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Kinderschokoladenmuffins

Heute habe ich ein Rezept für euch, das besonders Kinderherzen höher schlagen lässt. Aber nicht nur Kinder sind entzückt von der Mischung aus fluffigem Teig und zarter Schokolade. Auch der ein oder andere Erwachsene hat sein Herz schon an die Kinderschokoladenmuffins verloren.




Zutaten für 15 Muffins

250 ml Buttermilch
150 g Butter
2 Eier
80 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
12 Kinder Schokobons
2 Pck. Kinderschokolade



Zubereitung

Damit die Butter weich genug zum Backen ist, nimmst du sie etwa 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.

Bevor du beginnst heizt du den Backofen auf 170 Grad vor und legst die Muffinform mit Papierförmchen aus.Nun hackst du die Kinderschokolade in kleine Stücke.

Dann rührst du die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig. Die Eier rührst du einzeln unter. Anschließend gibst du das Mehl mit dem Backpulver abwechselnd mit der Buttermilch zur Butter-Zucker-Mischung und verrührst alles zu einem glatten Teig.

Du füllst die Hälfte der Muffinform mit Teig, drückst dann einen Schokobon hinein und damit dieser bedeckt ist, gibst du noch etwas Teig in die Form.

Die Muffins müssen für etwa 20 - 25 Minuten bei 170 Grad gebacken werden.
Danach lässt du sie gut auskühlen und kannst sie anschließend mit Puderzucker oder weißer Schokolade verziehren.




Falls du jetzt richtig Lust auf Muffins bekommen hast, hier und hier habe ich auch noch leckere Rezept für dich! Welche Muffins ißt du am Liebsten?

Liebste Grüße
Deine Katie

Marokko: Teezeremonie

In Marokko trinkt man gerne Tee mit Minze - zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Abendessen und auch zu jeder Zeit dazwischen. Gerne auch mit massenhaft viel Zucker versüßt. Auch ich bin mittlerweile ein riesen Fan dieses Getränks geworden und reibe mir schon immer freudig die Hände, wenn mir der Geruch des Tees in die Nase steigt. Nun habe ich den Vorteil, dass mein Mann aus Marokko kommt und ich von meinem Schwiegervater persönlich das Tee kochen beigebracht bekommen habe! Mensch, was bin ich ein Glückskind - jetzt müssen wir nämlich nicht mehr auf den Urlaub in Marokko warten, um Marokkanischen Minztee zu trinken.
Heute möchte ich das Ritual, die Zeremonie oder wie immer du es nennen willst, mit dir teilen und dir damit ein Stückchen Marokko näher bringen.


Marokkanischer Minztee/ Atay b´Nahna

Zutaten

1 Bund frische Minze
2 TL chinesischer, grüner Tee
1 - 1,5 L Wasser

Außerdem: eine silberne, marokkanische Teekanne ohne Füße;
alternativ: einen Topf



Zubereitung

Zuerst musst du die Minze waschen. Danach kontrollierst du, ob schlechte oder verfaulte Blätter dabei sind. Diese entfernst du, da sie dem Tee sonst einen bitteren Geschmack geben. Ansonsten kannst du die Blätter ruhig am Zweig lassen.

Du kochst Wasser im Wasserkocher und gibst ein wenig davon in die Teekanne. Diese schwengst du mit dem heißen Wasser aus und schüttest es weg. Danach stellst du die Teekanne auf ein Kochfeld des Herdes. Gib 2 TL grünen Tee, 5 - 6 Minzzweige und ca. 1 - 1,5 L (heißes) Wasser in die Kanne - das Wasser muss bis fast ganz oben an den Rand gehen. Dann kochst du das ganze kurz auf, wenn es anfängt stark zu blubbern, nimmst du die Teekanne von der Herdplatte - aber vorsichtig, sehr heiß! Topfhandschuhe nicht vergessen!

Der Tee wird nun in die Teegläser gefüllt. Jeder kann sich nach Belieben und Größe der Teegläser Zucker dazu geben. Erfahrungsgemäß reichen für den guten Geschmack 1 - 2 TL.

