Weihnachtsbäckerei: Nusssterne mit Quittengelee

Heute am 3. Advent möchte ich euch eines meiner Lieblingsplätzchenrezepte verraten. Die Plätzchen sind schnellgemacht und das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen.  Ursprünglich stammt das Rezept aus einem Backheftchen, das ich mir mal vor einigen Jahren in der Weihnachtszeit gekauft habe. Mittlerweile ist das Backheftchen verschwunden (gut, dass ich mir das Rezept auch nochmal extra aufgeschrieben habe) und das Rezept ist eines meiner Lieblingsplätzchenrezepte geworden. Vielleicht werden die Nussterne mit Quittengelee auch deine Lieblingspllätzchen?



Zutaten für ca. 40 Stück


375 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125 g Haselnüsse
250 g kalte Butter
1 Eigelb
150 g Quittengelee
3 - 4 EL Puderzucker



Zubereitung

Du schneidest die kalte Butter in kleine Stücke. Mehl, Salz, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Haselnüsse mischst du in einer Rührschüssel zusammen. Dann die Butter und das Eigelb dazugeben und zu einem Teig verkneten. Lass das Rührgerät ruhig im Schrank, das funktioniert am Besten mit den Händen. Die Teigkugel wickelst du in Frischhaltefolie ein und gibst in für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. 
Bevor du den Plätzchenteig wieder aus dem Kühlschrank holst, kannst du schon einiges vorbereiten. Die Backbleche legst du mit Backpapier aus und den Backofen heizt du auf 180 Grad vor. 
Bestäube die Arbeitsfläche gut mit Mehl und dann nichts wie raus mit dem Teig aus dem Kühlschrank. Portionsweise rollst du den Teig ca. 4 mm dick aus und stichst die Sterne aus. Aus der Hälfte der Sterne ca. 1,5 mm kleine Sterne oder Kreise ausstechen. Verteile die Plätzchen auf den Backblechen. Die Plätzchen kommen für ca. 10 - 12 Minuten in den Backofen. Am Besten achtest du auf den Bräunungsgrad der Plätzchen. Sobald sie leicht gebräunt sind, kannst du sie aus dem warmen Backofen nehmen und zum Auskühlen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 
Als nächsten Schritt erwärmst (nicht kochen!) du den Quittengelee über einem Wasserbad und verstreichst ihn auf den Plätzchen. Die Sterne mit dem Loch setzt du obendrauf und drückst sie leicht an. Dann muss alles nur noch ein bisschen trocknen und du kannst die Quittengeleesterne mit Puderzucker bestäuben. 





Ab heute sind es noch 9 Tage bis Weihnachten. Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt? Ich hoffe ihr lasst es euch gut gehen und genießt die besinnliche Zeit auch ein bisschen, neben dem ganzen weihnachtlichen Stress. Ich wünsche euch einen schönen 3. Advent!

Liebste Grüße 
Eure Katie


Kokos-Keks-Kugeln

Diese kleinen Köstlichkeiten haben sich in mein Herz gekugelt. Sie sind nicht nur ruck-zuck hergestellt, sie schmecken auch einfach nur genial! Die Kombination aus weißer Schokolade, Kokos und Rosenwasser passt perfekt zusammen und ist der pure Genuß! Leicht gekühlt aus dem Kühlschrank schmecken sie am Besten! Das Rezept habe ich in dem Buch Geschenkideen aus der Küche gefunden und in eine alkoholfreie Version abgewandelt. Aber jetzt will ich euch natürlich auch das Rezept für meine leckeren alkohlfreien Kokos-Keks-Kugeln verraten!


Zutaten für etwa 20 Stück

50 g Löffelbiskuits
1 - 2 EL Rosenwasser
150 g weiße Schokolade
50 g Sahne
30 g Kokosraspeln



