Posts mit dem Label Kuchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Süß ins Wochenende: Heidelbeerküchlein aus dem Glas

Das Wochenende steht vor der Tür! Und natürlich machen wir ihm die Tür auf, denn es  bringt geniales Sommerwetter mit! Aber was anfangen mit dem tollen Wetter? Vielleicht eine spontane Grill-oder Gartenparty? Ein Picknick? Da könnte man vielleicht auch eine spontane Einladung bekommen! Aber wo auf die Schnelle noch ein schönes Geschnenk für den oder die Gastgeber/in herzaubern!?  Kein Problem, Katie fragen! Ich hab da gestern abend mal was getestet, was ich ganz hervorragend als kleines Gastgeschenk eigenet und jedes Gastgeberherz höherschlagen lässt! Und noch dazu geht es super schnell und man muss nicht noch stundenlang in der Stadt rum rennen (oder im Internet surfen), um das perfekte Gastgeschenk zu finden. Außerdem perfekt zum Mitnehmen auf ein sommerliches Picknick!
Liebe Leserinnen und Leser, darf ich vorstellen: Heidelbeerküchlein im Glas! Mmmh, soo lecker!


Dadurch dass die kleinen Kuchen im Weckglas gebacken und sofort frisch aus dem Backofen verschlossen werden, sind sie ca. 2 Wochen haltbar!

 

 


Der kleine süße, beerige Kuchen ist in 20 Minuten ofenfertig und man kann sich nach 35 Minuten Backzeit auf eine leckere Auszeit freuen!


Mit Kaffee oder Tee, die Küchlein sind ein Genuß und mein absoluter Favourit! Und was es mit der Tasse auf sich hat, erzähle ich euch nächste Woche! Jetzt gehts erstmal wieder nach Luxemburg!
Ich wünsche euch noch ein wunderschönes Wochenende mit traumhaftem Wetter! Lasst es euch gut gehen!

Liebste Grüße
Eure Katie

Schokoladentarte (Gateau au chocolat)

Eigentlich wollte ich das Rezept für die Schokoladentarte erst in den nächsten Tagen posten. Aber die Tarte ist einfach so lecker, das Rezept muss unter die Leute! Und zwar SOFORT!

Schokoladentarte (1 Springform, 26 cm)

Zubereitungszeit: 4 Stunden und 45 Minuten
Backzeit: 25 Minuten


Zutaten für den Biskuitteig:
30 g Butter
4 Eier
1 Prise Salz
80 g Zucker
50 g Weizenmehl
20 g gesiebtes Kakaopulver
50 g abgezogene, gemahlende Mandeln

Zutaten für die Schokoladencreme:
300 g Edelbitter-Schokolade (70% Kakaogehalt)
500 g Schlagsahne
1 Pck. Bourbon-Vanille-Zucker

Zutaten für den Vanillesirup:
150 ml Wasser
80 g Zucker
1 Vanilleschote

Zutaten zum Garnieren und Bestäuben:
50 g Zartbitter-Kuvertüre
1 EL Kakaopulver
1 EL Puderzucker


Zubereitung
1. Zu Beginn, den Backofen direkt vorheizen (Heißluft: etwa 180 Grad). Für den Teig die Butter zerlassen und gut abkühlen lassen. Dann die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz sehr steif schlagen (perfekt geschlagen: Wenn man den Behälter mit dem geschlagenen Eiweiß auf den Kopf stellen kann, ohne dass alles auf den Boden läuft). Dann das Eigelb mit Zucker in eine Edelstahlschüssel geben und mit dem Rührgerät auf höchster Stufe im heißen Wasserbad cremig aufschlagen (das kann einige Minuten dauern). Zerlassene Butter dazugeben und kurz verrühren.

2. Das Mehl mit dem Kakao vermischen und vorsichtig unter die Eigelbcreme rühren. Mandeln und Eischnee unterheben. Die Springform mit Backpapier belegen (so lässt sich der Biskuitboden später besser aus der Form lösen!) und den Teig in die Form geben und glatt streichen. Teig für etwa 25 Minuten in den Backofen geben.

