butter am Besten geschmeckt. 


Und was erfindet euer Innererschweinehund eigentlich immer so für Ausreden, wenn es ums gesunde Essen und Leben geht? Und ist er auch so hartnäckig wie meiner? Da würde ich mich über einen Kommentar von euch freuen! 
Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren des Rezepts! Lasst es euch schmecken! 

Liebste Grüße
Eure Katie


Buttermilchknoten

Als begeisterte Hobbyköchin - und bäckerin bin ich mittlerweile im Besitz etlicher Koch- und Backbücher! Jedes Mal wenn ich durch die Kochbuchabteilung einer Buchhandlung schlendere muss ich mich schwer zurückhalten. Auf einem meiner Streifzüge durch die Kochbuchabteilung blieb ich an einem Backbuch hängen, das sich mit den Backklassikern beschäftigte. Eigentlich habe ich nicht lange überlegt, bevor ich es zur Kasse entführte. Nusskuchen, Käsesahnetorte oder Käsekuchen sind auf den ersten Blick nichts besonderes, wenn man sie mit Cupcakes, Cake Pops oder Ombre Cakes vergleicht. Sie wirken geradezu langweilig und einfallslos. Aber wenn ich an Nuss- und Käsekuchen denke wird mir das Herz ganz warm und ich erinnere mich mit Freude an viele Geburtstagsfeiern im Familienkreis und sonntägliche Kaffeetafeln zurück! Das heißt nicht, dass mir Cupcakes und Co. mit ihrer traumhaften Verspieltheit und Farbenpracht nicht genauso lieb und teuer sind, aber manchmal muss es einfach ein Klassiker sein, findet ihr nicht auch?

Heute habe ich daher ein total unkompliziertes Rezept aus besagtem Buch für euch. Das Buch findet ihr unter dem Namen Backschätze in der Buchhandlung eures Vertrauens oder aber hier. Die kleinen Buttermilchknoten gibt es sowohl als süße, als auch als herzhafte Variante. Auf jeden Fall sind sie herrlich schnell zubereitet und sehen aber durch den Knoten wahnsinnig raffiniert aus! Frisch aus dem Ofen, mit einem Stück Butter, sind sie der Knaller!



Zutaten

350 g Mehl 
3 TL Backpulver
1 TL Salz
50 g kalte Butter
1 Ei
150 g Buttermilch
1 Eigelb + 2 EL Milch zum Bestreichen


Zubereitung

Bevor du mit dem Backen beginnst, heizt du den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vor und legst ein Backblech mit Backpapier aus.

Dann mischst du Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel. Du gibst die Butter in Flöckchen dazu und krümelst sie schnell mit den Fingern unter die Mischung. Nun schlägst du das Ei schaumig und gibst es mit der Buttermilch zu der Mehlmischung. Im Backbuch ist angegeben, dass man den Teig nun mit einem Holzlöffel verrühren soll. Das habe ich auch getan und es hat wunderbar funktioniert. Sicherlich ist es aber auch möglich, das Handrührgerät zu benutzen.

Sobald sich die Zutaten des Teigs gut verbunden haben, nimmst du den Teig aus der Schüssel und knetest in, bis er glatt ist. Dann formst du ihn zu einer Rolle und schneidest diese in 12 gleich große Stücke. Die Teigstücke solltest du zu etwa 20 cm langen Rollen formen, dann kannst du sie am Besten zu einem einfachen Knoten machen. Die fertigen Knoten legst du schonmal auf´s vorbereitete Blech.

Anschließend verrührst du das Eigelb mit der Milch und bestreichst damit die Buttermilchknoten. Diese kommen dann auf der mittleren Schiene für etwa 15 - 20 Minuten in den Backofen.

Für die süße Variante gibst du zusätzlich noch 2 EL Zucker zum Teig.