Zubereitung

Die Löffelbiskuits steckst du in einen Gefrierbeutel, machst ihn zu und darfst dann mal richtig schön draufhauen, bis die Kekse schön pulverig sind. Über das Kekspulver träufelst du dann das Rosenwasser. Damit sich dieses auch gut verteilt, alles gut umrühren. 
Dann ist Schokolade hacken angesagt. Die gehackte Schokolade schmilzt du gemeinsam mit der Sahne über dem Wasserbad. Die geschmolzene Schoko-Sahne-Ganache gibst du zu dem Kekspulver und rührst es so lange um, bis eine glatte Maße entstanden ist. Das Ganze darf dann abgedeckt 2 Std. im Kühlschrank pausieren.
Nach 2 Std. füllst du die Kokosraspeln in einen tiefen Teller und holst die Schoko-Keks-Maße aus dem Kühlschrank. Mit einem Teelöffel stichst du kleine Portionen ab und formst Kugeln. Diese rollst du dann in den Kokosraspeln. Manchmal haften die Kokosraspeln nicht sofort an den Kekskugeln. Dann ist die Keksmaße noch zu kalt. Einfach alles noch mal ein bisschen durchkneten und erneut versuchen.
Die fertigen Kokos-Keks-Kugeln kommen zum fest werden in den Kühlschrank.





Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, habe ich das Endprodukt schön verpackt. Natürlich nicht nur um tolle Fotos zu bekommen, sondern ich nutzte die Testproduktion um meiner lieben Kollegin eine kleine Freude zu machen. Die Kokos-Keks-Kugeln eigenen sich nämlich perfekt als kleines Geschenk. Vielleicht habt ihr ja jemanden in der Familie der sich auch in die Kokos-Keks-Kugeln verlieben könnte und dem ihr schon lange sagen wolltet: "Danke, schön dass es dich gibt!"



Tütchen aus Klarsichtfolie: dm
Schnur: Depot
Löffel: Flohmarkt

Viel Spaß beim Ausprobieren! 

Liebste Grüße 
Eure Katie

Vanilleeis mit Karamellsauce

Auch wenn der Sommer schon vorbei ist, Eis geht immer. Besonders an den dunklen und trüben Wintertagen, an denen man die Sonne so sehr vermisst! Deshalb bekommt ihr heute ein Rezept für selbstgemachtes Vanilleeis mit selbstgemachter Karamellsauce! Und das alles ganz ohne Eismaschine. Na, ist das nicht was? Nur die Eiswaffeln müsst ihr vielleicht noch kaufen. Dann mal nichts wie los und nochmal zurück in den Sommer träumen!


Zutaten für 3 - 4 Portionen Vanilleeis


2 Vanilleschoten
300 ml Milch
300 g Sahne
3 Eigelb
130 g Zucker


Zubereitung

Schneide die Vanilleschote der Länge nach auf und kratze das Mark heraus. Mark und Schote gibst du in einen Topf und lässt sie mit Milch und Sahne ca. 20 Minuten leicht köcheln. Lasse danach alles ein wenig abkühlen und entferne die Vanilleschote.
Schlage Eigelb und Zucker mit einem Handmixer in einer Schüssel auf.
Den heißen Milch-Sahne-Mix gibst du langsam nach und nach über einem heißen Wasserbad in die Ei-Zucker-Masse. Am Besten tust du dies mit einem Kochlöffel oder einem Gummi- oder Silikonspartel. Die Masse solltest du ständig rühren und in Bewegung halten. Wenn du dann einen Kochlöffel in die Masse hälst und beim Pusten über dem Löffel Wellen entstehen, die wie Rosenblätter aussehen, sollte die Creme fertig sein. Diesen Schritt nennt man "die Rose abziehen". Die Masse sollte eine cremige Bindung haben. Danach lässt du wieder alles abkühlen.
Fülle die Eismasse in einen Behälter z.B. eine Kastenform, die du vorher mit Backpapier ausgelgegt hast und stelle sie ins Eisfach. Das Eis musst du alle 30 - 45 Minuten mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät aufschlagen.



 Zutaten für die Karamellsauce


250 g Sahne
200 g Zucker


Zubereitung

Du erwärmst die Sahne. Einen weiteren Topf wärmst du vor, erst dann lässt du langsam den Zucker hineinrieseln. Rühre mit dem Schneebesen solange, bis eine hellbraune Maße entsteht.
Du gibst jetzt vorsichtig nach und nach die erwärmte Sahne dazu, dabei bitte das Umrühren nicht vergessen, sonst gibt es möglicherweise Klumpen. Die Masse musst du solange rühren, bis sich der Zucker in der Sahne aufgelöst hat. Bevor du die Karamellsauce in eine Flasche umfüllen kannst, lass sie am Besten im Topf abkühlen. Die Karamellsauce hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen.
Bitte sei vorsichtig beim Kochen des Karamells, es wird sehr heiß und man kann sich schnell böse Verbrennungen holen.