3. Nach der Backzeit, den Biskuitboden vorsichtig aus der Form lösen und vollständig erkalten lassen. Während der Boden abkühlt, kann schon die Creme hergestellt werden. Dafür die Schokolade in kleine Stücke brechen (dann schmilzt sie schneller) und mit Sahne und Vanille-Zucker in einem Topf unter rühren auflösen. Sobald eine dickflüssige Creme entstanden ist, Schokoladensahne abkühlen lassen und dann im Kühlschrank 3 Stunden kalt stellen.

4. Etwa eine Stunde bevor die Schokoladensahne aus dem Kühlschrank kommt, kann der Vanillesirup zubereitet werden. Dazu Wasser und Zucker in einem Topf auflösen und verrühren. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark in die Wasser-Zucker-Mischung kratzen. Die ausgekratzte Vanilleschote ebenfalls zum Zuckerwasser geben. Die Zutaten aufkochen  und bei schwacher Hitze etwa 1 Stunde ziehen lassen. Dann Vanilleschote entfernen.

5. Die kalt gestellte Schokoladensahne mit dem Handrührgerät leicht anschlagen. Den Biskuitboden einmal waagerecht durchschneiden. Dann den unteren Biskuitboden auf eine Tortenplatte legen und mit der Hälfte des Vanillesirups tränken. Die Hälfte der Schokoladensahne darauf verteilen, den oberen Biskuitboden darauf legen und restlichen Vanillesirup darauf verteilen.

6. Die Tortenoberfläche- und rand mit der restlichen Schokoladensahne bestreichen. Für die Garnitur Kuvertüre in kleine Stücke schneiden und in einem Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Kuvertüre laut Rezept auf eine Marmorplatte gießen. Ich habe dafür ein etwas größeres Glasschneidebrett verwendet. Holz sollte man auf gar keinen Fall nutzen, da bekommt man die Schokolade nur sehr schlecht wieder runter. Nachdem die Kuvetüre auf die Marmor-/Glasplatte gegossen wurde, mit einem Teigschaber etwa 1 mm dick verstreichen. Die Kuvertüre mit dem Teigschaber so lange hin und her streichen (tablieren), bis sie anfängt, fest zu werden. Kuvertüre sofort mit einem Metallspachtel oder glattem Messer in Streifen schaben und auf der Torte verteilen. Die Tortenmitte mit Kakaopulver und den Tortenrand mit Puderzucker bestäuben.


Lasst euch von dem langen Rezept nicht verunsichern. Das hört sich komplizierter an als es ist. Und es muss auch gar nicht perfekt sein, ich habe z.B. vor "Ich backe eine Tarte"-Nervosität die Butter vergessen und der Kuchen hat trotzdem geschmeckt. Außerdem ist mir der Vanillesirup über den Kuchen geflossen und ist nicht "eingezogen", so dass die Schokocreme dann auch noch über den Kuchen geflossen ist und keinen Halt hatte. Am Ende hat dann aber doch alles super ausgesehen und geschmeckt hat es absolut himmlisch! Die Schokolade ist mit 70% Kakaogehalt sehr herb. Das muss man mögen. Das nächste Mal würde ich es auch mal mit einer Schokolade probieren, die einen etwas niedrigeren Kakaogehalt hat (z.B. 50 % oder 60%). Insgesamt ein super Rezept aus dem Kochbuch: Frankreich backt von Dr. Oetker.

Lasst es euch schmecken! Ich wünsche euch einen schönen, sonnigen 1. Mai!

Liebste Grüße
Eure Katie

Ich sage nur: Kokos, Ananas und bunte Schokostreusel gegen Winterblues!

Zugegeben, Ananas und Kokos und bunte Schokostreusel passen eigentlich nicht so gut zu Weihnachten. Da müsste ich jetzt wohl eher mit Zimt, Vanille und Lebkuchen kommen. Sowieso versinkt um mich herum alles im Advents- und Weihnachtschaos. Alles ist gold oder rot, glitzern tut es sowieso und plötzlich stehen mitten in der Stadt Tannenbäume neben Laubbäumen, die noch ihr Laub tragen. I love Weihnachten. Ohne Weihnachten würde mir was fehlen. Ich liebe das Glitzern, die Tannenbäume, die Lichterketten, die Plätzchen und Süßigkeiten und sowieso alles was mit Weihnachten zu tun hat. Hach, aber manchmal wird auch mir das alles ein bisschen viel (die Weihnachtsmänner stehen ja auch schon seit, äh, September? in den Läden), wenn dann auch noch das Wetter so trübsinnig ist wie heute, dann brauche ich ein Gegenmittel.