Je nachdem wie du deinen Tee gerne trinkst, gibst du mehr oder weniger Minze dazu. Der grüne Tee kann sehr bitter schmecken und die Minze verleiht dem Getränk ein wenig Harmonie. Deshalb mein Tipp wenn du dir mit den Mengenverhältnissen unsicher bist: Menge des grünen Tees nicht varieren, lieber mehr Minze dazugeben.



Und wenn du gerne etwas Süßes aus Marokko zum Tee naschen möchtest, dann findest du hier ein Rezept für marokkanisches Mandelgebäck.

Und wie trinkst du deinen Tee am Liebsten?

Liebste Grüße
Deine Katie


Zergehen auf der Zunge: Orea Mini Cheesecakes


Als Kuchen, Torte, Shake, Eis oder einfach nur als Keks - Oreos gehen eigentlich immer. Der kleine Keks hat ganz großes Potenzial und ist besonders in der Backwelt ein absoluter Allrounder.
Als ich vor kurzem von Oreo Mini Cheesecakes hörte, stellte sich mir eigentlich nur die Frage: Wie lecker muss das denn bitte sein? Also nichts wie rein in die Küche und ran an die Rührschüssel. Tatsächlich hat sie mich überzeugt, die Kombi aus Käsekuchen und Oreo. Und nicht nur mich, auch alle meine Testesser waren hell auf begeistert. Deshalb hat es dieses Rezept auch in mein Rezeptbuch für Dauerbrenner geschafft und findet seitdem regelmäßig den Weg auf unsere Kuchentafel. Falls du dich auch schon immer gefragt hast, wie gut Oreo Cheesecake eigentlich wirklich schmeckt, hier habe ich ein Rezept für dich, das dich restlos überzeugen wird! Und wenn du Lust hast, kannst du mir gerne in einem Kommentar schreiben, welches dein Lieblingsrezept mit dem dunklen, runden Keks ist :).


 Zutaten  

für 15 Cheesecakes
 
21 Oreo Kekse
500 g Frischkäse
100 g Schmand
120 g Zucker
2 Eier
1 Pck. Vanillezucker

Oreo Kekse zum Verziehren


Zubereitung


Bevor du beginnst, heizt du den Backofen auf 135 Grad Ober-/Unterhitze vor. Ich habe das Rezept auch mit Umluft ausprobiert, damit wurden die Cheesecakes leider nicht so toll. Deshalb würde ich dir empfehlen, falls möglich, Ober-/Unterhitze zu verwenden!

Dann legst du zwei Muffinbleche mit 15 Papierförmchen aus. In jede Muffinmulde gibst du einen Oreo-Keks.

Die restlichen Oreo-Kekse gibst du in einen Gefrierbeutel und zerkleinerst sie mit Hilfe eines Kochlöffels oder eines Nudelholz.
Nun rührst du den Frischkäse, Schmand, Zucker und Vanillezucker glatt und rührst die Eier einzeln unter. Zum Schluss gibst du die Keksbrösel zu der Käsekuchen-Creme.

Die Creme verteilst du gleichmäßig auf die Muffinförmchen. Du kannst die Formen ruhig ganz voll füllen, da der Teig nicht mehr aufgeht.

Die Mini Cheesecakes müssen für etwa 25 Minuten in den Backofen. Auch wenn die Cheesecakes nach der Backzeit noch etwas flüssig wirken, du musst keine Angst haben. Nach dem Abkühlen werden sie fest. Lass die Cheesecakes vollständig auskühlen und stelle sie dann mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank.




Lass es dir schmecken!

Liebste Grüße
Deine Katie


Ein Sommertraum: Erdbeertiramisu

Bevor sich der Sommer in seinen wohlverdienten Urlaub verabschiedet und der Herbst sich in Deutschland häuslich einrichten kann, lasse ich es rezeptmäßig noch mal richtig krachen hier auf dem Blog!

Hinter mir liegt ein fantastischer Sommer! Wer mir bei Instagram folgt, hat es mitbekommen. Da ging es auf einen Kurztrip nach Paris, im Europapark habe ich todesmütig fast alle Achterbahnen ausprobiert und in Gdansk habe ich eine wunderschöne Woche mit meiner Familie verbracht. Deshalb möchte ich mit diesem Dessert gemeinsam mit dir die vielen grandiosen Sommermomente feiern, die hinter uns liegen.