Das Rezept für dieses leckere Eis und die Karamellsauce habe ich aus dem Buch Eis-Träume. Möglicherweise verschenkst du gern selbstgemachte Leckereien aus deiner Küche? Wie wäre es dann mal mit hausgemachter Karamellsauce? Schön verpackt ist das an Weihnachten bestimmt der Renner bei allen Süßigkeitenliebhabern!

Eisbecher und Löffel: nanu-nana
Flasche: Recycling, aber hier gibt es Flaschen zu kaufen

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche!

Liebste Grüße 
Eure Katie

Eine Reise nach Gdànsk (Polen)

Dieses Jahr habe ich mir ein paar Reisen gegönnt. Im Sommer war ich mit meiner Familie in Gdànsk (Polen) und im Herbst mit meinem Mann in Marokko und London. Bei diesen Reisen habe ich viele schöne Ort entdeckt, wunderbare Eindrücke und jede Menge Fotos mitgebracht, die ich euch nicht vorenthalten möchte! Deshalb beginne ich mit einem Reiseeinblick in die schöne Stadt Gdànsk.

Vielleicht fragt ihr euch, wieso Gdànsk? Im Sommer gibt es sicherlich Orte an denen man die Sonne besser genießen kann! Da gebe ich euch absolut recht! Bei dieser Reise ging es auch weniger um die Sonne, als mehr um Familie bzw. um die Familiengeschichte. Ursprünglich stammt meine Oma nämlich aus Gdànsk bzw. aus Danzig, so hieß es nämlich vor dem zweiten Weltkrieg. Meine Oma war zwar noch ziemlich klein, als sie mit ihrer Familie damals von Danzig, über viele verschiedene Zwischenstationen in den Odenwald gekommen ist, aber ihr Herz hängt immer noch an der alten Heimat. Man kann es ihr nicht verdenken. Deshalb sind wir also mit der ganzen Familie nach Gdànsk gereist. Mit ungefähr 11 Jahren war ich schonmal dort, aber leider hatte ich damals wenig Interesse an der Stadt oder der Familiengeschichte, so dass ich so gut wie keine Erinnerung an diese Reise hatte. Ich freute mich also umso mehr, gemeinsam mit meiner Oma ihre alte Heimatstadt zu entdecken. Und was soll ich sagen, ich war wirklich beeindruckt. Die Stadt ist wunderschön. An dieser Stelle muss gesagt sein, da hat das Land Polen eine Menge Arbeit und Geld in den Wiederaufbau dieser wunderschönen Stadt gesteckt und es hat sich wirklich gelohnt. Gdànsk ist immer eine Reise wert!






Zu meiner großen Freude gibt es in Gdànsk einen Cupcakeladen. Der Name: Fajne Baby! Das Angebot ist riesig und schmeckt auch noch ziemlich lecker! Gerade als wir dort waren gab es ein Gewinnspiel, bei dem unter den Cupcakes Gewinne wie z.B. ein zweiter Cupcake versteckt waren. So habe ich dann auch noch einen Kaffee gewonnen :)! Also falls ihr mal in Gdànsk seit, nichts wie hin, es lohnt sich!




Gdànsk hat ziemlich viel zu bieten. Neben jeder Menge Kultur und Geschichte, die man sich in den verschiedenen Museen angucken kann, ist die Stadt an sich schon sehr sehenswert. Wie gesagt, es wurde ziemlich viel Mühe und Geld in die Stadt gesteckt, um sie wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Überrascht hat mich, dass Gdànsk eine sehr junge Stadt ist, d.h. es gibt neben jeder Menge Touristen, sehr viele Studenten und junge Leute, die das Bild der Stadt prägen und mitgestalten. Wer gerne mal die Nacht zum Tag macht, oder einfach nur ein paar Cafés und Bars besuchen möchte, ist in Gdànsk genau richtig! Das Angebot an hippen Kneipen, Cafés, Bars, oder Restaurants ist vielfältig und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer shoppen möchte, der muss mit einem Einkaufszentrum in einem der Stadtteile z.B. Wrzeszcz vorlieb nehmen. In der Innenstadt selbst findet man in den Seitenstraßen vereinzelt den ein oder anderen kleinen, individuellen Secondhandladen, häufig stößt man aber eher auf Souvenirläden. Insgesamt kann man aber gut einkaufen, da alles eher günstiger ist, als wir es aus Deutschland kennen. Für einen Cupcake habe ich umgerechnet ca. 1,50 - 2 Euro bezahlt.
Sprachlich kommt man in Gdànsk mit polnisch und englisch weiter. Vereinzelt wird auch deutsch gesprochen und/ oder verstanden, aber wer ein paar Brocken polnisch oder englisch spricht, ist auf der sicheren Seite.