Holzbrett (im Sale) und Brotkorb: Das Depot
Geschirrhandtuch: Karstadt

Ich bin mir sicher, beim nächsten Brunch oder Picknick machen die kleinen raffinierten Knoten echt was her! Hab viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebste Grüße 
Eure Katie


Frühlingshafter Snack: Thunfisch-Hummus-Bruschetta

Frühlingshaft und frisch kommt das Rezept daher, das ich heute für euch habe! Gefunden im Kochbuch von Donna Hay, das seinem Titel alle Ehre macht: Keine Zeit zum Kochen! Wenn ich bei diesem schönen Wetter um 17 Uhr von der Arbeit komme, habe ich wenig Lust, mich noch groß hinter den Herd zu stellen. Da muss es schnell gehen, aber trotzdem leicht und lecker sein. Alle diese Eigenschaften habe ich in diesem Rezept gefunden!



 Zutaten

4 Scheiben Brot/ oder Baguette
etwas Olivenöl
200 g Hummus (fertig gekauft, wir haben ja schließlich keine Zeit zum Kochen *hihi*)
40 g Rucola
2 Tomaten
etwas Minze
300 g Thunfisch (aus der Dose)
2 EL Kapern (abgespült)
Salz und Pfeffer


Zubereitung

Zuerst wäschst du Rucola, Tomaten und Minze. Den Rucola befreist du von den harten Enden und legst ihn beiseite. Die Tomaten schneidest du in Scheiben. Die Minzeblätter zupfst du von den Zweigen ab. Das Brot röstest du unter dem Backofengrill goldbraun und bestreichst es anschließend mit etwas Olivenöl. Dann streichst du den Hummus auf die Brote. Anschließend gibst du nacheinander Rucola, Minze, Tomaten Tunfisch und Kapern auf die Brote. Alles abschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

Fertig ist ein unkomplizierter und schneller Snack für zwischendurch oder ein leichtes Mittag-/oder Abendessen. Perfekt für einen milden Frühlingstag!


 Lasst es euch gut gehen und genießt das schöne Wetter! 

Geschirr: Flohmarkt

Liebste Grüße
Eure Katie


Madeleines á la Jeanny

Auch ich habe mir das bezaubernde Backbuch von der lieben Jeanny zugelegt. Wer ihren Blog Zucker, Zimt und Liebe kennt, der weiß, das Backbuch Zucker, Zimt und Liebe ist ein absolutes muss und man kommt eigentlich nicht drum herum. Geld sparen, zuviele Backbücher im Regal .... alles keine Argumente wenn es um Jeanny´s Backbuch geht! Also steht es jetzt auch in meinem Regal und natürlich habe ich sofort etwas daraus gebacken: Jeanny´s Lieblingsmadeleines wurden jetzt auch zu meinen Lieblingsmadeleines. Beim ersten Biss ging mir ein triviales "Boah, hammer!" durch den Kopf. Mein zweiter Gedanke dagegen führte mich nach Südfrankreich - dort machte ich als Kleinkind mit meinen Großeltern Urlaub und aß meine aller ersten Madeleines. Seitdem bin ich eigentlich immer auf der Suche nach dem Geschmack der Südfrankreichmadeleines! Die Tatsache, dass mich Jeanny´s Madeleines mit einem Biss nach Südfrankreich zurückversetzen konnten, haben sie in nullkommanichts zu meinen Lieblingsmadeleines gemacht! Habt ihr auch Lust auf eine Reise nach Frankfreich? Dann nichts wie ab an die Rührschüsseln!


 
 


Zutaten für ca. 24 Stück

180 g Butter
4 Eier
170 g Zucker
170 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Msp. Zimt
1 TL Bourbonvanillezucker
1 Miniprise Salz



 



Zubereitung

Sofern du nicht eine Madeleinesform aus Silikon besitzt, solltest du deine Form gut einfetten. Den Ofen heizt du auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vor. 

Zu Beginn schmilzt du die Butter und lässt sie abkühlen. 
Während die Butter abkühlt, schlägst du die Eier, den Zucker und den Vanillezucker etwa 5 Minuten (das macht den Teig später so schön locker und fluffig) schaumig. 
Die Mischung aus Mehl, Backpulver, Zimt und Salz siebst du langsam zur Ei-Zucker-Masse. 
Wenn alles gut verrührt ist, kannst du die geschmolzene Butter dazugeben und unterrühren.