Das kleine Bömbchen zergeht auf der Zunge und schmeckt nach Sonne, Strand, Meer, Freiheit, Spaß, Kindheit und allem, was man eben so mit Sommer verbindet. Also lasst es dir auf der Zunge zergehen und genieße jeden Löffel. An die Kalorien denken wir jetzt einfach mal nicht :).

 

Zutaten

500 g Erdbeeren
250 g Speisequark
250 g Mascarpone
3 EL Zucker
1 Pck. Vanillezucker
7 EL Orangensaft
100 g Löffelbiskuits


Zubereitung 

Zuallererst wäschst du die Erdbeeren und befreist sie von den Stielen.
Dann pürierst du 100 g der Erbeeren mit 1 EL Zucker und stellst die Erdbeersoße kalt.

Dann verrührst du Mascarpone, Quark, 2 EL Zucker, Vanillezucker und 1 EL Orangensaft.
300 g Erdbeeren schneidest du klein und hebst sie vorsichtig unter die Quarkmasse.

Nun benötigst du 4 - 5 etwas größere Gläser. Diese befüllst du zu allererst mit Löffelbiskuit. Diese beträufelst du mit etwas Orangensaft. Darauf schichtest Erdbeerquark und -soße, bevor du den ganzen Vorgang noch einmal wiederholst, bis das Glas reichlich gefüllt ist. Du schließt mit Erdbeerquark und  -soße ab. Die restlichen Erdbeeren kannst du zur Dekorations verwenden.
 

Dessertgläser: Ikea (alte Duftkerzen)
Strohhalme: Etsy
Teelöffel: Flohmarkt

Ein weiteres, sehr leckeres Sommerrezept kannst du hier finden.
Verrätst du mir dein Lieblingsrezept?Wie feierst du deine schönsten Sommermomente?

Liebste Grüße
Deine Katie


Marokko: Rezept für Mandelgebäck

Ohne Mandeln und Honig kommt man bei marokkanischen Rezepten für Kekse oder Süßigkeiten nicht besonders weit. Daher kriegt man in Marokko 1000 +1 Mandelsorte und nicht nur eine Sorte im Supermarkt, wie bei uns.
Und um an diese eine Sorte zu kommen, muss ich meistens auf dem Supermarktboden rumkrabbeln ... kniend und schweißgebadet die unteren Regalreihen absuchen - wenn ich Glück habe, finde ich noch einige Päckchen Mandel. Zur Not tun es natürlich auch ganze Mandeln, die man dann schön häckseln kann. Aber selbst die sind an manchen Tagen unauffindbar. Wenn es schlecht läuft sind die Regalreihen einfach gnadenlos leer. Woran das liegt? Hab ich irgendwie noch nicht rausgefunden. Vielleicht liegt´s am Superfood-Trend?! Für Hinweise bin ich sehr dankbar, dann kann ich mich beim nächsten Einkauf vielleicht besser auf die Abteilung Mandeln vorbereiten :-). Wie auch immer, für euch habe ich noch einige Päckchen Mandeln aufgetan und daraus das leckere Mandelgebäck Ghoriba gebacken.


Mandelgebäck/ Ghoriba

Zutaten für 30 Stück

1 Vanilleschote
2 TL abgeriebene Zitronenschale, einer Bio-Zitrone
1 Msp. Zimtpulver
250 g Mandeln, gehackt
1 Ei
175 g Puderzucker



Zubereitung

Zuerst schneidest du die Vanilleschote längs auf und kratzt das Mark heraus. Dann wäschst du die Zitrone unter relativ heißem Wasser und reibst die Schale in eine Schüssel. Die Zitronenschale mischst du dann mit dem Vanillemark, dem Zimtpulver und den Mandeln.

In einer anderen Schüssel schlägst du das Ei mit 140 g Puderzucker schaumig. Anschließend gibst du die Mandelmischung dazu und verrührst alles zu einem geschmeidigen Teig. Es kann sein, dass du nach einiger Zeit die Hände zum Kneten nehmen musst, da der Teig sehr fest wird. Nun wickelst du den Teig in Frischhaltefolie ein und legst ihn zum Ruhen 30 Minuten in den Kühlschrank.