 





Natürlich gibt es mehr als genug Touristen in Gdànsk. Das liegt wohl daran, dass die Stadt einfach wunderschön ist und einiges zu bieten hat. Berühmt ist Gdànsk auch für sein Bernstein. Vorallem in der ulica mariacka reiht sich ein Bernsteingeschäft an das Andere. Wer mal eine Pause vom Tourismus braucht, dem kann ich einen Ausflug nach Sopot an den Strand empfehlen. Entweder fährt man mit einem Schiff dorthin, oder man nimmt die S-Bahn vom Hauptbahnhof. Badesachen nicht vergessen!
  



Wir waren im August dort, als der berühmte Dominikanermarkt stattfand. In der ganzen Stadt reihten sich kleine Buden aneinander, die verschiedenste Dinge, meist selbst gemacht, verkauften. Wer kann, dem würde ich empfehlen, auch mal zu dieser Zeit nach Gdànsk zu reisen. Natürlich zieht der Markt eine Menge Touristen an und die Stadt ist ziemlich voll. Allerdings ist die Stimmung einmalig: Nachmittags schlendert man durch die Stadt von Verkaufsstand zu Verkaufsstand, abends bevölkern jede Menge Menschen den Długi Targ (Langer Markt) um etwas essen zu gehen, oder einfach nur den Feuerspuckern und Musikern zu zuschauen. 2014 findet er vom 26. Juli bis zum 17. August statt.

Ach ja, gefahren sind wir übrigens mit dem Zug. Das ist eine lange Reise und im Sommer ziemlich anstrengend. Wir wissen ja, in deutschen Zügen fallen gerne mal die Klimaanlagen aus bzw. im Ausland besitzen sie manchmal gar keine. Bei 30 Grad ist das nicht unbedingt die beste Situation in der man sich befinden kann :)! Wenn man nicht gerade ein Bahn-Spezial oder Angebot erwischt, kann so eine Zugreise nach Polen auch etwas teurer ausfallen. Der gemeinsame Spaß auf so einer Zugreise ist aber unbezahlbar :)! Alternativ kann man aber natürlich auch das Auto oder Flugzeug nutzen. Gewohnt haben wir hier. Auch das ist nicht für jeden Geldbeutel geeignet. Aber in Gdànsk gibt es ziemlich viele Hostels, die sehr zentral liegen und auch für den etwas schmaleren Geldbeutel geeignet sind. Mal davon abgesehen, haben Hostels oft eine super Atmosphäre und man lernt viele Menschen aus den verschiedensten Nationen kennen.

Sicherlich habe ich jetzt einiges vergessen zu erzählen .... Aber wer jetzt Lust bekommen hat nach Gdànsk zu reisen und/ oder noch Fragen hat, kann mir sehr gerne eine Mail schreiben. 


Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche!

Liebste Grüße 
Eure Katie

Gebackenes Wintergemüse à la Gwyneth Paltrow

Im Juli verabschiedete ich mich hier ungeplant mit einem sommerlichen Kirschkuchen. Der Sommer ist leider vorbei. Aber dafür starten wir jetzt mit einem leckeren Rezept für die kalten Tage! Anfang Oktober durchstöberte ich mal wieder das Kochbuchregal. Meine Sammlung ist mittlerweile ziemlich gewachsen und mein Mann sah es zwar kommen, aber ich wollte ihm nicht glauben: Ich habe den Überblick über meine Kochbücher verloren! Zum Glück habe ich ja einen Ehemann, der mich immer wieder daran erinnert, dass ich doch vielleicht mal was aus den ganzen Kochbüchern kochen sollte bevor ich mir ein neues zulege. Wo er recht hat, hat er recht. Daher schnappte ich mir das Buch von Gwyneth, das, seit ich es besitze im Regal rumsteht. Aber nun war der Zeitpunkt gekommen an dem sich das ändern sollte. Ich entdeckte auf Seite 194 das beste Beilagenrezept überhaupt! So verliebt war ich schon lange nicht mehr in Gemüse! Soulfood der Spitzenklasse! Deshalb möchte ich euch diesen Genuss natürlich nicht vorenthalten und pünktlich zum Herbstende/ oder Winteranfang gibt es für euch das Rezept für das köstliche gebackene Wintergemüse!