Den fertigen Teig füllst du nun in die Madeleinesform und gibst sie für etwa 8 - 11 Minuten in den Backofen. Wenn die Madeleines an den Rändern leicht braun werden, sind sie fertig. 

Nehme die Madeleinesform aus dem Backofen, lasse sie kurz abkühlen und löse die Madeleines dann vorsichtig aus der Form. Lasse die kleinen Küchlein noch ein bisschen auf einem Kuchengitter abkühlen.





Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Madeleines warm absolut unschlagbar schmecken und deshalb eigentlich gar nicht auskühlen müssen - so schnell habe ich noch keinen Kuchen verschwinden sehen. Keiner, inklusive mir, konnte die Finger von diesen Leckerreien lassen.

Dann wünsche ich euch viel Freude beim Ausprobieren dieses Rezepts! Und wenn euch diese Madeleines genauso überzeugen wie mich, dann braucht ihr unbedingt Jeanny´s Backbuch, denn da wimmelt es nur so von genialen Rezepten!

Liebste Grüße
Eure Katie


Kokos-Keks-Kugeln

Diese kleinen Köstlichkeiten haben sich in mein Herz gekugelt. Sie sind nicht nur ruck-zuck hergestellt, sie schmecken auch einfach nur genial! Die Kombination aus weißer Schokolade, Kokos und Rosenwasser passt perfekt zusammen und ist der pure Genuß! Leicht gekühlt aus dem Kühlschrank schmecken sie am Besten! Das Rezept habe ich in dem Buch Geschenkideen aus der Küche gefunden und in eine alkoholfreie Version abgewandelt. Aber jetzt will ich euch natürlich auch das Rezept für meine leckeren alkohlfreien Kokos-Keks-Kugeln verraten!


Zutaten für etwa 20 Stück

50 g Löffelbiskuits
1 - 2 EL Rosenwasser
150 g weiße Schokolade
50 g Sahne
30 g Kokosraspeln



Zubereitung

Die Löffelbiskuits steckst du in einen Gefrierbeutel, machst ihn zu und darfst dann mal richtig schön draufhauen, bis die Kekse schön pulverig sind. Über das Kekspulver träufelst du dann das Rosenwasser. Damit sich dieses auch gut verteilt, alles gut umrühren. 
Dann ist Schokolade hacken angesagt. Die gehackte Schokolade schmilzt du gemeinsam mit der Sahne über dem Wasserbad. Die geschmolzene Schoko-Sahne-Ganache gibst du zu dem Kekspulver und rührst es so lange um, bis eine glatte Maße entstanden ist. Das Ganze darf dann abgedeckt 2 Std. im Kühlschrank pausieren.
Nach 2 Std. füllst du die Kokosraspeln in einen tiefen Teller und holst die Schoko-Keks-Maße aus dem Kühlschrank. Mit einem Teelöffel stichst du kleine Portionen ab und formst Kugeln. Diese rollst du dann in den Kokosraspeln. Manchmal haften die Kokosraspeln nicht sofort an den Kekskugeln. Dann ist die Keksmaße noch zu kalt. Einfach alles noch mal ein bisschen durchkneten und erneut versuchen.
Die fertigen Kokos-Keks-Kugeln kommen zum fest werden in den Kühlschrank.





Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, habe ich das Endprodukt schön verpackt. Natürlich nicht nur um tolle Fotos zu bekommen, sondern ich nutzte die Testproduktion um meiner lieben Kollegin eine kleine Freude zu machen. Die Kokos-Keks-Kugeln eigenen sich nämlich perfekt als kleines Geschenk. Vielleicht habt ihr ja jemanden in der Familie der sich auch in die Kokos-Keks-Kugeln verlieben könnte und dem ihr schon lange sagen wolltet: "Danke, schön dass es dich gibt!"



Tütchen aus Klarsichtfolie: dm
Schnur: Depot
Löffel: Flohmarkt

Viel Spaß beim Ausprobieren! 