Bevor du den Teig aus dem Kühlschrank holst, heizt du den Ofen auf 160 Grand (Umlauf) vor und legst ein Backblech mit Backpapier aus.
Statt mit Mehl bestäubst du deine Arbeitsfläche nun mit Puderzucker. Aus dem Teig formst du etwa 30 Kugeln und rollst diese leicht durch den Puderzucker. Dann setzt du sie auf das Backblech und drückst sie etwas flach.
Das Gebäck muss für 15 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen.

Dazu schmeckt ein leckerer marokkanischer Minztee und/ oder ein Obstsalat.




Falls du jetzt neugierig bist und mehr über Marokko erfahren möchtest, hier habe ich ein paar Tipps für dich!

Liebste Grüße
Deine Katie



Smoothie Cupcakes

Ich liebe Obst - Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Heidelbeeren, Bananen. Das alles und noch viel mehr packe ich nur allzu gerne in den Einkaufswagen. Die Möglichkeiten Obst zu verarbeiten sind eigentlich grenzenlos, Obst schmeckt einfach in allen Varianten - pur, als Saft, Püree, Kuchen, Torte, Marmelade etc. Heute habe ich euch mal ein Rezept mitgebracht, in dem das Obst als leckerer Smoothie um die Ecke biegt und sich dann - ach wie wunderbar - in einen Cupcake verwandelt. Klingt wie im Märchen? Ist aber wahr, noch dazu gar nicht so schwer und natürlich super lecker! Also, nichts wie ran an den Obstkorb, auf die Plätze, fertig, los!


Zutaten für ca.12 - 15 Cupcakes

Zutaten für den Biskuitteig 

3 Eier (M)
100 g Zucker
80 g Weizenmehl
60 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz

Zutaten für das Topping 

250 ml Smoothie (selbstgemacht, oder gekauft)
250 g Schlagsahne
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker
6 - 8 TL Gelantineersatz

 

Zubereitung

Bevor du beginnst, legst du deine Muffinform mit Papierförmchen aus und heizt den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vor. 

Für den Biskuitteig rührst du die Eier etwa 1 Minute auf der höchsten Stufe schaumig. Dann gibst du Zucker und Salz hinzu und rührst das Ganze weitere 4 Minuten. 
Anschließend gibst du das Mehl und die Mandel dazu und rühst alles langsam unter den Eischaum. 
Den Teig verteilst du gleichmäßig auf die Muffinformen auf und schiebst das Blech dann für 20 - 25 Minuten in den Backofen.

Wenn die Cupcakes fertig gebacken sind, nimmst du sie aus der Form und lässt sie auf einem Kuchengitter komplett auskühlen.

Während dessen kannst du dich um das Topping kümmern. Gib dazu den Smoothie in eine Schüssel und rühre vorsichtig das Pulver unter - der Smoothie sollte dadurch etwas fester werden und die Konsistenz von z.B. Pudding bekommen. Nun wandert der Smoothie erstmal in den Kühlschrank.  
Die Sahne schlägst du mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steif und hebst sie nun vorsichtig unter den Smoothie.

Die Smoothie-Sahne füllst du in einen Spritzbeutel und  kannst sie dann auf die ausgekühlten Cupcakes dressieren. 



Die Smoothie-Cupcakes gefallen mir ziemlich gut, da sie nicht so schwer im Magen liegen und daher auch an warmen Tagen erfrischend sind. Toll finde ich außerdem die Kombi aus Cupcake und Smoothie - wie genial ist das denn bitte? Für jemanden wie mich, die sehr gerne beide Varianten isst, kommt dieses Rezept wie gerufen! Neben süßen Obst-Smoothies schmecken mir ja auch die grünen Smoothies ziemlich gut. Vielleicht finde ich da auch noch eine leckere herzhafte Variante für euch! 

Welche Smoothies trinkt ihr gerne? 
Und welche  Kombinationen findet ihr richtig klasse?

 Lasst es euch gut gehen!

Liebste Grüße 
Eure Katie



Rhabarber-Marzipan-Kuchen

Es ist wieder Rhabarber-Zeit und Mr. Rhabarber hat mir einen Besuch abgestattet. Beim Einkaufen hat er sich in meinen Korb geschlichen und daheim war ich dann erstmal ziemlich ratlos, was wir beide miteinander anfangen sollten. Den ich muss gestehen, bisher hatte ich noch niemals nie etwas mit Rhabarber gekocht oder gebacken. Nun, wir beide beäugten uns ein wenig kritisch, aber ich ging frischen Mutes ans Werk und durchsuchte das schlaue Internet nach guten Ideen. Mr. Rhabarber schaute mir argwöhnisch über die Schulter, war aber mit den meisten Ideen, die auf meiner Liste landeten zufrieden.