Zutaten

3 EL Ahornsirup
3 EL Senf
3 EL Olivenöl 
(Erfahrungswert: Wem ganz plötzlich auffällt, dass das Olivenöl ja leer ist, der kann zur Not z.B. auch ein nussiges Öl wie Erdnusöl verwenden)
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
1 große Süßkartoffel
4 Pastinaken
4 Karotten 
(hier habe ich die lila Karotten verwendet, gab der ganzen Sache eine tolle Farbnote)
2 kleine Kohlrabi 



Zubereitung

Das Gemüse schälen und in Stifte schneiden. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Ahornsirup, Senf, Olivenöl, Salz und Pfeffer gut verrühren. Das Gemüse auf dem Backblech mit der Sirup-Senf-Mischung gut mischen. Das Gemüse etwa 25 Minuten backen, bis es schön gebräunt ist. Zwischendurch immer wieder wenden. 



Das Kochbuch von Gwyneth findet ihr hier. Das Wintergemüse kann man immer neu varieren. Zum Beispiel könnte ich mir auch gut Kürbis, Rosenkohl oder Fenchel als eine Kombination vorstellen. Leider hat Gwyneth in ihrem Buch nicht geschrieben, zu was man das leckere Wintergemüse  genießen kann. Zuerst schmeckt es so ganz allein für sich schon einfach nur spitze, aber wenn man denn was dazu essen mag, kann ich mir gut Hähnchenbrustfilet oder Hackfleischbällchen dazu vorstellen. Lasst es euch schmecken!

Liebste Grüße
Eure Katie

Sommerlicher Kirschkuchen mit Kokossahne

Eigentlich habe ich bei diesem schönen, aber heißem Wetter keine große Lust Dinge zu tun, die mich noch mehr ins Schwitzen bringen. Dazu gehört neben dem Bügeln (wozu ich aber auch im Winter keine Lust habe) leider auch das Backen und Kochen.
Letzte Woche habe ich es bei 35 Grad trotzdem getan und heraus kam ein sommerlich frischer Kirschkuchen, der mit ein bisschen Kokossahne zum absoluten Sommerkuchen wird.
Na, habt ihr jetzt auch Lust bekommen? Dann nichts wie ran an die Rührschüssel!
 


Zutaten

Zutaten für den Teig

250 g Butter
180 g Zucker
5 Eier
150 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Pck. Backpulver
2 EL Kakaopulver
1/2 TL Zimt
100 ml Milch
25 ml Sahne
1 Glas Kirschen (720 Gramm)

Zutaten für die Creme

450 ml Sahne
125 ml saure Sahne
3 - 4 EL Puderzucker
4 EL Kokosraspeln
2 EL Kokossirup



 Zubereitung

Das Glas Kirschen abtropfen lassen. Die Butter cremig rühren und mit Zucker und Eiern schaumig rühren. Mehl mit Speisestärke, Backpulver, Kakaopulver und Zimt vermischen und abwechselnd mit der Milch/ - Sahnemischung zum Teig dazugeben. Vosichtig die Kirschen unterheben und den Teig in eine Form (30x20) geben. Der Kuchen wird bei 160 Grad (Umluft) ca. 35 Minuten gebacken. 

Während der Kuchen backt wird die Sahne steifgeschlagen. Saure Sahne mit Puderzucker, Kokosraspeln und Sirup verrühren und vorsichtig unter die Sahne heben. Bis der Kuchen fertig ist wird die Sahne nochmal in den Kühlschrank gestellt. 

Bei einer Springform der Größe 30x20 (die auch als Transportbox funktioniert) muss der Kuchen nicht unbedingt aus der Form gelöst werden. Falls ihr allerdings diese Form nicht benutzt, den Kuchen bitte vor dem Auftragen der Sahne aus der Form lösen. Kuchen aus dem Backofen nehmen und erkalten lassen. Kokossahne darauf verstreichen und wahlweise mit Kokosraspeln dekorieren. 