Liebste Grüße 
Eure Katie

Vanilleeis mit Karamellsauce

Auch wenn der Sommer schon vorbei ist, Eis geht immer. Besonders an den dunklen und trüben Wintertagen, an denen man die Sonne so sehr vermisst! Deshalb bekommt ihr heute ein Rezept für selbstgemachtes Vanilleeis mit selbstgemachter Karamellsauce! Und das alles ganz ohne Eismaschine. Na, ist das nicht was? Nur die Eiswaffeln müsst ihr vielleicht noch kaufen. Dann mal nichts wie los und nochmal zurück in den Sommer träumen!


Zutaten für 3 - 4 Portionen Vanilleeis


2 Vanilleschoten
300 ml Milch
300 g Sahne
3 Eigelb
130 g Zucker


Zubereitung

Schneide die Vanilleschote der Länge nach auf und kratze das Mark heraus. Mark und Schote gibst du in einen Topf und lässt sie mit Milch und Sahne ca. 20 Minuten leicht köcheln. Lasse danach alles ein wenig abkühlen und entferne die Vanilleschote.
Schlage Eigelb und Zucker mit einem Handmixer in einer Schüssel auf.
Den heißen Milch-Sahne-Mix gibst du langsam nach und nach über einem heißen Wasserbad in die Ei-Zucker-Masse. Am Besten tust du dies mit einem Kochlöffel oder einem Gummi- oder Silikonspartel. Die Masse solltest du ständig rühren und in Bewegung halten. Wenn du dann einen Kochlöffel in die Masse hälst und beim Pusten über dem Löffel Wellen entstehen, die wie Rosenblätter aussehen, sollte die Creme fertig sein. Diesen Schritt nennt man "die Rose abziehen". Die Masse sollte eine cremige Bindung haben. Danach lässt du wieder alles abkühlen.
Fülle die Eismasse in einen Behälter z.B. eine Kastenform, die du vorher mit Backpapier ausgelgegt hast und stelle sie ins Eisfach. Das Eis musst du alle 30 - 45 Minuten mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät aufschlagen.



 Zutaten für die Karamellsauce


250 g Sahne
200 g Zucker


Zubereitung

Du erwärmst die Sahne. Einen weiteren Topf wärmst du vor, erst dann lässt du langsam den Zucker hineinrieseln. Rühre mit dem Schneebesen solange, bis eine hellbraune Maße entsteht.
Du gibst jetzt vorsichtig nach und nach die erwärmte Sahne dazu, dabei bitte das Umrühren nicht vergessen, sonst gibt es möglicherweise Klumpen. Die Masse musst du solange rühren, bis sich der Zucker in der Sahne aufgelöst hat. Bevor du die Karamellsauce in eine Flasche umfüllen kannst, lass sie am Besten im Topf abkühlen. Die Karamellsauce hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen.
Bitte sei vorsichtig beim Kochen des Karamells, es wird sehr heiß und man kann sich schnell böse Verbrennungen holen.


Das Rezept für dieses leckere Eis und die Karamellsauce habe ich aus dem Buch Eis-Träume. Möglicherweise verschenkst du gern selbstgemachte Leckereien aus deiner Küche? Wie wäre es dann mal mit hausgemachter Karamellsauce? Schön verpackt ist das an Weihnachten bestimmt der Renner bei allen Süßigkeitenliebhabern!

Eisbecher und Löffel: nanu-nana
Flasche: Recycling, aber hier gibt es Flaschen zu kaufen

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche!

Liebste Grüße 
Eure Katie

Cheesecake mit Sommerbeeren

Die Sonne ist mal wieder im Urlaub - aber das hält uns ja nicht davon ab, den Frühling und Sommer in seiner Vielfalt zu zelebrieren. Hilfreich dabei, im Supermarkt und auf den Märkten findet man endlich leckeres und erfrischendes saisonales Obst! Neben erfrischenden und sommerlichen Getränken, die hier und hier findet, habe ich heute ein geniales Cheesecake Rezept aus der Hummingbird Bakery für euch (Süße Sünden, S. 100). Damit ist der Nachtisch für das Grillfest am Wochenende gesichert. Wer noch ein Rezept für einen marrokanischen Burger sucht, hier meine Empfehlung.