 

Daher heute, kurz vor dem 1. Advent, das Rezept für den ultimativen Sommerkuchen! Wer sagt denn eigentlich, dass man an Weihnachten keine Sommergefühle haben darf? Gegen den Winterblues gibt es wahrscheinlich nichts besseres als den Karibikkuchen. Und natürlich der Soundtrack zum Sommer: Summerfeeling von Kate Yanai!





Karibikkuchen

Zutaten für den Kuchen

100 g Kokosraspel (10g für die Form)
4 Eier
250 g Zucker
200 ml Öl (ich benutze immer Sonnenblumenöl)
200 ml Ananassaft
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Zutaten für den Guss

100 g Puderzucker
3 EL Ananassaft

Zubereitung

100 g Kokosraspel in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett leicht anrösten. Die Kranzform fetten und mit 1 EL ungerösteteten Kokosraspeln ausstreuen. Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker dick-cremig schlagen. Öl und Ananassaft dazugeben, Kokosraspel, Mehl und Backpulver rasch unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und den Kuchen im Ofen (bei Umluft 180 Grad) 45 - 50 Minuten backen.

Den Puderzucker mit dem Ananassaft zu einem dünnen Guss anrühren und den warmen Kuchen damit bestreichen.

Dann noch bunte Schokostreusel drüber streuen, fertig ist der Karibikkuchen, Sommergefühle garantiert!



Liebeste Grüße und guten Appetit!
Eure Katie

Waldspaziergang im Herbst ... oder doch schon Winter?

Das Wochenende war großartig, entspannt und wunderbar herbstlich. Heute erfahre ich aber, es hat geschneit. Jedenfalls im dem Teil von Deutschland, in dem ich mich am Wochenende aufgehalten habe: Schnee im Odenwald! Fühlt sich das nur für mich irgendwie komisch an? Mir ist noch gar nicht nach Schnee. Eher nach Herbstlaub. Aber das ist so gut wie weg - durfte ich am Wochenende feststellen. Bin wohl in letzter Zeit nicht viel raus gekommen. Na ja, ich beiße die Zähne zusammen und bastle dann mal Adventskalender und Weihnachtsdeko, aber ich fühle mich eher nach Herbstlaub und Apfelkuchen. Vielleicht bin ich dann an Weihnachten bereit für Schnee. So, aber nach einigen technischen Schwierigkeiten (da Kamera gerade out of order, etwas komplizierter Fotos zu bekommen) hier (noch) ein paar herbstliche Eindrücke aus dem Odenwald (winterliche Eindrücke dürften dann wohl auch bald folgen):













Und am Sonntag gab es auch den super leckeren Apfelstreuselkuchen von meiner Oma! Und da der so super genial lecker ist, muss ich das Rezept natürlich mit euch teilen, so einen Kuchen kann man der Welt nicht vorenthalten. Das Rezept stammt ursprünglich aus einem uralten sehr alten Dr. Oetker Backbuch.Werde mich auch mal daran probieren, aber so lecker wie bei meiner Oma wird er wohl nie, dass weiß ich jetzt schon - Oma ist einfach die Beste. Macht eure Oma auch einen besonders leckeren Kuchen?



Apfelstreuselkuchen auf dem Blech

Zutaten für den Teig

200 g Butter
200 g Zucker
2 Eier
etw. Salz
500 g Weizenmehl
1 Pck. Backpulver
1/4 l Milch

Zutaten für die Streusel

300 g Mehl
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Messerspitze Zimt
150 g Butter

Zubereitung

Man rührt das Fett schaumig und gibt nach und nach Zucker, Eier und Salz hinzu.
Das Mehl mit Backpulver nach und nach abwechselnd mit der Milch unterrühren. Man verwendet nur soviel Milch, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt.

Der Teig wird auf ein gefettetes Backblech gegeben.

Für die Streusel wird das Mehl in eine Schüssel gesiebt und mit Zucker, Vanillezucker und Zimt vermischt. Man gibt die Butter in kleinen Flöckchen dazu und vermengt alle Zutaten mit der Hand oder mit zwei Gabeln zu Streuseln (laut dem Backbuch, Oma macht es aber mit dem Rührgerät).