Nachdem mir mein Freund Mr. Rhabarber seine heimliche Liebe zu Miss Erdbeere gestanden hatte, probierte ich gleich mal den Erdbeer-Rhabarber-Kuchen von Maras Wunderland aus. Fotos dazu könnt ihr auf meiner facebook-Seite finden. Der Kuchen war obergenial lecker und hat es auf meine Lieblingskuchenliste geschafft - doch es war immer noch Rhabarber übrig und der wollte auch noch verarbeitet werden. Den letzten Wunsch von Mr. Rhabarber, eine Verarbredung mit Miss Marzipan, konnte ich ihm nicht abschlagen und so rührte ich in der neuen Küche einen Rhabarber-Marzipan-Kuchen zusammen. Das Ergebnis war ebenfalls ein Knaller! Mr. Rhabarber ist ganz schön vielseitig und lässt sich wunderbar kombinieren - er hat sich nicht das letzte Mal in meine Küche geschlichen!
 

Zutaten für eine Kastenform

100 g Marzipanrohmasse
500 g Rhabarber
200 g Butter
2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
200 g Zucker
4 Eier
275 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
100 g Vollmilch-Joghurt


Zubereitung

Bevor du beginnst, fettest du natürlich die Form gut ein und heizt den Backofen auf 150 Grad (Umfluf) vor. Alternativ kannst du auch Backpapier in die Form legen, dann bekommst du den Kuchen definitiv einfacher wieder raus. Zur Vorbereitung musst du das Marzipan raspeln und den Rhabarber waschen und schräg in etwa 1 cm große Stücke schneiden.

Als nächstes verrührst du Butter, Vanillezucker, Marzipan und Zucker zu einem Teig. Dann rührst du jedes Ei einzeln unter (jedes Ei ca. 30 Sekunden). Im nächsten Schritt mischst du Mehl, Mandeln und Backpulver und gibst die Mischung abwechselnd mit dem Joghurt zum Teig.
Am Ende gibst, bis auf 2 EL, die Rhabarberstücke dazu.
Fülle den Teig anschließend in die Kastenform (25 cm Länge, 10 cm Breite) und verteile den restlichen Rhabarber darauf.
Der Kuchen muss 1 - 1,5 Std. im Backofen verweilen. Am Ende musst du gut aufpassen, dass er oben nicht verbrennt. Zum Schutz kannst du Alufolie über den Kuchen legen.

Wenn die berühmte Stäbchenprobe dir anzeigt, dass der Kuchen fertig ist (es bleibt also kein Teig mehr am Stäbchen hängen), kannst du ihn aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen. Nach etwa 15 - 20 Minuten kannst du ihn, nachdem du ihn vom Rand gelöst hast, aus der Form stürzen.
Mit ein bisschen Puderzucker dekorieren und ab auf die Kaffeetafel mit dem leckeren Rhabarber-Marzipan-Kuchen.





Hier und hier gibt es auch noch Lieblingskuchen mit Obst!

Was ist euer liebstes Rezept mit Rhabarber? Verratet ihr es mir? 