Für eine 20 cm Springform braucht ihr:

220 g Haferkekse
100 g Butter, zerlassen
700 g Frischkäse
120 g Zucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
3 Eier
150 g frische Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren etc. 
Beeren zum Dekorieren



Zubereitung

Zur Vorbereitung beim Cheesecake backen gehört, die Springform mit Backpapier auszulegen und sie dann in Alufolie einzuwickeln (warum, verrate ich euch später). 
Dann bitte die Haferkekse entweder in einem Mixer sehr fein zerkleinern, oder aber, falls kein Mixer vorhanden ist, Haferkekse in einen Gefrierbeutel stecken und mit dem Nudelholz, Hackfleischklopfer oder ähnlichen robusten Küchenhelfern drüberollen bzw. draufhauen, bis die Kekse so klein sind, wie es mit dieser improvisierten Methode eben möglich ist. Aber Vorsicht, bei zu viel Spaß an dieser Methode, können weniger robuste Tüten (z.B. Mülltüten) schnell kaputt gehen.

Die Butter zerlassen und mit den Kekskrümeln vermischen. Die Keksmischung gleichmäßig in der Springform verteilen und sanft andrücken. 20 - 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen. 

Für die Käsecreme werden Frischkäse, Zucker und Vanillezucker zu einer einheitlichen Masse verrührt. Dann nacheinander die Eier dazugeben und wenn alles gut verrührt ist mit einem Löffel vorsichtig die Beeren unterheben. Alles auf den Keksboden gießen.

Jetzt kommen wir an den Punkt, an dem die Alufolie wichtig wird. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten um zu verhindern, dass die Decke des Käsekuchens während des Backens reißt:

1. Ihr stellt die Springform (umwickelt mit Alufolie) auf ein tiefes Backbleck und füllt dieses  bis 5 mm unter den Springformrand mit Wasser. Die Alufolie soll verhindern, dass das Wasser in die Springform eindringt. Da meine Alufolie (oder meine Umwicklungskünste) schon oft versagt haben und der Käsekuchen dann durch das Wasser ein wenig matschig wurde, nutze ich häufiger Methode

2. Springform (ohne Alufolie) auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben. In die unterste Schiene wird ein zweites Backblech geschoben, auf die ihr eine kleine, mit Wasser gefüllt Auflaufform stellt. 

Und siehe da, sowohl Methode 1, als auch Methode 2 verhindern das Reißen der Oberfläche. 

Der Kuchen muss jetzt 35 - 45 Minuten backen, rausnehmen dürft ihr ihn, wenn die Ränder sich schön gold gelb verfärben und die Mitte sich zwar fest anfühlt, aber noch leicht wackelig ist - und natürlich, wenn bei der Stäbchenprobe nichts mehr hängenbleibt! 

Käsekuchen abkühlen lassen und dann am Besten in der Form nochmal einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren noch mit einigen frischen Beeren servieren. 




Der Käsekuchen schmeckt wirklich sehr lecker, besonders erfischend sind die sommerlichen Früchte. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen! 

Garn: NanuNana
Kuchenständer: Das Depot (2012, siehe hier)

Liebste Grüße
Eure Katie




Marokkanische Suppe: Harira

Die Zeit  in Hamburg war super und auch sonst war mein Urlaub sehr erholsam. Jetzt kann ich wieder voll durchstarten und morgen geht dann auch wieder die Arbeit los. Ich freu mich! Nur leider hat die Sonne lange auf sich warten lassen, aber lieber spät als nie! Über Hamburg werde ich euch bald erzählen, heute zum Start aus dem Urlaub eine sehr leckere Suppe für euch! Seit Freitag ist Ramadan und das ist natürlich auch bei uns ein Thema, da mein Mann fastet. Die Sonne geht so um 21:30 Uhr unter und dann kommt diese leckere Suppe auf den Tisch! Harira nennt sich die typisch marokkanische Suppe, die aber auch in anderen nordafrikanischen Ländern gegessen wird. Man kann sie auch als Fertigprodukt kaufen, aber natürlich schmeckt sie selbst gemacht wesentlich besser! Hier als das Rezept für die Suppe zum Fasten brechen, die man aber auch zu jeder anderen Gelegenheit essen kann!