Bevor man die Streusel auf den Teig gibt, werden 1 bis 1, 5 kg geschälte Äpfel, oder 250 g steifes Apfelmus auf dem Teig verteilt (Oma macht es mit Äpfeln, die sie in kleine Würfel schneidet, es gehen aber auch dünne Apfelscheiben.).

Der Kuchen muss laut historischem Backbuch 35 Minuten bei mittlerer Hitze backen. Was das genau heißt, dazu schweigt sich das Buch aus, aber ich vermute und meine Oma hat mich darin bestätigt: Bei Umluft ca. 150 Grad. Aber probiert es einfach aus!



Guten Appetit, liebste Grüße und eine wunderschöne Woche
Eure Katie


Der Brownie-Käsekuchen: Bilder sagen mehr als tausend Worte ...

... dieser Spruch ist mehr als wahr, wenn man sich diesen Kuchen von "rock the kitchen" anschaut ....


... schaut ihn euch an, betrachtet den schokoladigen Brownieboden, die cremige Frischkäseschicht ..., so saftig, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Und jetzt macht die Augen zu und stellt euch vor, dieser Traum von einem Kuchen zergeht euch auf der Zunge. Könnt ihr die Schokolade schmecken?

So und jetzt werdet ihr wochenlang an nichts anderes, als an diesen Kuchen denken können! Er hat sich in eurem Kopf gesetzt und geht da nicht mehr raus, bis ihr ihn gebacken und verputzt habt!

Und auch dann wird es schwer, nicht mehr an diese Köstlichkeit zu denken!

Das ist ein Kuchen mit Suchtfaktor! Vielen Dank in diesem Sinne an rock the kitchen!

Zutaten für den Teig

120 g Butter
100 g Mehl
120 g Zartbitterschokolade, in Stücke gebrochen
2 Eier
200 g Zucker
60 ml Milch

Zutaten für die Frischkäsecreme

500 g Frischkäse
150 g Zucker
3 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
125 Naturjoghurt

Zubereitung

Auch wenn ihr schon in freudiger Erwartung auf die Köstlichkeit seit, heizt doch bitte den Ofen auf 180 Grad vor. Wenn ihr dann noch die Springform (23 cm) einfettet und mit ein bisschen Mehl bestäuben, damit nichts kleben bleibt, seit ihr dem Brownie-Käsekuchen-Traum wieder ein Stückchen näher.

Jetzt kann es richtig los gehen: Die Butter und die Schokolade schmelzt ihr bei geringer Hitze in einem kleinen Topf. Wenn alles zu einer einheitlichen Masse verschmolzen ist, bitte vom Herd nehmen und den Zucker einrühren.



Eier und Milch mit dem Handrührgerät unterrühren. Jetzt nur noch das Mehl darüber sieben und unterheben, dann könnt ihr den Teig schon in die vorbereitete Form füllen. Am Besten die Oberfläche glatt streichen, damit der Kuchen am Ende nicht schief wird. Das Ganze muss 25 Minuten backen.





Kurz bevor ihr den Brownieteig aus dem Ofen nehmt, könnt ihr die Käsekuchenschicht zubereiten. Nachdem ihr den Kuchen aus dem Ofen geholt hab, müsst ihr die Oberhitze auf 160 Grad reduzieren.



Für den Käsekuchenteig müsst ihr den Frischkäse mit Zucker, Eiern und Vanillezucker gut vermischen. Dann den Joghurt unterheben und die Creme auf dem Brownie-Boden verteilen. Weitere 50-55 Minuten backen, bis die Käsemasse fest ist. Aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Mit einem Messer vorsichtig versuchen den Kuchen aus der Form zu lösen.
Ihr solltet den Brownie-Käsekuchen mindestens 4 Stunden (für ein noch besseres Ergebnis über Nacht) in den Kühlschrank stellen und ihn erst dann in Stücke schneiden.


Viel Spaß mit dieser schokoladigen Leckerei, die sowohl Schokofans, als auch Käsekuchenfans glücklich macht und Unentschlossene zu einem genialen Kompromiss verhilft! Bon appétit!

Liebste Grüße
Eure Katie