Liebste Grüße 
Eure Katie

Gesunde Brötchen für den Frühstückstisch

Die (Winter)pause ist vorbei und bei eatloveandlive geht es endlich weiter. Und das nicht irgendwie, sondern vorallem gesund. Wer nutzt nicht das neue Jahr für den ein oder anderen guten Vorsatz - alles soll besser werden, oder zumindestens die Figur, die Gesundheit und/ oder das Organisationstalent.
Auch ich gehöre zu denjenigen, bei denen das neue Jahr als Ausrede für die Umstellung des Lebenswandels herhalten muss. Obwohl ja eigentlich jede neue Woche genau so einen neuen Anfang für ein gesünderes Lebens bietet wie ein Jahreswechsel. Deshalb lebe ich jetzt von Woche zu Woche. Hat es eine Woche mal nicht geklappt, nicht schlimm, nächste Woche kann man es ja besser machen. Jetzt muss ich wenigstens nicht mehr 365 Tage warten um etwas für meine Gesundheit tun zu können. Gut, ich ertappe mich immer öfter dabei, wie ich mir eine Ausrede nach der anderen ausdenke, warum ich HEUTE mal keinen Sport machen kann und warum es heute GANZ schlecht ist gesund zu essen - natürlich fällt mir da mehr als genug ein. Ihr kennt das wahrscheinlich selbst. ABER nichtsdestotrotz bleibe ich dran und gebe nicht auf. Und so schlimm wie mein Innererschweinehund immer sagt, ist es gar nicht, das gesund essen/ leben. Schmeckt sogar ziemlich gut. Das ein oder andere Rezept habe ich schon ausprobiert und es lässt sich wunderbar in mein sonst so ungesundes Leben einschieben - besser als nichts. Wie haltet ihr das so mit der gesunden Ernährung? Habt ihr diesbezüglich auch gute Vorsätze?



Heute habe ich ein ziemlich leckeres und noch dazu gesundes Rezept für euch. Es stammt aus dem Kochbuch von Jamie Oliver Jamies Supefood für jeden Tag. Das Buch macht richtig Spaß und auch wenn die ein oder andere Zutat dabei ist, von der ich noch niemals zuvor etwas gehört habe, ich probier das Rezept aus und lerne so neue Lebensmittel (und auch neue Geschäfte) kennen. Ich spüre förmlich, wie mein Körper sich fragt: "Huch, was ist denn da los? Was isst die denn da plötzlich für komisches Zeug? Ach, mmh, gar nicht so schlecht, tut mir richtig gut."
Tja, aber nur dass wir uns jetzt nicht missverstehen, hier wird nicht jeden Tag gesund und ausgewogen gekocht! Oft genug schafft es hier auch noch ein Cupcake/ Kuchen oder Pizza auf den Tisch. Und das ist auch gut so. Ein ausgewogener Mittelweg scheint für uns hier der beste Weg.
Jetzt aber zum Rezept. Aus dem ursprünglichen Roggen-Natronbrot wurden bei mir Brötchen. Die habe ich einfach viel lieber als Brot.


Zutaten 
für 6 - 8 Brötchen

250 g Vollkornmehl
100 g Roggenmehl
50 g Haferflocken
1 TL Speisenatron
1 großes Ei
300 g Buttermilch/ oder Joghurt
1 EL Körnermischung


Zubereitung

Bevor du beginnst, heizt du den Backofen auf 190 Grad vor. 
Dann kannst du die Mehlsorten, Haferflocken, Natron und einen gestrichenen TL Meersalz in eine Schüssel geben und gut durchmischen. 
Das Ei verquirlst du mit der Buttermilch/ oder dem Joghurt in einer zweiten Schüssel. Anschließend rührst du die Eimischung mit der Gabel unter die Mehlmischung. Sobald der Teig fester wird, kannst du ihn mit bemehlten Händen durchkneten und die Körnermischung dazugeben. 

Aus dem fertigen Teig formst du nun etwa 5 - 6 cm große Kugeln. In die Oberfläche der Brötchen kannst du etwa 5 mm tief ein Kreuz oder einen Stern ritzen - alternativ kannst du die Brötchen auch leicht mit Wasser bepinseln und dann mit einer Körnermischung bestreuen. 
Dann legst du sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst sie für 35 - 40 Minuten in den Backofen. 

Sobald die Brötchen fertig sind, das heißt, die Kruste schön knusprig ist, holst du sie aus dem Backofen und lässt sie auf einem Kuchengitter auskühlen.


Mein Tipp: Ich habe die Brötchen sowohl mit Buttermilch, als auch mit Joghurt gemacht und fand beide Varianten sehr lecker. Allerdings würde ich in der Zukunft eher zum Joghurt greifen, da mir der Teig bei dieser Version saftiger schien. Mir persönlich haben die Brötchen gerade frisch aus dem Ofen und noch warm, mit etwas Butter am Besten geschmeckt. 


Und was erfindet euer Innererschweinehund eigentlich immer so für Ausreden, wenn es ums gesunde Essen und Leben geht? Und ist er auch so hartnäckig wie meiner? Da würde ich mich über einen Kommentar von euch freuen! 
Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren des Rezepts! Lasst es euch schmecken! 