Das Rezept stammt aus dem Kochbuch Marokko von GU. Das Kochbuch ist wirklich sehr gut und bietet viele verschiedene Rezepte aus der marokkanischen Küche! Es wird, soweit ich weiß, wohl nicht mehr gedruckt, jedoch kann man es gebraucht noch erhalten.

Harira (Ramadansuppe) für 4 Personen

Zutaten
150 g Kichererbsen
150 g braune Linsen
50 g Mehl
1 TL Zitronensaft
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Koriander
400 g Lammfleisch (wahlweise auch Hühnerfleisch)
2 Zwiebeln
1 EL Öl
1 Zimtstange
1 TL Kurkuma
1/4 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL Safran
1 L Hühnerbrühe
8 Tomaten
Salz/ Pfeffer




Zubereitung
Kirchererbsen und Linsen kann man schon fertig eingeweicht kaufen, das erspart arbeit. Wer das allerdings nicht möchte, sollte die Kichererbsen und Linsen waschen un in der doppelten Menge Wasser 12 Std. vor der Suppenzubereitung einweichen.
Wenn es dann an die Zubereitung der Suppe geht, das Mehl in einer Schüssel mit 3/4 l Wasser verrühren. Die Mehlmischung durch ein Sieb streichen und den Zitronensaft hinzufügen. Die Petersilie und das Koriandergrün waschen und trockenschüteln, die Blätter fein hacken.
Falls die Kichererbsen und Linsen eingeweicht wurden, jetzt abgießen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, wer mag, Fett und Knochen entfernen. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
Dann kann es los gehen: Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Fleischstücke und die Zwiebeln darin 3. Minuten anbraten, Zit dazugeben und 1/2 Minute anrösten. Sofern die Kichererbsen und die Linsen eingeweicht wurden, werden sie jetzt hinzugefügt. Falls es sich um fertig gekaufte Produkte handelt, noch nicht hinzufügen, sonst werden Linsen und Kichererbsen zu weich. Jeweils die Gewürze und die  Hälfte der Petersilie und des Korianers dazugeben.Mit Hühnerbrühe auffüllen und zum Kochen bringen. Die Suppe etwa 1 Std. köcheln lassen.



Währenddessen die Stielansätze der Tomaten entfernen. Tomaten kurz überbrühen und häuten. Über einem Sieb entkernen, Tomatensaft auffangen. Tomaten und Saft mit übrigem Koriander und Petersilie pürieren.
Tomatenmischung unter die Suppe rühren, bie Bedarf etwas Wasser nachgeißen. Die suppbe bei mittlerer Hitze weitere 15 Minuten köcheln lassen. Wer möchte kann jetzt noch kleine Nudeln hinzufügen.
Das angerührte Mehl unter die Harira rühren, weitere 15 Minuten ziehen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe darf weder wässrig noch zu dickflüssig sein.


Die Schüsseln haben wir auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt gekauft und sind handgefertigt aus Tunesien. Man findet diese Art von Geschirr aber auch in anderen nordafrikanischen Ländern. Ich persönlich liebe diese Schüsseln und werde auch dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt wieder zugreifen! 



Zu der Harira isst man dann oft auch Datteln und marokkanische Süßigkeiten. Diese Süßigkeiten sind sehr süß und am Besten isst man sie zu etwas Flüssigem, wie z.B. Suppe oder Minztee.
Jetzt habt ihr wieder mal einen kleinen Einblick in die marokkanische Küche bekommen und durftet einen kurzen Blick hinter die Kulissen des Ramadan werfen. Wenn ihr noch Fragen habt, stehe ich euch gerne zur Verfügung! Was kocht ihr heute Abend so? Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag!

Liebste Grüße
Eure Katie