Strohhälme: Casa di Falcone
Milchflasche: Dawanda

Dann hoffe ich, dass ihr euch ein schönes Wochenende macht und die Sonne genießt! 

Liebste Grüße 
Eure Katie



Marokkanisches Naschwerk: Anisbiskuits

Bei uns gab es am Wochenende dieses leckere, marokkanische Naschwerk: Anisbiskuits.
Als ich das erste Mal im Kochbuch auf dieses Rezept stieß, war ich ziemlich verwirrt. Anis kannte ich bis dahin nur in Form von Bonbons vom Weihnachtsmarkt. Und in meiner Erinnerung war der Geschmack der Bonbon zwar gut, aber in einem Gebäck konnte ich mir Anis eigentlich gar nicht vorstellen. Zum Glück habe ich die Leckerei gerade deshalb ausprobiert und konnte meine Geschmacksnerven mit etwas sehr Köstlichem beeindrucken! Und nun möchte ich auch euch davon überzeugen dieses marokkanische Gebäck auszuprobieren!



 Zutaten für 8 Stück

300 ml Milch
1/2 Würfel Hefe (oder 1 Pck. Trockenhefe)
500 g Mehl
100 g Zucker
40 g Anissamen (ungemahlen)
70 g Sesam
1 Msp. Salz
2 EL Butter
40 ml Orangenblütenwasser
1 Eigelb



Zubereitung

Wenn das Rezept mit Frischhefe gemacht wird, die Milch leicht erwärmen (ca. 30 - 35 Grad) und die Hefe hineinbröckeln. Unter Rühren auflösen und ca. 10 Minuten ruhen lassen.  

Butter bei niedriger Temperatur schmelzen und zum Abkühlen zur Seite stellen. 

Das Mehl in eine Schüssel sieben und Zucker, Anissamen, Salz und die Hälfte des Sesams untermischen. Falls du Trockenhefe verwendest, wird diese ebenfalls zu den Zutaten hinzugefügt. 

In die Mitte der Mehlmischung eine Mulde drücken, die angerührte Hefe, Orangenblütenwasser und Butter hinzufügen. Falls du mit Trockenhefe arbeitest, wird hier nur die lauwarme Milch, das Orangenblütenwasser und die geschmolzene Butter hinzugefügt. 

Alle Zutaten werden lange durchgeknetet (am Besten mit den Händen), bis ein elastischer Teig entsteht. Den Teig mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort (z.B. warme Herdplatte, Heizung, Backofen) mind. 3 Std. gehen lassen. 

Nach mind. 3 Std. den Teig nochmal gut durchkneten. Dann wird der Teig in 8 etwa gleichgroße Stücke geteilt. Diese zu Kugeln formen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf 1 cm flach drücken. Die Kugeln dann mit einem Küchentuch bedecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen. 

Den Backofen (Umluft)auf 190 Grad vorheizen und das Eigelb verquirlen. 

Nach 30 Minuten wird der Teig mit einer Gabel mehrmals eingestochen, die Oberfläche mit Ei bestrichen und mit dem restlichen Sesam bestreut. 

Die Biskuits werden etwa 25 Minuten auf mittlerster Schiene goldbraun gebacken. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.



Wenn sich der treue Leser jetzt schon wundert, dass ich mich hier tatsächlich mal an ein Hefeteigrezept gewagt habe, wo es mit mir und dem Hefeteig doch eigentlich nie wirklich klappen wollte und unsere Beziehung eigentlich kaum noch zu retten war - siehe hier - dem kann ich überglücklich verraten, über Nacht bin ich zur Hefeteigqueen geworden. Ganz plötzlich und ohne Hilfsmittel oder Backkurs macht mein Hefeteig plötzlich genau das was er soll, nämlich aufgehen! Woran´s liegt? Vermutlich war ich einfach immer zu ungeduldig und habe dem lieben Hefeteig zu wenig Zeit gelassen. Überglücklich, mit großer Begeisterung und viel Geduld widme ich mich nun den Kapiteln in den Backbüchern, die ich normalerweise nicht beachtet habe, den Hefeteigrezepten! 

Glasschälchen: Flohmarkt
Kochbuch: hier

Aber jetzt wünsche ich euch erstmal viel Spaß beim Ausprobieren und bin gespannt, ob ihr genauso positiv überrascht seid wie ich es damals war. Ich genieße diese Leckerei am Liebsten mit Milch.

 Liebste Grüße
Eure Katie