Liebste Grüße
Eure Katie


Der Herbst ist da: Quinoa mit Kürbis und Schafskäse

Ihr werdet es nicht glauben, auch ich habe das sogenannte superfood für mich entdeckt. Seit kurzem ist der Quinoa bei uns in die Küche eingezogen und was soll ich euch sagen, wir sind begeistert! Lange bin ich daran vorbeigeschlichen, habe die kleinen, runden Körner misstrauisch beäugt und mich gefragt, was daran wohl so toll ist. Na, jetzt weiß ich es: Es schmeckt einfach lecker und es gibt total viele kreative und köstliche Quinoa-Rezepte im Internet! Ach ja, und ganze nebenbei ist es eben auch ziemlich gesund. Also, traut euch, es lohnt sich dem Quinoa eine Chance zu geben!

Und damit ihr auch wisst, was ihr mit Quinoa so kochen könnt, gibt es direkt ein leckeres Rezept für euch, dass ich schon mehrmals gekocht habe und das jedesmal auf große Begeisterung gestoßen ist!
Ganz herbstlich kommt der Quinoa mit Kürbis, Spinat und Schafskäse um die Ecke - ein Traum!


Zutaten
für 2 - 4 Personen

400 g Quinoa
800 ml Wasser, gesalzen
1 Stück Hokkaido-Kürbis (ca. 400 g)
150 g junger Blattspinat
2 EL Olivenöl
175 ml Wasser
150 g Schafskäse
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kreuzkümmel



 Zubereitung

Zuerst wäschst du den Kürbis, entfernst die Kerne und schneidest ihn (mit Schale) in etwa 1 cm große Stücke. Den Spinat wäschst du, schleuderst ihn am Besten in einer Salatschleuder trocken und stellst ihn dann zur Seite.

Quinoa kochen 
Bevor du den Quinoa kochst, musst du ihn unbedingt gründlich waschen. Quinoa schmeckt sonst sehr bitter und das Gericht ist nicht wirklich genießbar. Du spülst ihn so lange unter lauwarmen Wasser aus, bis das Wasser klar ist und nicht mehr schäumt. 

Danach gibst du Quinoa mit 800 ml gesalzenem Wasser in einen Topf und lässt das Ganze kurz aufkochen. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, stellst du auf kleine bis mittlere Hitze und lässt den Quinoa halb zugedeckt 20 Minuten quellen. 

Nach 20 Minuten kannst du mit einem kleinen Löffel probieren, ob die Körner schon durchgegart sind, oder ob sie noch zu hart sind. Beim Quinoa kommt es auf das richtige Timing an - zu langes kochen verwandelt die gesunden Körner in einen matschigen Brei!

Wenn der Quinoa fertig ist musst du das überschüssige Wasser abschütten - Quinoa saugt nämlich nicht das ganze Wasser auf (wie Reis), deshalb muss du auch nicht warten, bis das Wasser verschwunden ist! Erfahrungsgemäß kommt das mit den 20 Minuten ganz gut hin! 

Nach dem Kochen solltest du dem Quinoa 10 - 15 Minuten Ruhe gönnen, so kannst du ihn anschließend besser weiter verarbeiten.

Kürbis und Spinat
Etwa 5 Minuten bevor der Quinoa fertig ist, gibst du Öl in eine Pfanne und brätst die Kürbisstücke kurz 2 - 3 Minuten an. Dann gibst du 175 ml Wasser dazu, würzt mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss und lässt alles bei mittlerer Hitze 10 - 15 Minuten köcheln. Sobald der Kürbis weich ist, kannst du die Hitze reduzieren. 

Zum Schluß hebst du den Spinat unter den Kürbis und gibst den Quinoa dazu. Alles gut verrühren und mit Schafskäse bestreuen. 

Lass es dir schmecken!



Weitere herbstliche Rezepte findest du hier:


 Welche Erfahrungen hast du schon mit Quinoa gemacht? Verrätst du mir deine Lieblingsgerichte? 

Aufbewahrungsglas: Depot
Glasschüssel: Flohmarkt
Teller: cosy & trendy
Gabel: Flohmarkt
Textilien: H&M Home

Liebste Grüße
Eure Katie